P3 - Spiele der Welt

Die Turnhalle des Walther Rathenau Gymnasiums, wurde zum Auftakt der Projektwoche in zwei Spielhälften aufgeteilt, die jeweils durch ein Badmintonnetz in der Mitte getrennt waren.
Auf der einen Seite wurde das aus Mayanmar stammende "Sepak-Takraw" gespielt, welches zwar dem uns bekannten Volleyball ähnelt, allerdings mit dem Fuß und einem Plastik Netzball gespielt wird. Besonders waren hier die balltechnischen Fähigkeiten der Schüler gefragt.
Auf der anderen Seite der Turnhalle wurde mit dem sogenannten "Trampolino" gespielt, wobei die Schüler selber Regeln entwickeln sollten, welche für das Zusammenspiel erforderlich sind und natürlich Techniken, wie sie den kleinen Ball mit dem Trampolino am besten auf die andere Seite des Netzes befördern können.
An diesem 1. Tag waren also nicht nur die koordinatorischen Fähigkeiten der Schüler mit dem Ball gefragt, sondern auch die konstruktive Entwicklung verschiedener Reglementierung. Durch die praktische Ausübung dieser zwei Sportarten, bekamen die Schüler neue Eindrücke in die Sport-Spiele dieser Welt und nahmen diese mit Begeisterung und Freude auf.

 

Tag 2

Der Treffpunkt der Gruppe für den 2. Tag des Projektes, war zunächst die Turnhalle unserer Schule. Die Schüler lernten das aus Asien stammende "Kabadi" (deutsch: "Kabaddi" = Atem halten) kennen, welches eine Art Fangspiel ist. Nachdem die Gruppe in 2 Gruppen aufgeteilt wurde, begannen sie auch schon gleich auf spielerische Weise ein weiteres, bisher unbekanntes, Spiel der Welt kennen zu lernen. Anschließend wurde dann noch Intercrosse gespielt, eine Variation des Lacrosse, bevor die Gruppe sich auf den Weg zu einer Schwimmhalle machte. Dort angekommen, konnten die Schüler ihre zuvor selbst entwickelten Spiele im Wasser ausprobieren und dazu unter anderem auch Tore unter Wasser und Bälle verwenden.

Tag 3

Für den 3. Tag der Projektwoche hatten die Schüler die Aufgabe, einmal selber internationale Spiele mitzubringen, die man aus dem normalen Sportunterricht eher noch nicht kannte. Es wurden Spiele wie "Alaska", einem Ballspiel aus dem gleichnamigen Land, "Fußballtennis" aus Brasilien und "Torwächter" aus Afghanistan gespielt.
Es war also wieder besonders die Geschicklichkeit der Schüler mit dem Ball, aber auch die Zusammenarbeit untereinander gefragt und mit Freude am Spiel, probierte sich die Gruppe an den verschiedenen Spielen aus.

Tag 4

Nachdem sich die Gruppe die Woche über hauptsächlich in der Turnhalle aufhielt und die verschiedenen Spiele der Welt durch die praktische Anwendung kennenlernte, sollten die Erfahrungen heute ausgewertet werden. Dafür wurden Plakate und Statistiken erstellt, die nicht nur die verschiedenen Spiele darstellen, sondern auch die erforderten Fähigkeiten nach Meinung der Schüler aufzeigen.
Später galt es dann noch, den morgigen Präsentationstag zu organisieren, damit auch die anderen Schüler einen Einblick in die Sport-Spiele der Welt bekommen können.

Antonia Klampke-Gronem, 4. Semester