Gedenken am 9. November

Reinhard Naumann, Bezirksbürgersmeister von Charlottenburg Wilmersdorf betonte in seinem Grußwort, wie sehr er das Engagement der Schüler*innen schätzt, die die Gedenkveranstaltung am Gleis 17 vorbereiten und an ihr teilnehmen. Die Erinnerung an das Novemberpogrom von 1938 und die Deportationen der Juden vom Gleis 17 verstehen diese Schüler*innen, so Naumann, als Auftrag, daran zu arbeiten, dass es in  unserer Gesellschaft keine Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Religion oder Hautfarbe gibt.

Emelie Kühn betonte ebenfalls in ihrer Rede, dass sie es als gefährlich ansieht, wenn Parteien wie die AfD die Gleichheit aller Menschen verneinen. „Wir sind alle gleich, wir sind alle Menschen. Es spielt doch keine Rolle ob unsere Haut schwarz oder weiß ist, ob wir Christen, Muslime, Juden, Buddhisten oder Hinduisten sind.“
Martina Dethloff, ev. Religion

 

Schulcrosslauf 2017

Luca gewinnt!

Einen großartigen Erfolg beim diesjährigen Bezirksausscheid des Vattenfall Schulcrosslaufes konnte Luca aus der 7b erzielen.

Er gewann seinen Lauf des Jahrgangs 2005. Glückwunsch!!!

Aber auch viele andere Starter waren sehr erfolgreich und konnten sich für das Berlin Finale im April qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch an Erik und Dusan (9a), Gal (9b), Leon (8b) und Emil (7b).
Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung an Alana, Niklas und Justus (8b) und Frau Drescher.
K. Glaeser, FB Sport

 

Schulfest 2017

Rathenau 150

Mehr gibt's hier!

 

Kennenlernfahrt
unserer neuen 7. Klassen

Alle drei siebten Klassen verlebten einige Tage am Werbellinsee. Dabei wurden nicht nur die neuen Mitschüler entdeckt, sondern auch ein spannendes Programm geboten:

  

Erkundigung von Wald und Flur, Schwimmen, Spurensuche von Wölfen und Gruselgestalten, Besuch eines Konflikttrainings, Klettern in der Schorfheide, Nachtwandern, Kino und Singeabende. Wir hatten viel Spaß!!

Antje Körting-Dornieden

 

„Hast du Lust auf ein Date
mit der Demokratie?“

Shyft trifft den Regierungssprecher Steffen Seibert

Mit diesem Angebot warb die Bundesregierung um einen Besuch am Tag der offenen Tür bei ihren Ministerien am 26. Und 27. August 2017.
Wir, die Shyftredaktion, hatten nicht nur Lust, sondern wurden sogar persönlich auf ein Date eingeladen.

Mehr hier!

 

Der Seminarkurs Integration und Austausch
hatte Besuch aus Belgrad

Am 13.September kamen später am Abend 13 Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden LehrerInnen vom Ersten Gymnasium Belgrad in Schönefeld an. Die meisten von ihnen erstmals in Berlin und viele erstmals fluggereist - erlebten nun aufregende Tage mit uns: Stadterkundung, Unterrichtshospitation, Projektarbeit, Treffen des serbischen Botschafters, Kirchenbesichtigung, Besuch des Berlin Dungeon, Sport und Spiel. Die Planung und Durchführung des Programms erfolgt eigenständig durch die Kursstudenten, die tolle GastgeberInnen waren.

Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit dieses Austauschs am WRG, den wir mit dem zweiten Gegenbesuch im Frühjahr des kommenden Jahres fortsetzen werden. Ermöglicht wird dieser durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Grunewald sowie des Fördervereins, denen wir an dieser Stelle noch einmal sehr danken.
Antje Körting-Dornieden und Dorothee Poche

 

Newsletter zum Schulstart  2017/18

Newsletter-Download hier!

 

Geschafft!

7. Juli 2017 - Abiturfeier in der Aula


Herzlichen Glückwunsch
an unsere AbiturientInnen 2017!

 

Nächste Generation: Europäer?!

Das WRG hat im letzten Semester zum zweiten Mal an einem Projekt der Hertie-Stiftung teilgenommen. 

Unter der Themenstellung "Nächste Generation; Europäer?!"

beschäftigten sich die SchülerInnen des Seminarkurses "Integration und Austausch" mit der Situation der Jugendlichen auf dem Balkan. Dabei gingen sie der Frage nach, warum so viele junge Menschen dort ihre Heimat verlassen wollen.

Neben den Recherchen hier in Berlin, in deren Rahmen der Seminarkurs etwa Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Leiter des Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung, und Prof. Dr. Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance sprachen, reisten 9 SchülerInnen nach Belgrad und konnten ihre Untersuchungen in der serbischen Hauptstadt fortsetzen. Die Ergebnisse dieses Projektes wurden inzwischen in der Berliner Zeitung veröffentlicht. Download hier - "Zeitung_macht_Schule"

Antje Körting-Dornieden und Dorothee Poche
(Leitung des Seminarkurses Integration und Austausch)

 

Rathenau-Schüler an der TU

Hier seht ihr Yunus Becker, Alan Gelmond, Victoria Meißner und Noah von Redei – alle aus den 10.Klassen. Sie haben im zweiten Halbjahr in den Fachbereichen Informatik und Wirtschaft an einem Schülerstudium der TU teilgenommen. Für besonders leistungsstarke und begabte Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, bereits vor dem Abitur an Seminaren der Universität teilzunehmen und sogar schon “Scheine” zu erwerben, wenn die Klausuren bestanden sind. Diese Bescheinigungen können dann bei einem späteren Studium angerechnet werden. Natürlich müssen die Eltern sowie die unterrichtenden Lehrer einem solchen Studium zustimmen, da die Schulleistungen nicht darunter leiden dürfen. Hier ein paar kurze Erfahrungsberichte :

“Mir gefällt die Uni sehr gut. Die Vorlesung ist interessant, da wir jetzt nach der Einleitung volkswirtschaftliche Regeln und Prinzipien kennen lernen. Der Professor erklärt uns die Thematik zuerst mit Fachbegriffen und danach mit einem Beispiel, sodass der Stoff gut verständlich ist. “ (Yunus)
Patricia Schaeffer

 

Europa -
Raum der Einwanderung und Vielfalt;
Toleranz und Integration

Der Leistungskurs Deutsch des 2. Semesters hat im Juni 2017 im Anschluss an die Projektwoche "Europa - Raum der Einwanderung und Vielfalt; Toleranz und Integration" einige Artikel verfasst.

Eve Artikel Europa
Hanna Artikel
Julia Zeitungsartikel Türkeireferendum
Nine Bild Integrationspolitik Europa in der Flüchtlingssituation
Victoria Deutschland vs. Herz_ Flüchtlinge

Diese greifen nur einige Aspekte auf, die während eines Workshops, eines Besuches an der Humboldt Universität und einiger Vorträge von den SchülerInnen auch des Leistungskurses Erdkunde und Politische Weltkunde intensiv diskutiert wurden.
Stefan Foos - Antje Körting-Dornieden - Dorothee Poche

 

Südtirol

Klassenfahrt der 10a

Unsere Abschlussfahrt führte uns in den kleinen Ort Lappach in Südtirol. Am Abend des 9. Juli starteten wir mit dem Bus an der Schule und kamen 13 Stunden später endlich an. Nach dem Mittagessen erkundeten wir die Umgebung durch eine Wanderung zum Neves-Stausee. Auf dem Weg dorthin bestaunten wir die Natur und die Quellen. In den darauf folgenden Tagen erkundeten wir weitere Berge, Burgen sowie Wasserfälle und waren trotz des vielen Laufens begeistert und fasziniert von der Natur. Am zweiten Tag besuchten wir Bozen. Dort hatten wir die Möglichkeit im Südtiroler Archäologiemuseum die Gletschermumie Ötzi zu sehen, was wirklich beeindruckend war. Die Nachmittage verbrachten wir dann alle im Pool oder beim Fußballspielen. Ein besonderes Highlight war das Wildwasserrafting im 9 Grad kalten Wasser, welches uns allen Spaß bereitete und "erfrischte". Wenn einem etwas gefällt, vergeht die Zeit bekanntlich sehr schnell und so war es auch in unserem Fall. So mussten wir uns am Freitag leider schon wieder auf den Rückweg machen und kamen abends mit schönen Erinnerungen in Berlin an.
Victoria und Yunus - Klasse 10a

 

Gedenktafel

für das KZ-Außenlager Bobrek / Auschwitz in Polen

Auch in diesem Jahr besuchte eine Gruppe der 10.Klassen unserer Schule unter Leitung von Frau Dethloff die Gedenkstätte Auschwitz, sowie die nahegelegene Stadt Krakau. Doch neben dem regulären Besuch in der Gedenkstätte, gab es noch eine andere besondere Veranstaltung:
Die Einweihung einer Gedenktafel, die an ein KZ-Außenlager in Bobrek, das nur einige Kilometer von Auschwitz entfernt liegt, erinnert.
Bereits im letzten Jahr führten Schüler*innen der 10. Klasse ein Gespräch mit dem Auschwitzüberlebenden Leon Schwarzbaum. Herr Schwarzbaum, der in der Nähe unserer Schule lebt, berichtete von seiner Zeit im KZ Auschwitz Birkenau. Er erzählte auch von dem Lager Bobrek. Zusammen mit Mithäftlingen baute er dort eine Fabrik  auf, in der sie später Zwangsarbeit für die Siemens Schuckert Werke verrichten mussten.
Nach diesem Gespräch besuchten wir im Mai 2016 das Außenlager im Rahmen einer  Gedenkstättenfahrt. Nachdem sich dort kein öffentlichen Hinweis auf die Vergangenheit des Ortes fand, beschlossen Beyza Günaydin, Marc Ligdas, Antonia Schiewe und ich gemeinsam mit Frau Dethloff, dass wir dies ändern wollten. In Zusammenarbeit mit der heutigen Alluminiumfabrik in Bobrek und finanziert durch die Firma Siemens gelang es uns dort eine Gedenktafel aufzustellen.
Die Einweihung der Tafel fand am 21.6. 2017 in Anwesenheit von Schülern aus Bobrek, dem Bürgermeister und einer Berliner Reisegruppe von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste während der Gedenkstättenfahrt der jetzigen 10. Klassen statt.  Frau Dethloff moderierte die Veranstaltung bei der auch Herr Klecz, der Eigentümer der Alluminiumfabrik, sowie Frau Stanska von der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Auschwitz sprachen. Ich berichtete über die Entstehung der Tafel und Alan Gelmond (10b) und Kasper Skarpetowski (10a) verlasen den Text der Tafel auf deutsch und polnisch. Fasiha und Feroza Fiaz (10b) legten einen Blumengruß von uns an der Tafel ab.
Emma Möbius (2. Semster)

 

Ehrung

In einer feierlichen Veranstaltung im Festsaal des Rathauses Charlottenburg wurde am 29. Juni Herr André Leich durch die Bezirksstadträtin, Frau Heike Schmitt-Schmelz, für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender der GEV, Schatzmeister des Fördervereins und Elternvertreter in mehreren Fachkonferenzen am Walther-Rathenau-Gymnasium geehrt.

Solveig Knobelsdorf, Schulleiterin

 

Das Wetter spielt auch mit!

Die 8a grüßt aus Travemünde!

D. Poche, Klassenleiterin

 

Studien

Das schöne Wetter um Pfingsten nutzen wir als willkommene Möglichkeit, um Naturstudien vor Ort in Aquarell umzusetzen.
Am schulnahe gelegenen Herthasee finden sich zahlreiche Motive.

Wahlpflichtunterricht Kunst, Klasse 10

 

Kängurus 2017

Herzlichen Glückwunsch

all unseren erfolgreichen Teilnehmern am Känguru-Wettbewerb 2017!
Der weiteste Känguru-Sprung gelang Justus de Gier aus der 7b.
Weitester Känguru-Sprung bedeutet: größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten.
Dafür geht das T-Shirt in diesem Jahr an Justus.
Die meisten Punkte unserer Schule erreichten Emelie Kühn aus der 10b mit 80 Punkten, gefolgt von Farbud Fakhri Darvan aus der 7a mit 76 Punkten.
Damit haben unsere Schüler aus der 7. und 10. Klasse nur knapp 3. Preise der nationalen Jurie verfehlt.
Insgesamt haben sich 900.000 Schülerinnen und Schüler aus 10.950 Schulen an dem Wettbewerb beteiligt.
Aus unserer Schule nahmen 45 Schülerinnen und Schüler aus 5 Klassen teil.
Jeder Teilnehmer erhält in diesem Jahr einen Känguru-Drehwurm, neben der Teilnahmeurkunde und dem Aufgabenheft.
Viel Spaß beim Knobeln wünschen Euch,
Eure Mathelehrer

 

Finale

Vattenfall Schul-Cup Cross-Lauf

Am 22. April fand das Finale des Schulcrosslaufes im Reiterstadion am Olympiastadion statt. Unsere Schule wurde durch Eric, Gal und Sean würdig vertreten.

Da es das Berlin-Finale war, nahmen die Qualifizierten aus allen Bezirken teil. Entsprechend groß waren die Teilnehmerfelder. Um so stärker ist der 18. Platz von Gal und der 9. Platz von Sean zu bewerten.

Herzlichen Glückwunsch!
K. Glaeser, FB Sport

 

Exkursion ins ARD-Hauptstadtstudio


Am 4.4.17 war der Leistungskurs Englisch Q4/Kst im ARD-Hauptstadtstudio zu Gast. Bei einer Führung konnten wir hinter die Kulissen schauen. Wir haben ein Hörfunkstudio und das Fernsehstudio besichtigt und dabei Einblicke in Technik, Abläufe und Produktionsmethoden gewonnen.
Im anschließenden Korrespondentengespräch konnten wir diskutieren und Fragen stellen zu Themen wie Recherche, Bundespressekonferenz, Reisen mit der Kanzlerin und Ministern, journalistische Verantwortung im Zeitalter von fake news, die Bedeutung von klassischen und online-Medien.
Viele Punkte, die zu unserem Semesterthema "The impact of the media on society" gepasst haben.

S. Künster, FB Englisch

Liebe Schülerinnen und Schüler, 
liebes Kollegium und liebe Eltern!
Vom 24. bis zum 28. Mai 2017 findet der 36. Deutsche
Evangelische Kirchentag in Berlin statt. 
Aufgrund des 500. Reformationsjubiläums wird dieser Kirchentag größere
Ausmaße annehmen als alle anderen Kirchentage zuvor.
Zum Kirchentag werden rund 140.000 Teilnehmer erwartet. In
Gemeinschaftsquartieren, vor allem Berliner Schulen, werden
für diese fünf Tage 60.000 Teilnehmer unterkommen.
Für die Betreuung des Walther-Rathenau-Gymnasiums während des Kirchentages benötigen wir dringend Ihre und Eure Hilfe!

 

Integrationskurs besucht Symposium

Der Integrationskurs besucht das Symposium des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Am 23. März hatten wir die Chance, an einem Symposium des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt Universität teilzunehmen. Das Institut ist erst im April 2014 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, dem Deutschen Fußball-Bund, der Bundesagentur für Arbeit, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet worden.
Wir hatten im Februar bereits Gelegenheit, den Direktor Prof.Dr. Wolfgang Kaschuba für ein Gespräch über die Integrationspolitik in Deutschland und Europa zu treffen.

Dieses Mal fanden wir uns im Auditorium der Universität mitten in der Stadt ein. Mehr gibt's hier ...
Johanna Schmitz, 2. Semester

 

Bundestagspräsident 

Norbert Lammert zu Besuch
am Walther-Rathenau-Gymnasium

 

Am Mittwoch, dem 8. März 2017, war der Bundestagspräsident
Prof. Dr. Norbert Lammert unser Gast und diskutierte mit unseren Oberstufenschüler/innen über aktuelle politische Themen. 

Nach der Begrüßungsrede von Frau Knobelsdorf eröffnete das erste Moderatorenteam (Clara Ming u. Niklas Gebhardt, 12. Jahrgang) die Podiumsdiskussion mit dem ersten Themenkomplex. Nach ca. 40 Minuten wurde das Thema und auch das Moderatorenteam gewechselt. Nun übernahmen Emma Möbius und Malte Lorenz (11. Jahrgang) die Diskussion mit dem Bundestagspräsidenten. Prof. Lammert äußerte sich nicht nur zu außenpolitischen Themenbereichen, wie z.B. der Beziehung zwischen Deutschland und den USA (TTIP), sondern ging auch auf den Populismus in Deutschland als nationales Problem und die Gefahr des internationalen Populismus ein, welcher sich in den letzten Jahren zunehmend entwickelt hatte. Zuletzt appellierte er an das gesamte Publikum, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen:
“Eine Demokratie braucht politisch engagierte Bürger und Bürgerinnen, die Gebrauch von ihrem Wahlrecht machen, denn Fanatiker und Fundamentalisten hören als letzte mit ihrem Engagement auf“.

Besonders waren wir auch von Prof. Lammerts Rhetorik und  seinen analytischen Fähigkeiten beeindruckt. Mit einer gehörigen Portion Humor ließ er eine größere Distanz zwischen der Spitze der deutschen Politik und seiner Zuhörerschaft gar nicht erst entstehen.

Die Diskussion mit unserem Bundestagspräsidenten war eine Politikstunde der besonderen Art, in der wir viele gelernt und Denkanstöße erhalten haben, die uns zu einem weiteren Austausch im Unterricht anregen werden.

Ferdinand Meißner, LK Geschichte

Der Eintrag in unserem Gästebuch

 

NAWI-Tage 2017

Naturwissenschaftliche Tage vom 15.-17.02.2017

Alle SchülerInnen der 8. Klassen, über zwanzig Experimente und das Thema „Luft“ standen auch in diesem Jahr im Mittelpunkt der NaWi-Tage an unserer Schule. Weitgehend eigenständiges  Experimentieren und der Kontakt zu den unterstützenden SchülerInnen aus den Leistungskursen unserer Schule sollten das Interesse für die Naturwissenschaften wecken bzw. entwickeln und für die Wahl naturwissenschaftlicher Fächer motivieren.


Die zusätzliche Exkursion in das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnete den  SchülerInnen weitere Perspektiven auf das Thema „Luft“. Die freudvolle und konzentrierte Arbeitsatmosphäre wird sich sicher in den Präsentationen der Arbeitsergebnisse spiegeln.Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

U. Müller, FB Naturwissenschaften

 

Volleyball

Schüler organisieren für Schüler Sportturnier

Auch in diesem Jahr hat der Sporttheorie Grundkurs des 4. Semesters ein Sportturnier für seine Mitschüler organisiert.

Für das stimmungsvolle Volleyball-Turnier fanden sich über 100 Schüler nach und nach in unserer Sporthalle ein.
W. Kolb, FB Sport

 

Shyft

Berliner Schülerzeitungswettbewerb 2016/17

Auch in diesem Jahr gehört Shyft wieder zu den Preisträgern, die von der Berliner Morgenpost, der Senatsverwaltung für Jugend und Wissenschaft und der Jungen Presse ausgelobt und im Roten Rathaus verliehen werden. In diesem Rahmen werden auch besondere Beiträge in den Kategorien Europa, Wertschätzung in der Schule sowie Theater und Film ausgezeichnet. 

Shyft erhielt den Sonderpreis des Jugendkulturservice "Theater im Blick" für den Beitrag "Extravagaza goes WYLD" von Marina Grigorian. Damit verbunden ist die Teilnahme unseres Teams an einer Schreibwerkstatt, die von einer Regisseurin und einer Journalistin begleitet wird.
Wir freuen uns sehr - insbesondere auch, weil dieser Preis auf die Inhalte fokussiert ist - und bedanken uns für die Ehrung. 

Leider konnte nur ein kleiner Teil unserer Redaktion an der Preisverleihung teilnehmen,
herzliche Grüße daher an den Rest des Teams (darunter inzwischen auch einige Ehemalige).

Assya Jomrock, Lisa Starogardzki, Sinya Coupar, Marina Grigorian, Gunnar Güldner (Jugendkulturservice), Antje Körting-Dornieden (v.l.n.r.)
Foto: David Feldbusch

 

Inne.halten

Am 26. Januar 2017 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus Charlottenburg und Wilmersdorf auf dem Theodor-Heuss-Platz, um mit der Gedenkveranstaltung „Inne.halten“ an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zu erinnern.

Mit dem Beitrag „Werner Barasch – ein Schüler auf der Flucht“ nahmen zum ersten Mal Vertreter des Walther-Rathenau-Gymnasiums aktiv an der Gestaltung des Programms teil.
Emma Möbius las gemeinsam mit Max Hecker Auszüge aus dem Tagebuch, das der ehemalige Schüler des Grunewald-Gymnasiums, Werner Barasch, während seiner siebenjährigen Flucht vor den Nationalsozialisten quer durch Europa verfasst hat.
E. Möbius, M. Buchmann (LK Deutsch), M. Ambrosi (FB Geschichte)

 

Ski-Fahrt 2017

Der Grundkurs "Ski" grüßt aus dem sonnigen und kalten Arntal in Südtirol!

 

22. Januar - Deutsch-Französischer Tag

22.1.1963 Elysée-Vertrag,
seit dem 22.1.2003 der "Deutsch-Französische Tag".

Die Klasse 7a anlässlich dieses Tages an ihrem Stand mit Crêpe-Verköstigung.

Bon appétit!

 

denk!mal'17 - LK Geschichte
im Berliner Abgeordnetenhaus

Am 18. Januar präsentierte der LK Geschichte im Rahmen des Jugendforums “denk!mal`17” das im Unterricht durchgeführte Interview mit Rabbiner Daniel Alter im Berliner Abgeordnetenhaus. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter der Fragestellung: “Darüber spricht man nicht?”. Die Jugendlichen setzten mit ihren Projekten den Opfern des Nationalsozialismus ein “denk!mal” besonderer Art und engagierten sich zugleich gegen heutige Formen von Rassismus und rechter Gewalt. Der Abend begann mit einem vielseitigen Bühnenprogramm im Plenarsaal, welches die kreativen Beiträge anderer Schulen und Jugendeinrichtungen zeigte und zum Nachdenken über die Fragestellung der Veranstaltung anregte. Danach gab es einen Empfang mit leckeren “Häppchen” und Getränken. So gestärkt gingen wir durch die Ausstellung und konnten uns über die Ergebnisse der anderen Schulen informieren. Der Abend endete für den LK Geschichte mit angeregten Gesprächen vor dem Stand unseres Projektes.
Leistungskurs Geschichte

 

Tag der offenen Tür 2017

 

Bilingualer Unterricht

... auch im neuen Schuljahr!

 

 

Kunstkalender 2017

Der Kunstkalender 2017 des Walther-Rathenau-Gymnasiums ist da!

Er zeigt verschiedene Schülerarbeiten unterschiedlicher Klassenstufen aus dem Fachbereich Kunst.

Erhältlich jeweils an beiden Abenden der Winterkonzerte. 

A. Börs, FB Kunst

 

Basketball

Die Basketballer des Walther-Rathenau-Gymnasiums qualifizierten sich beim Alba-Oberschulliga-Vorrundenturnier in der eigenen Halle souverän für die Zwischenrunde und auch für den Wettbewerb "Jugend-trainiert-für-Olympia". Die nächsten Spiele finden im Februar 2017 statt.

W. Kolb, FB Sport und Myriam Schmidt (Fotos)

 

Diplôme d'Etudes en langue française

Pünktlich zum Jahresende, konnten unsere Schülerinnen ihre internationalen französischen Sprachdiplome >>DELF<< (siehe DELF-AG an unserer Schule) in Händen halten. Einen herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Französisch-Prüfung an: Ann-Katrin Barten, Annshaumia Sountharanathan, Defne Celik, (Emma Möbius) und Vanessa Hylton.

W. Kolb, FB Französisch

 

Prix franco-allemand

Zum ersten Mal haben 2016 die beiden Länder Deutschland und Frankreich beschlossen, im Turnus von einem Jahr einen internationalen Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu verleihen.

Der Profilkurs Französisch und Schüler des Grundkurses Französisch waren für diesen feierlichen Akt am 1. Dezember 2016 zu Besuch im Auswärtigen Amt. Es wurden viele engagierte Hilfseinsätze wie beispielsweise von Pietro Bartolo, Arzt auf Lampedusa, Sarah Bella, Rechtsanwältin gegen die Todesstrafe in Pakistan oder die Weißhelme, Organisation des syrischen Zivilschutzes präsentiert und mit dem Preis honoriert.

Wir folgten an diesem Nachmittag der Einladung des Deutsch-Französischen Jugendwerks.

A. Börs, Fachbereich Französisch

 

Schlingentraining

Die SchülerInnen des Sporttheorie-Grundkurses erprobten die Praxis beim Schlingentraining-SenTis im Sport- und Gesundheitspark.

W. Kolb, FB Sport

 

Gemeinsamkeiten
von Religionen entdecken

Unsere Sprachlernklassen
im Jüdischen Museum Berlin

Am 23.11. fuhren Frau Kubacki und Herr Bode mit den Sprachlernklassen der WRS ins Jüdische Museum Berlin. Für die Schülerinnen und Schüler aus Polen, Syrien, Kroatien, Afghanistan, dem Libanon, Lettland, dem Irak und der Türkei war das der erste Besuch im JMB, das spezielle Programme für Sprachlernklassen anbietet. Mehr hier ...

Marcel Bode, FB Geschichte/PW

 

Neues aus unserem Archiv

Zum 100jährigen Geburtstag von Marie-Luise Marx, ermordet 1943 in Auschwitz

Mehr hier ...

 

Interview
mit Rabbiner Daniel Alter

Am Montag, dem 21.11.16, hatten wir das Vergnügen, den Rabbiner Herrn Daniel Alter in unserem Leistungskurs Geschichte empfangen zu dürfen.

Nach einer kurzen Vorstellung, erklärte er sich bereit, ein Interview mit uns zu führen. Mit der Interviewtechnik und der Ausarbeitung der Fragen haben wir uns bereits vorher im Unterricht beschäftigt und fünf Themenkomplexe zusammengestellt:

1. Fragen zur Person, 2. Jüdische Gemeinden in Deutschland, 3. Antisemitismus, 4. Jüdische Religion und gesellschaftliche Realität, 5. Israel.
Wir stellten Herrn Rabbiner Alter u.a. Fragen zu seiner Entscheidung, Rabbiner zu werden oder zu der Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Deutschland nach dem Zusammenbruch der UDSSR.
Im Anschluss an das Interview entwickelte sich eine sehr interessante und angeregte Diskussion zwischen dem Kurs und Herrn Rabbiner Alter.

Nach einer ausführlichen und sehr informativen Doppelstunde bedankten wir uns herzlich bei Herrn Alter für seinen Besuch und verabschiedeten ihn.

Ramina Yousefi-Asl  & Seda Gül

Leistungskurs Geschichte/1.Semester

 

Gegen Intoleranz , Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Gedenkveranstaltung zum  9. November 1938

Beyza Günaydin, Max Hecker, Marc Ligdas und Emma Möbius haben zusammen mit SchülerInnen des Gottfried Keller Gymnasiums und der Polizeischule Berlin das Gedenken gestaltet.

Erinnerung ist nicht Selbstzweck betonte Emma in ihrem Redebeitrag. Es gehe darum die Verbindung zu unserer heutigen gesellschaftlichen Situation zu  sehen und sich aktiv dafür einzusetzen, dass Menschen nicht aufgrund von Religionszugehörigkeit oder Hautfarbe ausgegrenzt und diskriminiert werden. Es sei nicht hinnehmbar, dass Flüchtlingsheime brennen und Menschen antisemitisch beleidigt werden.


Mahnmal am S-Bahnhof Grunewald / Gleis 17

Der eingeladene Zeitzeuge Leon Schwarzbaum konnte wegen der kalten Witterung selbst leider nicht  anwesend sein. So wurden seine Erinnerungen an die Deportation nach Auschwitz vorgelesen. Auf die Frage was er angesichts der Erfolge der AFD denke, antwortete er, dass er entsetzt sei.

„Die Menschen wissen gar nicht, wie gut es ihnen heute geht. Wenn sie nur einen Tag erleben würden, was ich erlebt habe, würden sie ganz anders denken.“

Martina Dethloff, Ev. Religion

 

Mathe mit Tablet

Seit Schuljahresbeginn erproben wir den Einsatz von Tablets im Mathematik-Unterricht der Mittelstufe. Zurzeit konstruieren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a damit unter Verwendung des Programms GEOGEBRA Dreiecke.
Ermöglicht wurde das Projekt dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Stiftung Grunewald-Gymnasium.

Dr. L. Kaschluhn, Fachbereich Mathematik

 

Enthüllung!

Ein Buddy Bear für unsere Schule

In Anwesenheit von Herrn Dr. Klaus Herlitz wurde am 19. Juli der vom Leistungskurs Bildende Kunst in den Farben unserer Schule bearbeitete Buddy Bear feierlich enthüllt. Unter der Anleitung von Frau von Achenbach war der Buddy Bear nach dem Designentwurf von Milena Wolski neu gestaltet worden.

 

Spende

Die Projektgruppe
„Vietnamesische Bevölkerungsgruppen in Berlin“
spendete ihr Preisgeld für „die Arche“

Die Projektgruppe "Vietnamesische Bevölkerungsgruppen in Berlin. Im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Parallelgesellschaft" erhielt vom Förderverein der WRS 70 Euro Preisgeld, weil sie zur kooperativsten Gruppe gewählt worden war. Gemeinsam entschied man sich, dieses Preisgeld zu spenden. Bekommen sollte die Spende „die Arche“, die unter anderem in Berlin-Wedding eine Freizeiteinrichtung für sozial benachteiligte Kinder betreibt.
Am 18.07. fuhr ein Teil der Projektgruppe in den Wedding, um das Geld zu überreichen. Nach einer kurzen Führung durch das Gebäude wurden die 70 Euro der Mitarbeiterin, Frau Borchert, übergeben. Wir unterhielten uns noch über die Aufgaben und Ziele der Arche und verabschiedeten uns. Anschließend nahmen wir gemeinsam das Eröffnungsangebot eines neuen Döner-Imbisses wahr und aßen gemeinsam zu Mittag.
Text und Fotos: Georg Oksuzyan und Justin Zlobinski (7b)

 

Migration und Integration


Unsere Schüler beschäftigten sich in einem Medienprojekt  mit dem Thema Flucht und Einwanderungspolitik in Berlin, führten Interviews und schrieben darüber in der Berliner Zeitung !

Bild: BERLINER ZEITUNG / Markus Wächter

 

Podiumsdiskussion

Am 07.07.16 diskutierten in unserer Aula Carsten Engelmann (CDU), Reinhard Naumann (SPD), Petra Vandrey (Grüne), Katrin Lompscher (Linke) mit unseren Schülern die Themen:

Bildungspolitik (z.B. Sollte das Abitur am Gymnasium weiterhin nach 12 Jahren abgelegt werden? Gemeinsames Lernen bis zum Abitur? Inklusion? Willkommensklassen)

Flüchtlingspolitik

Einführung des Wahlrechts mit 16 auf Landesebene in Berlin?  Mehr hier ...

Dr. Ulrike Vorwald, FB Ge/PW

 

PW im Deutschen Bundestag

Am 06. Juni 2016 empfing der CDU-Politiker Klaus-Dieter Gröhler den Politik-Leistungskurs von Herrn Fooß und den Grundkurs von Herrn Bode im Paul-Löbe-Haus. Er gewährte uns damit einen Einblick in seinen Arbeitsalltag als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Charlottenburg-Wilmersdorf.

Nach einer anregenden Diskussionsrunde zu aktuellen Themen, wie dem Referendum zum bedingungslosen Grundeinkommen in der Schweiz oder der Problematik um die AfD, führte uns Herr Gröhler durch das Paul-Löbe-Haus und den Deutschen Bundestag.

Robert Münchau, Igor Schüttler, Thies Wendtland - PW 2. Semester

 

„Bei Mutti“

..., so der Titel der aktuellen Ausstellung zu Arbeiten des Künstlers Erwin Wurm. In der Berlinischen Galerie konnte sich Anfang Juni 2016 der Grundkurs Kunst aktiv mit seinen Arbeiten vertraut machen.

Die Erkenntnis, dass der Begriff der Skulptur in der zeitgenössischen Kunst lange nicht mehr dem klassischen Bild jener Kunstrichtung entsprechen muss, erlangten die Schüler durch eine intensive Auseinandersetzung unterschiedlicher Werke des Künstlers. Der Besuch war vor allem von Neugier und Mut, aber auch witzigen Momenten geprägt.

A. Börs, FB Bildende Kunst

 

Gedenkstättenfahrt

nach Krakau und Auschwitz

„Krakau ist eine so schöne Stadt“ äußerten die SchülerInnen spontan bei unserem ersten abendlichen Bummel über den großen Marktplatz, der uns mit seinem  mediterran anmutenden Flair empfing.

Auf unserem Weg nach Auschwitz/Birkenau suchten wir in Bobrek die heute aluminiumverarbeitende Fabrik auf, in der Leon Schwarzbaum damals als Häftling für die Siemenswerke arbeiten musste. "Was Auschwitz war, versteht man erst, wenn man einmal auf diesem Gelände gewesen ist", sagten einige der SchülerInnen.

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Zurück in Krakau folgten wir den Spuren von Teofila Silberring, einer jüdischen Krakauerin und besuchten  das ehemalige Ghetto sowie die Fabrik von Oskar Schindler.  Die eindrucksvolle Fronleichnamsprozession, der wir bei unserem Stadtrundgang am Donnerstagmorgen begegneten, brachte uns die Bedeutung der katholischen Kirche in der Polnischen Gesellschaft sehr anschaulich ins Bewußtsein. Im jüdischen Viertel Kasimierz erfuhren wir beim Besuch einer Synagoge,  dass dort  am gleichen Tag das Fest Lag Baomer gefeiert wird.

Martina Dethloff, ev. Religion

 

Starker Nachwuchs

Unsere Staffel mit drei Neuntklässlern in der Kategorie 9.-11.Klassen holte bei der 5x400m-Staffel im Stadion Wilmersdorf das Silberpodest. (ZIN)

 

Chemie ist überall

Besuch des LK Chemie bei der BAYER Pharma AG

Informativ und spannend war der Besuch bei der BAYER Pharma AG im Wedding. Voller Begeisterung und ganz in seinem Element hielt uns der Leiter des Ausbildungsservice Martin Rimkus einen Vortrag über die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten sowie über die Ausbildungsmöglichkeiten bei BAYER. Einen Rundumblick zur Entwicklung der heutigen Chemie lieferte er gleich mit. Und so wurde klar: Chemie ist überall!
In den Ausbildungslaboren staunte der Kurs über die hochmodernen teuren Gerätschaften, von denen Chemieschülerinnen und -schüler in der Schule nur eine Ahnung bekommen.

Heidi Riens, FB Chemie

 

Geschichtsstunde

Die Klasse 7b kam am Mittwoch, den 6.April 2016 in den Genuss einer besonderen Geschichtsstunde: Herr Dr. Ernst R. Zivier, ein ehemaliger Schüler des Walther-Rathenau-Gymnasiums aus dem Abiturjahrgang 1953, berichtete, wie er als dreizehnjähriger Junge das Kriegsende in Berlin und Fichtenwalde erlebte und unter welchen Umständen der Schulunterricht am Walther-Rathenau-Gymnasium in der Nachkriegszeit wieder aufgenommen wurde.
Den Besuch an seiner ehemaligen Schule verknüpfte Herr Dr. Zivier mit der Schenkung einer recht umfangreichen Sammlung von Werken über und von Walther Rathenau aus dem Besitz seiner Familie.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Dr. Zivier und freuen uns, diese antiquarischen Besonderheiten bald im Rahmen einer Ausstellung über Walther Rathenau präsentieren zu können.
Die Dauerausstellung soll 2017 zum Gedenken an den 150. Geburtstag unseres Namensgebers eröffnet werden.
Manuela Ambrosi, FB Geschichte

 

„Eigentlich wollte ich nur Musik und Sport machen ...“

Leon Schwarzbaum über seine Zeit im Konzentrationslager Auschwitz

Zunächst trug Leon Schwarzbaum  Schüler*innen  der Klasse 9 und 10 seine Zeugenaussage aus dem laufenden Prozess gegen den in Auschwitz tätigen SS Mann Reinhold Hanning  vor.

Der 95 jährige berührte die Schüler durch seine offene und vitale Art. Ganz still wurde es im Raum, als er seinen Ärmel hochkrempelte, um die in seinen linken Unterarm eintätowierte  Häftlingsnummer zu zeigen. Dass Menschen so grausam zu anderen Menschen sein können, hätte ich nicht gedacht, äußerte sich ein Schüler zu dem Erzählten.

Alle Teilnehmer*innen waren sehr bewegt und dankbar, dass Herr Schwarzbaum, der in unserer Nachbarschaft lebt, sich die Zeit für ein Gespräch mit ihnen genommen hat.  Viele wollen sich auf jeden Fall den Ende 2016 erscheinenden Dokumentarfilm über sein Leben anschauen.

Martina Dethloff, ev. Religion

Bericht auf tagesspiegel.de

 

Schüler aus Yaoundé zu Besuch

Für eine Schülergruppe aus der kamerunischen Hauptstadt hatte die 10c des Walther-Rathenau-Gymnasiums im Rahmen des Französisch-Unterrichts den Empfang, ein Frühstück sowie eine Kurzpräsentation zu Walther Rathenau vorbereitet. Nach ersten Schritten des Kennenlernens mithilfe von deutsch-französischen Sprachspielen hielten die 15-jährigen Gastschüler im Klassenraum der 10c für alle beeindruckende Präsentationen zur Geographie und Kultur ihres Landes und eröffneten somit den Schülern des Walther-Rathenau-Gymnasiums einen erhellenden und für viele überraschenden Blick auf das afrikanische Land. Im Anschluss begegneten sich die Schüler aus Yaoundé und Berlin bei Basketball, Fußball und Tischtennis in der Sporthalle und auf dem Schulhof. Nach einem gemeinsamen Nachmittag war der Tag im Olympiastadion stimmungsvoll beim Fußballbundesliga-Spiel ausgeklungen. (Kolb)

 

   Bester Newcomer!

Der Verein "Junge Presse Berlin" und die Kultusministerkonferenz veranstalten jedes Jahr einen Wettbewerb für die Berliner Schülerzeitungen. Ohne uns ernstlich Hoffnungen zu machen, hatten wir unsere erste Printausgabe eingeschickt – und bekamen Ende Januar zu unserer Überraschung prompt eine Einladung zur Preisverleihung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. mehr...

 

Une journée franco-allemande

Im Rahmen des jährlich stattfindenden deutsch-französischen Entdeckungstages bekamen die Oberstufenschüler des Grundkurses Französisch unter anderem die Möglichkeit Einblick in das Arbeitsfeld der "taz. die tageszeitung" und der "Le Monde diplomatique" zu nehmen. In den Verlagsräumen der Rudi-Dutschke-Straße lauschten wir der lebhaften Blattkritik, die sich auf die tagesaktuelle Zeitungsausgabe bezog und erhielten eine Führung im Verlagshaus der "taz",  bevor uns die deutsch-französische Zusammenarbeit innerhalb der "Le Monde diplomatique" eine Straßenecke weiter durch Madame d'Aprile näher erläutert wurde. Unsere französischen Sprachassistentin Dorine begleitete uns.

A. Börs, FB Französisch

 

Innenleben

Wie sieht ein Fisch von innen aus? Das klärte die Klasse 9A beim Besuch der Lise Labs des Lise-Meitner-Oberstufenzentrums. Die Präparationen gewährten tiefe Einblicke in das Innenleben von Rotfedern.

Heidi Riens, FB Biologie

 

„It’s Rocket Science“

Ein Beispiel für die Möglichkeiten eines Ingenieurstudiums

In der dritten und vierten Stunde versammelten sich sämtliche Zehntklässler und Schüler des 2. Semesters aus den naturwissenschaftlichen Kursen in der Aula, um dem Vortrag des frisch aus Texas eingeflogenen ehemaligen Rathenau-Schülers Professor Dr. Laufer von der Baylor University zu lauschen. 

Dieser brachte uns auf ebenso amüsante wie interessante Weise das Berufsfeld der Ingenieurswissenschaften und der Raumfahrt näher, wobei er die Schüler durch lebhafte Erzählungen, aber auch durch das Verteilen von Süßigkeiten für annähernd richtig beantwortete oder klug gestellte Fragen zu fesseln wusste.
Lisa Starogardzki

 

Dietrich Bonhoeffer -
einer von uns - er widerstand

Eine Ausstellung unserer Schule

Es ist über 70 Jahre her, dass der evangelische Theologe und Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, der an unserer Schule 1923 sein Abitur machte, von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Am gleichen Tag wurde auch sein Schwager der Jurist Hans von Dohnanyi, ebenfalls ein Schüler des Grunewaldgymnasiums im KZ Sachsenhausen hingerichtet.

Aus diesem Anlass zeigen wir, die von Schülern zur Hundertjahrfeier unserer Schule im Religionsunterricht erarbeitete Ausstellung, noch einmal im Aulavorraum. Außerdem beteiligen sich Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a mit einem Film zu dem Gedicht Bonhoeffers “Wer bin ich?“ an einem Wettbewerb der Internationalen Bonhoeffergesellschaft.

Martina Dethloff, Ev. Religion

 

Der Vergangenheit ein Gesicht geben

Das Walther-Rathenau-Gymnasium in SWR2 Tandem

"Eine Schule und ihre Geschichte"
Von Annika Erichsen

in der Sendung vom Mo, 26.1.2015 | 19.20 Uhr

Den Podcast zu dieser Sendung finden Sie hier:

Der Vergagenheit ein Gesicht geben

 

Widerstandskämpfer gegen Hitler

- auch aus dem Grunewald-Gymnasium -
heute Walther-Rathenau-Gymnasium

Eine Wanderausstellung der Gedenkstätte  Deutscher Widerstand mit dem Titel „ Was konnten sie tun?“  wird bis Anfang März im Vorraum der Aula des Walther Rathenau-Gymnasiums gezeigt.  Unter den dort aufgeführten Widerstandskämpfern findet sich ein Schüler des Grunewalds- Gymnasiums  Dietrich Bonhoeffer.

Wir nehmen diese Ausstellung zum Anlass auch an viele weitere Schüler  und Schülerinnen des Grunewald Gymnasiums zu erinnern, die aktiv am Widerstand gegen Hitler beteiligt waren. 

Sie gehörten alle zu konservativen  Gruppierungen des Widerstandes  um Claus Graf Schenk von Stauffenberg bzw. zum Kreisauer Kreis.

Für den Fachbereich Geschichte
Gertrud Fischer-Sabrow

 

Stolpersteine

Kerzen und Saxophonmusik für Bärbel Utermarck

Als wir am Montag, dem 8.9. gegen 18 Uhr in der Breiten Strasse 24 in Schmargendorf eintrafen, waren neben Frau Acker schon viele Leute da.
Im August diesen Jahres war dort vor dem Haus ein Stolperstein verlegt worden, der an Bärbel Utermarck, die ältere Schwester von Frau Acker erinnert.
Bärbel war ein Kind mit Downsyndrom und wurde mit 4 Jahren und 5 Monaten am 18.2.1944 in einem Kinderheim  der Inneren Mission in Züllichau ermordet.
Sie war eines der Opfer des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms, der so genannten Aktion T4.
Frau Acker hatte uns Anfang diesen Jahres bei einigen persönlichen Treffen die Geschichte ihrer Schwester erzählt.
Sie begrüßte uns sehr herzlich, trotzdem bemerkten wir das ihre Stimmung gedrückt war. Nach einem kurzen Saxophonstück, las Frau Ackers Mann einen von ihr verfassten Text über ihre ältere Schwester, die sie aber nie bewußt erleben durfte, vor. Uns allen traten Tränen in die Augen. Sie beschrieb so voller Emotionen, vor allem natürlich Traurigkeit, aber auch sehr liebevoll das Wenige, was sie über das Leben von ihrer Schwester  Bärbel wusste.
Sie zitierte auch das Attest der Fürsorgestelle zur Heimeinweisung:
Bärbel Utermarck leidet an typischen Mongolismus. Eine Heimunterbringung ist zur weiteren Entwicklung des fast einjährigen Schwesterchen dringend erwünscht. Das einjährige Schwesterchen war Frau Acker.
Wir hatten ja bei unseren Besuchen auch schon ein Bild gesehen, dass sie von ihrer Schwester nach einem alten Foto gemalt hatte und konnten uns schon damals nicht vorstellen, wie so ein waches und lebendiges Kind seine Schwester beeinträchtigen sollte.
Auch wir und Frau Dethloff sprachen dann noch einige Worte in Erinnerung an  Bärbel und bedankten uns bei Frau Acker, dass sie uns an ihrer Familiengeschichte hat teilhaben lassen. Wie Frau Acker uns danach einzeln angesehen hat und ebenfalls mit Tränen in den Augen gesagt hat 'Ihr seid toll', hat uns sehr berührt und das werden wir nie vergessen.

 


Es war ein sehr bewegender Abschluss unseres  Stolpersteinprojektes, aus dem wir alle viel gelernt und mitgenommen haben!
Vanessa Hylton, Pia Krause, Jil Lippert, Josefine Oyomote (1. Semester)

 

1914 – 2014. Hundert europäische Jahre

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 27. Juni, am Vorabend des 100. Jahrestages des Attentats von Sarajewo, zu einem Tag der Erinnerung und des Ausblicks ins Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Schwerpunkte des Tages waren die unterschiedlichen europäischen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg, die Entwicklung Europas in den vergangenen 100 Jahren und die internationale Theaterproduktion "Front".
Dieser Abend hat gezeigt, wie wichtig historisches Bewusstsein und die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit für unsere Zukunft ist.


Vielen Dank an Frau Poche und Frau Körting-Dornieden, die uns diese Erfahrung ermöglicht haben!
Alexander Dubrovskij, Abiturient 2014

 

Lebendige Erinnerungskultur

Das Walther-Rathenau-Gymnasium übernimmt zum Gedenken an die Geschwister Else und Werner Barasch, ehemalige Schüler des Grunewald Gymnasiums, eine ideelle Patenschaft für das Gartengrundstück in der Wissmannstraße 11. Dort lebte die jüdische Kaufmannsfamilie bis 1939. Der Vater Artur Barasch starb 1942 im KZ Sachsenhausen, seine Frau Irene und die beiden Kinder hatte er noch ins sichere Ausland bringen können. Die Nachfahren der Familie Barasch leben heute in Kalifornien, USA. Das Grundstück ist  gegenwärtig im Besitz eines Berliner Immobilienmaklers, der darauf eine Privatvilla bauen lassen will.
Eine Gedenkinitiative aus Berlin-Grunewald will die Bebauung des Grundstücks verhindern. Der Garten in der Wissmannstraße 11 soll erhalten bleiben und zu einem öffentlichen Ort umgestaltet werden, in dem die ehrende Erinnerung an das Schicksal der Familie Barasch, stellvertretend für das Leiden der in Berlin lebenden Juden zur Zeit des Nationalsozialismus, durch  Kultur- und Bildungsarbeit bewahrt werden soll.
Für ein erstes gemeinsames Projekt der politischen Bildung ist geplant, dass Schülerinnen und Schüler des Walther-Rathenau-Gymnasiums das Fluchttagebuch von Werner Barasch  in Reinschrift übertragen, damit es anschließend von Historikern geprüft werden kann.

Weitere Informationen finden Sie hier: Bürgergarten der Erinnerung
Manuela Ambrosi, Fachbereich Geschichte/PW

 

Dokumentation

Seit 1983 setzt sich die Walther Rathenau-Schule mit dem dunklen Kapitel ihrer Geschichte in der Nazizeit in öffentlichen Ausstellungen auseinander. Jüdische Eltern mussten aufgrund der „Rassegesetze“ ihre Kinder von der Schule abmelden. Diese Abmeldebriefe liegen jetzt in Form einer Dokumentation vor.

Dr. Ute Kniepen und Marga Quiring, die beide viele Jahre an der Walther Rathenau-Schule, wie das Grunewald-Gymnasium seit 1946 heißt, tätig waren, haben diese Briefe in ehrenamtlicher Arbeit wieder „lesbar“ gemacht.

Das Buch ist im Oktober 2012 erschienen und in der Schule, im Buchhandel oder direkt bei der Stiftung Grunewald-Gymnasium, Waltraudstr. 25, 14169 Berlin für 29,80 € zu erhalten.

Steffan Rimbach - Stiftung Grunewald Gymnasium

Termine aktuell

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Terminplan 17/18   1.Halbjahr

Walther Rathenau 150

Unser Namenspatron

Liebe Freunde des Walther-Rathenau-Gymnasiums, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage! Am 29. September 2017 wird an vielen Orten nicht nur in Berlin an den 150. Geburtstag von Walther Rathenau erinnert.  Als Sohn des AEG-Gründers Emil Rathenau und Vorsitzender im Aufsichtsrat der...

Rathenau-Projekt

••• Rathenau und die AEG in Berlin Oberschöneweide ••• Rathenau und das Judentum ••• Villa Rathenau ••• Der Politiker Rathenau ••• Das Attentat ••• Gedenken •••

Jugend debattiert

AKTUELL:

06.11.2017 14:45
Die AG „Jugend debattiert“ immer montags von 14:45 bis 15:45 Uhr für Schüler/innen der Oberstufe in Raum 1 mit Frau Plaumann-Jung. Wenn Sie Interesse daran haben, Ihre rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern, sich argumentativ mit anderen auseinanderzusetzen und lernen wollen, wie Sie Ihr Gegenüber...

Bücherlisten 2017/18

Downloads hier ...

Bücherliste 2017-18 Klasse 7 Bücherliste 2017-18 Klasse 8 Bücherliste 2017-18 Klasse 9 Bücherliste 2017-18 Sek II    

Anmeldung 7. Klassen

Anmeldung

+++ Die Anmeldungen für die 7. Klassen sind in unserem Sekretariat jeweils von 8:00 bis 15:00 Uhr, am Dienstag bis 17:00 Uhr möglich. +++ Notwendige Unterlagen für die Anmeldung: Förderprognose für die Sekundarstufe I (Original von der Grundschule) Anmeldebogen für die Sekundarstufe I (zum...

Beratung

Eltern von Schülern und Schülerinnen ohne Gymnasialempfehlung vereinbaren bitte im Vorfeld einen individuellen Beratungstermin mit uns. Zur Terminabstimmung erreichen Sie unser Sekretariat unter 030-890299-0. Vielen Dank!

Schulinfos

Hier finden Sie unseren aktuellen Flyer 2017  Flyer 2017.pdf

Sekundarstufe I

Kurswahlen Oberstufe

Hinweise zu den Sportkursen sind ergänzend veröffentlicht. Weitere Informationen und Hilfen finden Sie unter Schulinfos - Oberstufe - Qualifikationsphase - Kurswahlen    

Sekundarstufe II

Schulinspektion 2015