NEU ! Newsletter 7.0

Terminplan 1. Halbjahr

Klausurpläne

 

 

 

Aktuelles aus dem Schulleben:

Zeitzeuge zu Besuch im Leistungskurs Geschichte - Bericht

"Der Geruch scheint mir besonders frisch." - Dr. Fritz Heegner betritt nach 75 Jahren zum ersten Mal wieder seine alte Schule.

 

Voller Erstaunen und Neugierde betritt Dr. Fritz Heegner (93) in Begleitung seiner Frau zum ersten Mal nach 75 Jahren unsere Schule. Er ist ein Zeitzeuge des Nationalsozialismus und hat sämtliche Schuljahre sowie sein Abitur 1947 an der Walther-Rathenau-Schule (damals noch Grunewald-Gymnasium) absolviert.

Am 14.11.2022 besucht er den Leistungskurs Geschichte von Frau Ambrosi und teilt Erinnerungen sowie private Einblicke in sein Leben mit uns. Fritz Heegner hat bereits im Alter von vier Jahren sensible und tragische Beobachtungen in Verbindung des Nationalsozialismus machen müssen, doch haben ihn die Werte, die sein Vater ihm beibrachte, Mut, Vorsicht und ein starkes Selbstwertgefühl, auch in solchen Situationen gestärkt.

Fritz Heegners Schullaufbahn verlief aufgrund seiner Abstammung alles andere als reibungslos, denn er galt als „Mischling“ (Mutter Jüdin und Vater „Arier“). Erfahrungen, wie das absichtliche Ignorieren sowie andauernde Peinigungen durch Lehrer, gehörten für ihn zur Tagesordnung. Schüler Heegner sei in den Augen der Lehrer „ein hoffnungsloser Fall“ und „undiszipliniert. Mit 14 Jahren wurde er abrupt von der Schule geschmissen, in diesem Alter endete die Schulpflicht für Juden zu damaligen Zeiten. Und doch, trotz aller negativen Erlebnisse und vermeintlicher „Undisziplinierung, beschließt Fritz Heegner, in der Nachkriegszeit an diese Schule (nun mit neuen Lehrkräften) zurückzukehren, um sein Abitur abzulegen (1947).

Nachdem er dies schließlich getan hat, geht er davon aus, er sage der Schule endgültig auf Wiedersehen. Doch nun führt sein Weg ein zweites Mal hierher zurück. Warum? „Es gibt niemanden mehr, ich bin der Letzte, erklärt er. Die Schule habe sich nach seinem letzten Besuch stark verändert, insbesondere der Geruch - diesen nimmt er als besonders frisch wahr.

Eine außergewöhnliche, rührende und lehrreiche Geschichtsstunde. Danke, Herr Dr. Heegner, dass Sie die Reise von München nach Berlin angetreten haben, um mit uns Ihre bewegenden Erfahrungen zu teilen.

Laila Schmuck, 3. Semester

 

 

Exkursion des PW-Leistungskurses Q1

Am 11. November 2022 haben wir als Politik-Leistungskurs den Deutschen Bundestag in Berlin besucht. Wir haben uns am Freitag morgen um 8.15 Uhr vor dem Bundestag getroffen, wo wir von einem Mitarbeiter von Herrn Michael Müller abgeholt wurden, der uns den Tag über durch den Bundestag geführt hat.

Sobald wir die Sicherheitskontrollen passiert hatten, waren wir im Bundestag. Zuerst konnten wir auf der Zuhörertribüne Platz nehmen, von wo aus wir eine Plenarsitzung mitverfolgen  konnten. In der Sitzung ging es um einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Atomgesetzes in Deutschland. Bei der Sitzung konnten wir den Abgeordneten aus den unterschiedlichen Fraktionen bei ihren Ansprachen zuhören. Alle von ihnen hatten eine Redezeit von drei bis fünf Minuten. Es war sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Reden der einzelnen Personen aufgebaut waren, sowie auch die Reaktionen auf diese zu beobachten. Nach ungefähr fünfzig Minuten mussten wir dann leider schon die Sitzung verlassen, da bereits andere Besuchergruppen darauf warteten, zuschauen zu dürfen.

Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, den ehemaligen Bürgermeister Berlins und jetzigen Bundestagsabgeordneten Michael Müller zu treffen. In dem Gespräch konnten wir politische sowie aber auch privaten Fragen stellen. Er ist auf all unsere Fragen sehr gut eingegangen und so konnten wir durch ihn einiges über das Leben eines Politikers erfahren, das uns bis dato noch nicht bewusst war. Besonders über wichtige und aktuelle Themen wie den Russland-Ukraine-Konflikt und den Umweltschutz haben wir uns viel mit ihm unterhalten und er hat uns ausführliche Antworten gegeben. Nach einer halben Stunde war das Gespräch vorbei, da Herr Müller noch an der Abstimmung zum Atomgesetz teilnehmen musste. Jedoch hatten wir noch die Chance, ein Gruppenfoto mit ihm zu machen. Des Weiteren bekamen wir alle eine Stofftasche sowie einen Button mit dem Logo des Bundestages als Andenken geschenkt.

Nach dem Gespräch haben wir die Kuppel des Reichstags besichtigt, von wo aus wir über die gesamte Stadt schauen konnten. Zum Abschluss waren wir noch zu einem kleinen Imbiss im Paul-Löbe-Haus eingeladen.

Text: Cecilia Tröder da Silva und Emil Senft (1. Semester)

 

November, 2022: Unser Bega-Kurs Kriminalität im Gespräch mit den Polizeibeamten auf dem Alexanderplatz

 

Schweigemarsch und Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht am 09.11.1938

An diesem 9. November konnten der Schweigemarsch und die Gedenkveranstaltung endlich wieder in vollem Umfang stattfinden.

Liel Bratislava, Mateo Duric, Noah Gross und Leonie Fance haben für das Walther Rathenau Gymnasium gesprochen. Sie betonten, wie wichtig das Erinnern an die grausamen Schicksale der jüdischen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus ist. Sich immer wieder zu vergegenwärtigen wozu Menschen fähig sind, wenn sie Macht haben und Hass gegenüber jüdischen Menschen säen und verbreiten können, halten sie für absolut wichtig.

Deshalb kann es keine Toleranz gegenüber antisemitischen Äußerungen und Taten geben.

Dies zog sich als roter Faden auch durch die Reden der Schüler:innen vom Gottfried Keller Gymnasium und der Berliner Polizeischule. Die Sprecherin der Polizeischule wies dabei noch einmal auf die ganz besondere Verantwortung, die Polizist:innen in unserer Stadt und unserem Land haben hin.

Noah Gross sprach zum Abschluss der Feier das El male rachamim und das Kaddisch auf Hebräisch.

 

Martina Dethloff, ev. Religion

Exkursion LK Biologie (11.11.22)

Besuch des Gentechniklabors im Institut der Pflanzenphysiologie der Freien Universität Berlin - LK-Biologie / 3.Semester

 

Die 10a grüßt aus der Hamburger Hafencity - auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum.

 

Spendenübergabe im Oktober 2022

Dank der vielen Spenden und des großen Engagements aller Klassen und Lehrkräfte, konnte ich im Oktober 1980€ der Schule in Sri Lanka übergeben.

Eine wirklich große Hilfe. Die Teuerung in Sri Lanka liegt bei über 70%. Es ist kaum Geld für das Benzin für den Schulbus vorhanden. Folglich können die Kinder nur 2x in der Woche in die Schule kommen. Eine schwierige Situation für die Eltern, da die Förderung dieser Kinder nun stark eingeschränkt ist.

Dank unserer Spenden, kann die Schule nun wieder an mehr Tagen in der Woche öffnen. Alle sind sehr dankbar. Man betet für uns. Die Schulleitung hat uns einen Brief geschrieben.
 

Wer weitere Informationen wünscht, spricht mich gerne an.

K. Glaeser

 

Gedenken an Walther Rathenau

Anlässlich des Geburtstages von Walther Rathenau legte die Klasse 7b am 29. September 2022 einen Kranz am Gedenkstein in der Koenigsallee nieder.

K. Glaeser (Klassenlehrerin)

 

Helene wird Vizemeisterin im Crosslauf

Beim Bezirksausscheid des Schulcrosslaufes im Oktober konnte unsere Schule ein tolles Teamresultat erzielen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Helene, 9a mit einem 2. Platz und René, 8a mit einem 4. Platz.
Die Teilnehmerfelder waren wie immer recht groß. Trotzdem konnten sich fast alle Läuferinnen und Läufer unserer Schule für das Landesfinale qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch.

K. Glaeser (FB Sport)

 

WIR sind Bezirksmeister im Fußball

Am Dienstag, den 11.10.2022, fand um 10:00 Uhr ein Fußballturnier auf der Hans Rosenthal Sportanlage statt. Dort kämpften die Schüler unserer Schule, geboren zwischen 2004-2007, mit vier weiteren Schulen um den Titel des Bezirksmeisters. Das Team der Walter Rathenau Schule trat gegen die Schüler der ISS Wilmersdorf, Nelson Mandela Schule, Marie Curie Gymnasium und des Wald Gymnasiums an. Der erste Gegner des Tages war die ISS Wilmersdorf. Anfangs gab es einige Schwierigkeiten, da das Team in der Konstellation noch nie zusammen gespielt hatte. Im Laufe des Spiels verbesserte sich die Leistung der Mannschaft weswegen man das Spiel am Ende 1:0 für sich entscheiden konnte. Der zweite Gegner war die Nelson Mandela Schule.

Unsere Mannschaft ließ nichts anbrennen und gewannen das Spiel mit 2:0. Das dritte Spiel war gegen das Waldgymnasium, dieses Spiel lief leider nicht wie gewünscht, man konnte nicht an die Leistungen der vorherigen Spiele anknüpfen. Durch einen späten Elfmeter gewann das Wald Gymnasium 1:0.

Das vierte und letzte Spiel des Tages bestritten wir gegen die Mannschaft der Marie Curie Oberschule. Unser Team war von Anfang an da und konnte mit einer überzeugende Leistung 4:0 gewinnen. Aufgrund dessen, dass das Wald Gymnasium ihr viertes Spiel knapp verloren hatte, lagen wir dank unser hervorragenden Tordifferenz vor dem Wald Gymnasium in der Tabelle. Das hieß: Wir sind Bezirksmeister!

In der nächsten Runde, am 15.11.2022 wird nun gegen weitere Schulmannschaften aus Berlin gespielt. Hier geht es um den Einzug zur Berliner Meisterschaft. Ein großes Dankeschön gebührt noch unseren Zuschauern, die uns tatkräftig unterstützt haben. Damit wir weiterhin erfolgreich bleiben, würden wir uns wieder über tatkräftige Unterstützung von SuS freuen.

 

Auf dem Bild von links hintere Reihe beginnend: Emil, Luca, Philip, Karl, Emil, Ömür, Leon, Mehdi, Tom, Jonas,

Auf dem Bild von links zweite Reihe beginnend: Viktor, Daniel, Midou, Felix, Keyan

vorne im Bild unsere Nummer 1: Ole Winter

Trainer der Mannschaft: Herr Ceschi

Besuch im Maxim Gorki Theater

Andere Menschen Denken - das ist die Aufschrift des Plakates, welches nach dem Theaterstück
„Dantons Tod und Iphigenie“ verteilt wurde. Anlässlich der intensiven Beschäftigung mit Georg Büchner
besuchte eine kleine Gruppe aus dem Leistungskurs und dem Grundkurs Deutsch zusammen mit Frau Körting-Dornieden das Gorki Theater. Genauso wie die Aufschrift des Plakates in seiner Auslegung offen bleibt, blieb auch zunächst die Frage offen, inwieweit das Drama Büchners mit einer Figur aus der griechischen Mythologie in einem Drama von Euripides in Verbindung zu bringen ist. Es folgte eine sehr eindrucksvolle Darstellung, die zugleich bedrückend und teilweise verwirrend war, aber dennoch lange nachwirkte.

Danton, der dem willkürlichen Morden zu Zeiten der französischen Revolution ein Ende setzen möchte, wird geopfert. So auch Iphigenie zur Zeit des trojanischen Krieges. Durch die Vereinigung der beiden Stoffe wird somit Büchners Gesellschaftskritik verstärkt.

Dabei richtet der Regisseur Oliver Frljics den Fokus auf die Frage: „Was sind wir bereit, zu opfern und wofür?“

Elisabeth Haase (LK Deutsch)

 

Lesung von Mariana Leky

Am Abend des 26.09.2022 fand in der Aula unserer Schule eine Lesung der Bestsellerautorin Mariana Leky statt.
Zu Beginn der Lesung erzählte sie von ihrer inspirierenden Arbeit und ihren Werken. Schließlich las Mariana Leky aus dem Roman „Was man von hier aus sehen kann“ vor. Die Verfilmung dieses Bestsellers wird Anfang 2023 in den Kinos zu sehen sein. Auf die Frage, warum die
Geschichte im Jahr 1983 spielt, antwortete Leky, die Kommunikation der Charaktere sollte über Briefe und Telefone mit langen Schnüren - möglichst langsam und umständlich - stattfinden, passend zu ihren sehr unkonventionellen Figuren im Westerwald.

Die Autorin ging auch darauf ein, wie sie schreibt. Noch vor dem ersten Satz ihrer Romane sind Fäden mit Notizzetteln entstanden, die durch ihre Wohnung ziehen und schließlich ein Ideennetz bilden. So lebt die Autorin lange mit ihren Figuren, schon bevor der Schreibprozess beginnt. Dann wisse sie endlich, wohin sich ein Charakter entfalten soll, allerdings bleibe es überraschend, wie sich eine Figur während des Schreibprozesses entwickelt.
Es waren viele Interessierte anwesend und stellten eine Menge spannender Fragen.
Anschließend bekamen wir zwei Geschichten aus dem neuesten Buch „Kummer aller Art“ zu hören, die sehr witzig sind und daher bei vielen Zuhörer_innen Lachen hervorriefen.
Auch nach der Lesung gab es noch Fragen; außerdem nahm sich Mariana Leky Zeit zum Signieren ihrer Romane.
 
Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene zeigten sich fasziniert von der anregenden Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre. Die offene und zugewandte Autorin hat bestimmt einige junge Talente inspiriert. Wir freuen uns sehr auf den Schreibworkshop mit ihr, der schon in wenigen Wochen beginnt.
Kenan Gelmond (9a, Begabungskurs der Schülerzeitung Shyft)

 

Impressionen vom Schulfest am 29.09.2022:

Die 7b grüßt vom Schiffshebewerk in Niederfinow.

 

Neuigkeiten aus Sri Lanka/ Charity Projekt

Nach Monaten der Schließung haben sich nun endlich wieder die Schultore geöffnet. Allerdings erstmal nur an 8 Tagen im Monat.

Die Ursachen dafür liegen in der schwierigen wirtschaftlichen Situation in Sri Lanka. Corona und vorallem das Mismanagement der Regierung haben zu einer schweren Wirtschaftskrise geführt. Die Inflation liegt bei über 60%.

Diese Situation trifft unsere Schule besonders hart. Diesel für den Schulbus und Lebensmittel für das Schulessen sind kaum noch bezahlbar. Geistig behinderte Kinder haben keine große Lobby.

Es wäre schön, wenn Sie beim Schulfest am 29. September reichlich spenden. Die Einnahmen sollen dann wieder an die Schule in Sri Lanka gehen. Jeder Euro ist für sie mehr als ein "Tropfen auf den heißen Stein".

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, sprechen Sie mich einfach an. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage (Projekte, Charity Projekt Sri Lanka) und in der Vitrine im Erdgeschoss.

K. Glaeser

 

Exkursion: Ausstellung „Mutterland“

Am Montag, den 19.09.2022,  besuchten wir als Seminarkurs Integration und Austausch von Frau Poche im Rahmen unseres aktuellen Themas „Heimat und Migration“, die Ausstellung „Mutterland“ im ARTraumBERLIN.

Dabei handelte es sich um eine Ausstellung der transformellen Malerei des Künstlers JoDD von Schaffstein zu den Gedichten der deutsch- jüdischen Lyrikerin Rose Ausländer, die ihre Texte biografisch aus ihrem Erleben schöpfte.

Durch die Ausstellung wurden wir von Herrn Christoph Poche geführt. Zuerst brachte er uns die Art der Malerei näher. Es handelte sich um die informelle Malerei, die den Betrachter innerlich zum Selbstschöpfer macht. Darüber hinaus setzten wir uns mit den einzelnen Kunstwerken auseinander und lasen jeweils das zugehörige Gedicht. Dazu arbeiteten wir anhand von Beispielen heraus, wie die Emotionen und Werte aus den Gedichten in den Bildern widergespiegelt sind.

Zusammengefasst war der Besuch im ARTraumBERLIN eine gelungene Exkursion, die uns unser Thema auf künstlerischer Ebene näherbrachte.

 

Elaia Q1

 

Viele Grüße von der 8b aus der Wabenhaussiedlung an der sonnigen mecklenburgischen Ostseeküste.

 
 

 

Die 8c grüßt von der Ottendorfer Hütte in der Sächsischen Schweiz.

 

Unsere Schule zu Besuch beim Bürgerfest mit dem Bundespräsidenten

Am 26.08 hat der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über 10.000 Menschen zum Bürgerfest in den Park von Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Anlass des Festes war die Würdigung der Personen und Einrichtungen, die in ganz Deutschland ehrenamtlich tätig sind. An dem Abend rückte die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für eine starke Zivilgesellschaft und den Zusammenhalt Deutschlands in den Vordergrund. 

Wir Schüler und Schülerinnen des Walther-Rathenau-Gymnasiums haben uns monatelang sehr intensiv mit dem Leben unseres Namensträgers beschäftigt. Die Kranzniederlegung zu Ehren des 100. Todestages von Walther Rathenau fand am 24.06.2022 statt, wobei der Bundespräsident und unsere Bürgermeisterin sowie der Großneffe Rathenaus anwesend waren. 

Aus Dank für das Engagement einiger Schüler*Innen rund um den Gedenktag Rathenaus, wurden 6 Personen aus der Oberstufe mit Frau Poche zum Bürgerfest von Bundespräsident Steinmeier eingeladen, welches später wegen Gewittern und Starkregens über Berlin kurz nach dem Beginn abgebrochen werden musste. „Ich habe mich dem Wetterdienst gesprochen, das wird leider nix mehr. Zudem wurde das Konzert der Ärzte abgesagt, es wäre unfair hier weiterzumachen“, sagte Steinmeier, bevor das Fest ins Wasser fiel. Er versprach uns jedoch, im kommenden Jahr nochmals eine Einladung zu schicken. „In einem Jahr treffen wir uns hier genau wieder mit guter Laune und besserem Wetter“, beendete der Bundespräsident die Veranstaltung. Damit war die Veranstaltung nicht beendet, denn es haben sich weiterhin Menschen auf dem Gelände aufgehalten, bis zum dritten Mal die Ansage kam „Sie müssen WIRKLICH das Gelände sofort verlassen“. Trotz Regens und Gewitters hat es sich für die meisten und vor allem für uns gelohnt.

 

Rojin Q3

 

 

Fachbereich Musik

Am 22. Mai 2022 haben Oskar Hoffmann (7b) und Fadi Aldakkak (7d) nach erst 3 Monaten Klarinettenunterricht schon mehrstimmige Klarinettenstücke zusammen mit ihrem Lehrer Camilo Hirschhorn bei dem Bläserfestival der Musikschule „City West“ aufgeführt. Camilo Hirschhorn gibt im Rahmen der Bläserensemble - Zusammenarbeit zwischen dem „Walther – Rathenau – Gymnasium“ und der Musikschule „City West“ an unserem Gymnasium in den Vormittagsunterricht integrierten Klarinettenunterricht. Weitere Instrumente wie Querflöte, Saxophon, Trompete und Posaune werden ebenfalls innerhalb dieses Konzeptes unterrichtet (s. Flyer „Bläserensemble“). Auch in diesem Schuljahr können  unsere neuen 7. – Klässler*innen daran teilnehmen!

 

Ein Informationsabend zum neuen Bläserensemble Jg. 7 findet am Dienstag, 06.09.2022 um 19:00 Uhr in der Aula statt!

 

F. Stöcker

 

Abitur 2022

Herzlichen Glückwunsch
an unsere Abiturientinnen und Abiturienten 2022!

 

 

Engagement

Kurz vor Beginn der Ferien wurde bei einer Veranstaltung in der Aula der Robert-Jungk-Oberschule das Team unserer Schülerzeitung „Shyft“ für das vorbildliche ehrenamtliche Engagement durch die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz geehrt. Besonders gewürdigt wurden die regelmäßige Arbeit der Redaktion auch unter Pandemie-Bedingungen und die in diesem Halbjahr erstellte Gedenkschrift zum 100. Jahrestag der Ermordung Walther Rathenaus.
Auch die Schule gratuliert den Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Frau Körting-Dornieden zu dieser Auszeichnung.
 
S. Knobelsdorf
Kurz vor Beginn der Ferien wurde bei einer Veranstaltung in der Aula der Robert-Jungk-Oberschule das Team unserer Schülerzeitung „Shyft“ für das vorbildliche ehrenamtliche Engagement durch die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz geehrt. Besonders gewürdigt wurden die regelmäßige Arbeit der Redaktion auch unter Pandemie-Bedingungen und die in diesem Halbjahr erstellte Gedenkschrift zum 100. Jahrestag der Ermordung Walther Rathenaus.
Auch die Schule gratuliert den Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Frau Körting-Dornieden zu dieser Auszeichnung.
S. Knobelsdorf

 

Grandioser Erfolg 

beim Langstrecken-Schwimmen

 
Nach langer Corona-Pause fand am 4.7.22 wieder der traditionelle Schwimmwettkampf "Rund um Scharfenberg" statt.
Diesmal hat unser Team so richtig "abgeräumt".
Maya aus der 8a war in der Top 10.
Leona, 7b wurde 4.
Kenan und Paul aus der 8a starten in einem Lauf und wurden großartige 3. und 2. Paul hat dabei den Sieg leider um nur 1 Sekunde verpasst.
Auch Inga und Paul aus dem 2. Semester waren stark und haben ihre Läufe überzeugend gewonnen.
Zum hundertsten Jubiläum wurde diesmal auch die Insel komplett umrundet. Immerhin 2,6 km.
Nuno, 2. Semester wurde hier hervorragender 4.
Aaron, 2. Semester konnte dieses Rennen in 36 Minuten souverän gewinnen.

Was für ein Triumph für unser Schwimm-Team. Herzlichen Glückwunsch!
K. Glaeser, FB Sport

 

Chabad Lubawitsch
Berlin

Heute besuchten wir, die Klasse 7b, eine Einrichtung der Organisation Chabad Lubawitsch, um dort unsere Spende vom Kuchenverkauf für ukrainische geflüchtete Kinder zu überreichen.
Wir trafen Frau Erdmann, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Sie erzählte uns, dass 300 jüdische Waisenkinder aus Odessa in einem ehemaligen Hotel untergebracht sind, das aber demnächst wieder seinen Betrieb aufnehmen wird.
Wir gingen durch das Hotel und durften mit den dort untergebrachten Kindern frühstücken. Im Frühstücksraum war eine laute, fröhliche und chaotische Atmosphäre. Nach dem Frühstück versammelten wir uns mit einigen Kindern in einem großen Stuhlkreis und spielten ein Spiel mit einem Wollknäuel, bei dem wir uns gegenseitig Wünsche für die Zukunft sagen sollten. Dabei haben wir gesehen, dass, egal, woher man kommt, die Wünsche immer gleich sind: Frieden, Freunde, Spaß,  Erfolg und Freunde...
Anschließend überreichten die KlassensprecherInnen  die gesammelten Spenden. Nach den Ferien wollen wir uns nochmal mit den ukrainischen Kindern treffen.
 
Hannah Zabad, 7b

 

Besuch der Journalistin Tina Hildebrandt

Am 27. Juni 2022 besuchte Tina Hildebrandt von Die Zeit die Klasse 8a.
Die Journalistin erzählte uns von ihrem Tagesablauf und ihren Aufgaben in der Redaktion. So erfuhren wir, dass sie bei einer Wochenzeitung arbeitet und das Ressort (den Bereich) Politik leitet.
Bei ihrem Job muss sie immer flexibel sein: Wenn ein wichtiges Ereignis passiert ist, muss sie ganz schnell einen Artikel dazu schreiben. Vielleicht könnte man meinen, da sie ja bei einer Wochenzeitung arbeitet, hätte sie eine Woche Zeit für einen Artikel, doch das stimmt nicht immer. Denn manchmal passiert etwas einen Abend bevor die Zeitschrift fertig sein muss und dieses Geschehen will natürlich auch verfasst werden.
Hildebrandt erzählte unserer Klasse auch, wie sie an Informationen gelangt. Dazu unternimmt sie Reisen und fragt konkret nach. Häufig ist sie mit dem Bundeskanzler Olaf Scholz unterwegs, um möglichst viele Informationen für ihren Artikel zu bekommen.
Am liebsten schreibt Tina Hildebrandt Berichte und Portraits, da sie gern beobachtet. Einen Regierungswechsel erlebt sie wie eine neue Staffel einer Serie – mit vielen neuen Figuren in bekanntem Setting.
Tina Hildebrandt hat uns auch einen Film mitgebracht. Er klärte uns über Fakes auf und vor allem darüber, wie sie entstehen und wie sie aufgedeckt werden. Dabei besprachen wir auch den Unterschied zwischen Manipulation und Propaganda. Propaganda ist zielgerichtete Lenkung der Menschen in politischen Zusammenhängen. Solche Irreführung könne gefährlich sein.
Hildebrandt erklärte uns auch, dass Zeitungen, die durch guten Journalismus entstehen, für eine zuverlässige Recherche geeignet sind, da es der Job von Journalistinnen und Journalisten ist, nachzuforschen und nur echte Fakten aufzuschreiben.
Es war eine ganz interessante Deutschstunde und wir Schülerinnen und Schüler haben viel über das Leben als Journalistin und vor allem über Informationsmedien gelernt!
 
Lara Trunk (8a)
 
 
 

 

Kranzniederlegung
zu Ehren von Walther Rathenau
an seinem 100. Todestag

am Gedenkstein in Grunewald -
dem Ort des Attentats

 

 

Gedenkfeier
zum 100. Todestag
von Walther Rathenau

Am 24. Juni 1922 wurde der Namenspatron unserer Schule in der Königsallee ermordet. 

Zu diesem Anlass folgte der Rathenau-Experte und Professor für neueste Geschichte Martin Sabrow unserer Einladung, den Festvortrag in der Aula unserer Schule zu halten.

Die Ermordung Walther Rathenaus durch die rechtsextremistische Organisation Consul erschütterte die die Grundlagen der jungen Demokratie. Als überzeugter Demokrat, Jude, Intellektueller und Industrieller war er ein Hassobjekt rechtsextremer und nationalistischer Kreise.

Hierzu haben zahlreiche Lerngruppen mit musikalischen, filmischen und darstellenden Ergebnissen ein Programm gestaltet, das alle Gäste sehr berührte. 

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Gedenkfeier beigetragen haben!

Stefan Fooß, FB Geschichte / Politik

 

Exkursion nach Potsdam

Am 20. Mai 2022 haben wir, der  Grundkurs Geschichte von Herrn Fooß,
eine Exkursion nach Potsdam zum Schloss Sanssouci unternommen.
Zunächst sind wir durch den Park gelaufen und hielten an ausgewählten
Stationen an, um uns Referate zu den Orten und den historischen Begebenheiten anzuhören.
Der Höhepunkt unserer Exkursion war das Schloss Sanssouci, was wir pandemiebedingt nicht in dieser Gruppengröße besichtigen konnten.
Die Referate waren sehr spannend und die Exkursion insgesamt sehr gelungen.
Nour El-Haf, 2. Semester

 

Die 8b grüßt aus Garmisch-Partenkirchen!


Unserer 8b und uns geht es bestens. Wir haben eine sehr schöne Zeit in der Natur.
Heute waren wir auf der Zugspitze (19.5.) und sind dann um den Eibsee gelaufen. Morgen geht es wieder nach Berlin.

Viele Grüße
S. Ludwig (KL)

 

Der Krieg und die Medien

Am Mittwoch den 4. Mai 2022 haben wir, der Seminarkurs „Integration und Austausch“ von Frau Poche, eine informative Exkursion nach Friedrichshain zu einer Veranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa unternommen.

Dort wurden wir zunächst von Luise Seiler, der Geschäftsführerin der Stiftung begrüßt. Im Anschluss interviewte Nuriami Hamdan den Chefredakteur der Zeit, Giovanni Di Lorenzo, zum Thema  „Der Krieg und die Medien“.
Dabei ging es vor allem um den Zwiespalt und die Schwierigkeit, in Krisenzeiten zeitnah zu berichten und trotzdem keine falschen Informationen zu verbreiten. Auch die Rolle der sozialen Medien wurde thematisiert.

Danach konnte das Publikum, das aus Schüler*innen, Student*innen und Journalisten*innen bestand, online anonym oder per Mikrofon Fragen an Di Lorenzo stellen, die er sehr offen und ausführlich beantwortete.
Im Anschluss gab es noch Brezeln und Getränke. Die Atmosphäre war angenehm und konzentriert.
Julie und Philippa, Q2

 

Gemeinsam Klasse sein

Ein Antimobbingprojekt des 7. Jahrgangs

In den letzten drei Tagen dieser Woche fand für alle 7. Klassen ein Projekt namens „Gemeinsam Klasse sein“ statt. Das Hauptthema war Mobbing/Cybermobbing.

Am ersten Tag verschafften wir uns einen Einblick in die Folgen von Mobbing, indem wir uns in verschiedene Rollen versetzten. Außerdem wurden wir ermutigt, rechtzeitig Hilfe zu holen. Um unser Wissen zu erweitern, besuchte uns am zweiten Tag eine Polizistin. Sie vertiefte das Thema und bezog sich dabei auf das Strafgesetzbuch.

Nach einer weiteren Beschäftigung mit den rechtlichen Hintergründen von Cybermobbing, erstellten wir in kleinen Gruppen einen Film gegen Mobbing. Für die Umsetzung unserer Idee brauchten wir viele Argumente, die uns zuvor nicht alle so klar waren. Es war manchmal schwierig, in die Rolle des Opfers zu schlüpfen.

Unsere Tage wurden ergänzt durch sportliche Spiele. Außerdem gab es ein gemeinsames Frühstück und einmal sind wir zusammen Mittagessen gegangen. Am Ende sammelten wir die Regeln für unseren Klassenchat bei Signal und tauschten unsere Eindrücke der letzten Tage aus.

Das Projekt änderte unser Verständnis und auch unsere Denkweise über Mobbing.

Sofie Leubert (7C)

 

 

Die neue Shyft ist da!!

 

Auf Rathenaus Spuren:
Exkursion zum Schloss Freienwalde

Wie manche von euch bestimmt wissen, gedenken wir dieses Jahr am 24. Juni Walther Rathenaus anlässlich seines 100. Todestages. Aber was für eine Persönlichkeit war Rathenau eigentlich und warum sollte an ihn erinnert werden?

Mit dieser Frage befassen sich momentan auch 18 Schüler*innen aus dem Team der Shyft und der Oberstufe. Wir befanden uns am Freitag, den 25. März 2022 auf Rathenaus Spuren, als wir seinen alten Sommersitz in Bad Freienwalde besichtigen.

Nach einer langen Anreise über die Ringbahn, den Regionalexpress nach Eberswalde und die RB60 kamen wir endlich in dem kleinen Städtchen an, wo uns Dr. Schmook bereits erwartete. Der Historiker leitet seit vielen Jahren die einzige Walther-Rathenau-Gedenkstätte. Sie befindet sich im Schloss Freienwalde.

Bei Schmooks dreistündiger Führung durch die Villa, die 1798/99 von David Gilly als Sommerwitwensitz der Königin Friederike Luise von Preußen erbaut wurde, stellte sich heraus, dass es trotz unserer Recherchen über den Namensgeber unserer Schule eine Menge an neuen Informationen gab. So erfuhren wir zum Beispiel, dass Rathenau dort eigentlich in einem Museum gelebt hatte, da er die Innenausstattung der königlichen Villa bis auf das kleinste Detail nachbilden ließ. Dr. Schmook hatte auf alle unsere Fragen eine Antwort und so konnte sich jeder von uns am Ende der Exkursion auch als kleiner Rathenau-Experte empfinden.

Wir danken dem Förderverein für die Finanzierung dieses interessanten Tages.

Lisa Filla (SHYFT)

 

Kursfahrt nach Weimar

Wir waren mit dem Deutsch- und Politikleistungskurs, Fr. Körting und Fr. Vitz in Weimar.
Dort hat uns das sonnige Wetter eine urlaubsähnliche Reise geschenkt, die wir mit einem vollen Programm perfekt ausgenutzt haben. Zum Beispiel waren wir in Goethes Wohnhaus, wir wurden durch den Ort und Parks geführt, waren in Museen und sogar im Kino. Auch besuchten wir das KZ Buchenwald und haben dort eine erschreckend eindrucksvolle Führung erhalten.
Die Stadt ist bezaubernd schön und perfekt zum schöne-Bilder-Machen.
Durch und durch war es ein liebevolles Miteinander zwischen den Kursen und den Lehrkräften und es hat immer sehr viel Spaß gemacht.
Es war eine wunderschöne lehrreiche Kursfahrt.
Vielen lieben Dank an Fr. Körting und Fr. Vitz für Ihre Mühen
 
Johanna Godiker

 

Schwimm-Team

mit Achtungserfolg

Nach langer Corona-Pause fand nun endlich wieder der Schwimmwettkampf der Berliner Oberschulen statt. Diesmal konnte sich unser Nachwuchs-Team um Leona und Eri aus der 7b, Maya, Paul und Kenan aus der 8a, Laura, Philip und Felix aus der 8b und Victor, 10b beweisen. Am Ende hat das Team einen hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung erzielt. Man beachte, dass wir gegen deutlich ältere Schülerinnen und Schüler angetreten sind.
Besonders hervorzuheben ist der 3. Platz von Kenan und die drei 4. Plätze von Maya, Leona und Paul in der Einzelwertung.
Herzlichen Glückwunsch. Wir sind sehr stolz auf euch.
Danke auch an Inga und Paul aus dem 2. Semester für eure Unterstützung.
K. Glaeser
FB Sport

 

Eindrücke

Wunderschöne Wandertage im Elbsandsteingebirge

Geprägt von Höhen und Tiefen und jeder Menge Sonnenschein im Gepäck und im Herzen, begab sich der EnLk auf Erkundungstour durch die Sächsische Schweiz.

We went hiking through the hills for 15 km. It was fun, tiring, beautiful and impressive at the same time. Whilst singing, talking and simply appreciating nature in silence we watched amazing views and dirtied ourselves. The weather was perfect, a cool breeze and sun mixed up. It was a great opportunity to enjoy nature and human contact after 2 years of pandemic.

Kim und Nuno, Lk Englisch

 

SPENDEN FÜR DIE UKRAINE

Am letzten Donnerstag, 17.03.2022 haben die Klassen 7b und 7d  unsere Spendenaktion für die Ukraine begonnen!

Alle Klassen organisieren seitdem ein Büffet auf dem Hof  in der Mittagspause. Dessen Erlös geht an eine Hilfsorganisation, die die Geflüchteten aus der Ukraine wie die Menschen in der Ukraine unterstützt.

Friederike Stöcker (KL 7d)

 

Lebendige Geschichte

Vom Fluchttagebuch zur Straßenumbenennung

Als der Leistungskurs Geschichte im Herbst 2014 anfing, sich mit der Fluchttagebuch des ehemaligen jüdischen Schülers des Walther-Rathenau-Gymnasiums, Werner Barasch, und der Vertreibung einzelner Familienmitglieder sowie der Ermordung seines Vaters Arthur im Dritten Reich zu beschäftigen, konnte noch niemand ahnen, dass mit dem Verfassen der Familiengeschichte in Berlin ein Prozess der Erinnerung in Gang gesetzt werden sollte, der am 27. Februar 2022 seinen vorläufigen Höhepunkt in der Umbenennung der ehemaligen Wissmannstraße in Baraschstraße fand.
Der Kurs transkribierte das Tagebuch, das der 17-Jährige auf seiner Flucht, die ihn von 1938 bis 1943 quer durch Europa führte, schrieb, recherchierte über die Eltern Irene und Arthur sowie über die Schwester Else und am Ende entstand mithilfe der Journalistin Barbara Gstaltmayr und ihrer Initiative: „Öffentlicher Bürgergarten der Erinnerung e.V.“ eine Familienbiografie. Das Projekt wurde ein Jahr später, im Februar 2015, im Rahmen des Wettbewerbs des Abgeordnetenhauses von Berlin, „Jugendforum denk!mal“ in der Kategorie „schreib!mal“, mit dem ersten Platz prämiert. Der Kurs machte sein Abitur, die Kursteilnehmer zerstreuten sich in alle Winde, Drittsemester erhielten im Geschichtsunterricht einen kleinen Einblick in die Schulgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel von Werner Barasch und regelmäßig zum Tag der offenen Tür wurden die Materialien ausgestellt. Doch dann, im Sommer 2021, hieß es plötzlich: Im Grunewald könnte es eine Baraschstraße geben, wenn die Bezirksverordnetenversammlung von Charlottenburg-Wilmersdorf zustimme. Ja - und am 27. Februar 2022 war es dann so weit: Die Grunewalder Wissmannstraße, in der heute noch die ehemalige Villa der Familie steht, wurde in Erinnerung an die jüdischen Eheleute Irene und Arthur Barasch umbenannt. Herrmann von Wissmann war Befehlshaber der deutschen Kolonialtruppen in Ostafrika und er beteiligte sich an der gewaltsamen Kolonialisierung der Region. Mit einem Festakt, zu dem die Stellv. Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Sport, Kultur, Liegenschaften und IT, Frau Schmitt-Schmelz, geladen hatte, wurde in der Aula des Walther-Rathenau-Gymnasiums auf die feierliche Umbenennung eingestimmt. U. a. verlasen Prof. Dr. Andreas Nachama, Manuela Ambrosi, Dr. Hermann Simon, Prof. Dr. Günter Morsch und Christina Härtel Teile der Familienchronik. Irene, Elsa und Werner, die in den Vereinigten Staaten eine neue Heimat gefunden hatten, konnten die Ehrung nicht mehr miterleben, aber zwölf ihrer Nachkommen waren zu dieser Veranstaltung extra aus den USA angereist. Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte im Anschluss die öffentliche Enthüllung des neuen Straßenschildes an der Kreuzung Barasch-Ecke Erdener Straße dar, begleitet von emotionalen Worten eines Vertreters von „Decolonize Berlin“ sowie des Sohnes von Else Barasch, Alan Ross. Eine an der Straßenecke platzierte Stele enthält Informationen über die Hintergründe der Straßenumbenennung und über das Leben von Irene und Arthur Barasch.
Manuela Ambrosi, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

 

Gedenken
Leon Schwarzbaum (1921 - 2022)

Am 14. März 2022 ist Leon Schwarzbaum verstorben.
Er war seit langem eng mit dem Walther-Rathenau-Gymnasium im Grunewald verbunden. Vielfach besuchte er unsere Schüler:Innern, um als Zeitzeuge über seine Erfahrungen der Verfolgung als Jude im Nationalsozialismus zu sprechen.

Schwarzbaum begab sich in regen Austausch, nahm an Podiumsdiskussionen teil, ließ sich in Interviews und Projekte einbinden und konnte den Schüler:innen durch seine lebendigen und anschaulichen Erzählungen eine Zeit nahebringen, die für sie heute fremd ist.
Immer wieder erinnerte er an die Gräueltaten der Nationalsozialisten und klärte über sie auf. Als einziger seiner Familie überlebte er das KZ Auschwitz und hatte sich nach seinem Berufsleben der (Lebens-) Aufgabe verschrieben, ‚zu erzählen, was damals geschah‘. Besonders berührt hat ihn die Initiative unserer Schüler:innen 2017 in Bobrek eine Gedenktafel aufzustellen. Sie erinnert an das Außenlager von Auschwitz/Birkenau, in dem er für die Firma Siemens Zwangsarbeit verrichten musste.
Zuletzt sah er mit großer Sorge auch auf den wieder aufkeimenden offen-ausgetragenen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland und Europa.
Bis zum Ende seines Lebens trat Leon Schwarzbaum deshalb immer wieder in der Öffentlichkeit auf: Zuletzt im Prozess gegen einen SS-Wachmann aus Sachsenhausen ganz im Sinne von „Aufklären, um Gerechtigkeit zu schaffen“.
Leon Schwarzbaum wurde 101 Jahre alt.
Wir gedenken seiner und erinnern uns gerne an die Besuche Leon Schwarzbaums, einer der letzten, wichtigen Zeitzeugen.

Stellvertretend für das Walther-Rathenau-Gymnasium
Martina Dethloff & Stefanie Packmohr-Herzig

 

Stark trotz Corona

Die neuen Förderkurse für die Jahrgänge 7 bis 9 sind gestartet. Für die bereits angelaufenen Kurse gab es bisher positives Feedback von Schülerinnen und Schülern.

Eine aktuelle Übersicht finden Sie hier: Aktuelle Kursübersicht - Stand 25.02.2022

Für die Jahrgänge 10-12 gibt es aufgrund des geringen Teilnahmeinteresses nur vereinzelt individuelle Angebote, weitere Bedarfsmeldungen sind aber jederzeit für alle Jahrgänge möglich.

 

S. Pieske, Verwaltungsleiterin

 

Ferienschule Ostern 2022

Wir freuen uns auch in den Osterferien 2022 wieder mit der „Schule in den Ferien“ unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben zu können, während der Ferien in der Schule Lernrückstände abzubauen. Die Teilnahme ist ein freiwilliges und kostenfreies Angebot der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur individuellen und gezielten Förderung der Kinder und Jugendlichen.

Bitte beachten Sie die Anmeldefrist: 03.03.2022!

Elternbrief Ferienschule Ostern 2022
Flyer Schule in den Ferien
Anmeldung 7-8 Schule in den Ferien
Anmeldung 9-12 Schule in den Ferien
Bestätigung der Datenweitergabe

S. Pieske, Verwaltungsleiterin

 

Aktuelles vom Projekt
"Jugend debattiert"
(01/22)

 

Eishockey GK

Die Szenen zeigen den exemplarischen Ablauf einer unserer Trainingseinheiten auf dem Eis. Eishockey spezifisch wird sich gemeinsam erwärmt und gedehnt. Anschließend erfolgen Übungen zu den Grundfertigkeiten Schlittschuhlaufen und Umgang mit dem Puck und zum Abschluss immer ein Spiel. Mehr gibt's hier ...
Thomas Patrzek

 

Vorlesewettbewerb 2021

Der Vorlesewettbewerb der 7. Klassen fand nach einem Jahr wieder in der Aula und vor Publikum statt. Die besten Leser_innen ihres Jahrgangs konnten uns Zuhörer_innen mit ihren Texten fesseln und in die Welt ihres Buches entführen. Es sind angetreten: René, Diego, Ragna, Hanna, Laura, Sofie, Lisa und Ella.
Nachdem alle Kandidat_innen ihren vorbereiteten Text gelesen hatten, kam der Fremdlesetext dran. Dieses Mal aus dem Buch „Weltverbessern für Anfänger“ von Stephanie Quitterer, die uns auch mit ihrem Besuch beehrte.
Die Autorin sagte, dass es richtig schön sei, den Text vorgelesen zu bekommen, aber sie habe mitgelitten, denn ihr Text sei wahnsinnig schwer zum Vorlesen, es kommen so viele schwierige Wörter vor. Trotzdem haben es alle ganz großartig gemacht. Zudem fand sie den Vorlesewettbewerb „sehr toll“ und hat von einem Vorlesewettbewerb aus ihrer Schulzeit erzählt, der in einer Kammer des Chemiefachbereichs stattgefunden habe. Aber ein Vorlesewettbewerb, der so viel Wertschätzung der Kinder zeige, bedeute auch große Würdigung des Lesens und der Literatur.
Unter der Leitung unserer hervorragenden Moderatorinnen Helene Hutzler, Rosanna Kutz und Maya Uyulmaz fand das Interview mit Stephanie Quitterer statt, in dem sie vieles über ihr Leben erzählte.
Anschließend gab die Jury ihr Urteil bekannt. Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs 2021 wurde Ragna Rosenstock, gefolgt von Sofie Leubert, den 3. Platz teilen sich die Schwestern Laura und Lisa Schmidt. Herzlichen Glückwunsch.
Vielen Dank an die Jury, den Förderverein und allen, die mitgewirkt haben, um den diesjährigen Vorlesewettbewerb zu ermöglichen!
Text und Fotos: Maxim Rzychon für Shyft WRG

 

Shyft - Die neue Ausgabe (Nr. 6)

 

9.11.2021
Gedenken

an die Pogromnacht vom 9. November 1938
am S-Bahnhof Grunewald Gleis 17

Annett und Helena aus der 10b ließen uns teilhaben, wie Margot Friedländer als 17-jährige die Pogromnacht bzw. den Morgen danach erlebte. Es war der Zeitpunkt, an dem  ihrer Familie endgültig klar wurde, dass sie als jüdische Berliner nicht länger in Deutschland würden leben können.
Margot Friedländer ist die einzige aus ihrer Familie, die überlebt hat. Sie hat vor einigen Tagen ihren 100. Geburtstag gefeiert. Ihre Geschichte hat sie in dem Buch „Mache dein Leben“ aufgeschrieben.

Leider nehmen Antisemitismus und Rassismus seit einigen Jahren wieder zu.
Was kann jeder Einzelne von uns heute  dagegen tun?
Diese Frage wurde den teilnehmenden Schüler:innen des Schweigemarsches von ihren  Mitschüler:innen in der abschließenden Rede gestellt.  
Ihre Antworten werden mit darüber entscheiden, wie sich unser gesellschaftliches Zusammenleben zukünftig gestalten wird.

Martina Dethloff, ev. Religion

 

Instrumentenkarussell

an der Musikschule City West

15 Schüler*innen des Jg.7 am Walther-Rathenau-Gymnasium haben am 06.10.2021 am Instrumentenkarussell der Musikschule City West teilgenommen. Die Instrumentallehrer*innen haben jeweils die Instrumente „Querflöte“, „Klarinette“, „Trompete“, „Saxophon“ und  „Posaune“ vorgestellt, und unsere Schüler*innen durften diese Instrumente ausprobieren.

Das hat ihnen sehr viel Spaß gemacht! Sie haben danach entscheiden können welches Instrument sie im Rahmen des zukünftigen Bläserensembles ab Februar 2022 neu lernen wollen. Wir alle freuen uns sehr darauf! Infos gibt's hier!
Friederike Stöcker (FL Musik)

 

Spendenübergabe Oktober 2021

Dank des fantastischen Engagements aller Klassen und der großen Spendenbereitschaft der Gäste unseres Schulfestes konnten wir über 1.900,- € an unsere Partnerschule in Sri Lanka überweisen. Was für ein Erfolg.

Die Schulleitung ist unendlich dankbar und hat uns einen Brief geschrieben.

Wer Fragen oder weitere Informationen wünscht, spricht mich einfach an.

K. Glaeser

 

Zu Besuch bei Fontane

Am 30. September wurde der gesamte 12. Jahrgang in Neuruppin eingesperrt!

 

10b auf Tour

Die Klasse 10b sendet von der Klassenreise liebe Grüße aus dem Schwarzwald in den Grunewald. Nachdem wir am Dienstag auf einer Wanderung die wunderschöne Natur erkundet haben, ging es gestern nach Straßburg.

Hier haben das Münster und das Gerberviertel „La Petite France“ alle beeindruckt!
Heute geht es zum Abschluss in den Europapark Rust.

Wir wünschen schon jetzt schöne Ferien!

Die Klasse 10b

 

Gedenken
an Walther Rathenau

Am 29. September 2021, dem Geburtstag Walther Rathenaus, legte die Klasse 7b zum Gedenken an unseren Namensgeber zusammen mit Herrn Professor Sabrow von der Rathenau-Gesellschaft einen Kranz am Gedenkstein an der Königsallee nieder.

Dorothee Poche (Klassenleiterin 7b)

 

Schulfest 2021

Bei unserem Schulfest am 29. September konnten wir uns über zahlreiche Besucher/innen freuen. Ich danke den vielen sehr engagierten Schüler/innen und Eltern, die maßgeblich zum Erfolg dieses Tages beigetragen haben. Die Stimmung war gut und wir haben uns, glaube ich, alle darüber gefreut, wieder ein bisschen Normalität bei einem Fest erleben zu können. Das Gesamtergebnis der Einnahmen werde ich in der kommenden Woche bekanntgeben.

Solveig Knobelsdorf, Schulleiterin

 

Juniorwahl

Am 23.9.2021 hat an unserer Schule die Bundestags-Juniorwahl stattgefunden.

Sie ist ein Projekt zur politischen Bildung im Unterricht und vermittelt den Schüler*innen erlebte Demokratie.

Ein Raum unserer Schule verwandelte sich am Morgen des 23.9. mit zwei Wahlkabinen und einer Wahlurne in einen Ort, der auf den ersten Blick wie ein ganz normales Wahllokal aussah. Ein Schüler*innen-Team bildete den Wahlvorstand und führte hoch motiviert und mit großem Engagement die Wahl an unserem Gymnasium durch. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei diesen Schüler*innen bedanken, ohne deren Unterstützung die Juniorwahl nicht so professionell und reibungslos abgelaufen wäre. Die Wahlbeteiligung war mit 76% erfreulich hoch.
Dr. Ulrike Vorwald
Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften

 

Jungwähler*innen-Konferenzen

... an unserer Schule

Am 14.9.21 und 15.9.21 haben an unserer Schule Projekttage mit dem Titel “Jungwähler*innen-Konferenzen für die 11. Jahrgangsstufe stattgefunden. Die Schüler*innen konnten sich am ersten Tag zunächst mit der Bedeutung von Wahlen und der Bedeutung des Bundestages für ihr persönliches Leben auseinandersetzen. Danach wurde in kleinen Gruppen zu den Themen “Flucht und Migration”, “Naturschutz”, “Klima und Nachhaltigkeit” und “Teilhabe” gearbeitet.

Am zweiten Tag wurde die Arbeit in den Gruppen fortgeführt. Im Mittelpunkt stand die Herausarbeitung der einzelnen Themenbereiche in den Parteiprogrammen. Im Anschluss wurde eine Diskussion vorbereitet, die am Ende des zweiten Tages in der Aula stattfand und für einen regen Austausch sorgte.
Die beiden Projekttage haben sich als sehr gute Vorbereitung auf die anstehende Juniorwahl am 23.9.21 an unserem Gymnasium erwiesen.
Dr. Ulrike Vorwald
(Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften)

 

Gold, Silber und Bronze

für unsere Staffelläufer*innen

 
Beim diesjährigen Bezirks-Staffeltag holten sich die Mädchen der 8. Klasse über die Langstaffel 3x800m Bronze. Nur knapp geschlagen gewann die erste Mädchen-Sprintstaffel Silber über die 4x400m. Dabei beeindruckten sie nicht nur mit Schnelligkeit, sondern auch durch ihre besonders effektiven Wechsel. Den ersten Platz belegten souverän die Jungen der 8. Klasse in der Langstaffel 3x800m und gewannen somit Gold.
Herzlichen Glückwunsch an alle Läufer*innen.
 
W. Kolb, FB Sport

 

Graffiti in Berlin

Graffiti prägt das Berliner Stadtbild

Am 31.08.21 waren wir, die 8b, auf den Spuren der Graffitigeschichte.
Wir lernen, dass Graffiti nicht nur illegal ist (Graffiti/Street Bombing). Es gibt viele Wände, an denen man auch ganz legal sprayen kann. Die Halls of Fame sind legal zur Verfügung gestellte Wandflächen, an denen geübte "Writer" hochwertige Kunstwerke malen.
Wir waren am Mauerpark und haben unser eigenes Kunstwerk geschaffen.
Hier seht ihr unser Graffiti. :)

So einfach ist es gar nicht: 1. Wir skizzieren - 2. Wir ziehen die Grundlinien - 3. Wir zeichnen Balken um die Linien - 4. Wir zeichnen die äußeren Konturen nach -  5. Wir fügen Tiefe hinzu, indem wir die Buchstaben schräg oder seitlich versetzt zeichnen – Wir malen aus (Fill-in) und einigen uns auf Farbverläufe in der Gruppe.
 
Die Schülerinnen und Schüler der 8b

 

Ehrung

Am 11. Juni wurde Frau Franziska Strutz, die langjährige Vorsitzende unserer Gesamtelternvertretung und des Fördervereins, in einer festlichen Veranstaltung durch die Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur, Frau Heike Schmitt-Schmelz, für ihr ehrenamtliches Engagement, das sich nicht nur auf unsere Schule beschränkt, geehrt.

Ich danke Frau Strutz auch an dieser Stelle für Ihren unermüdlichen Einsatz, der insbesondere im vergangenen Jahr für eine reibungslose Kommunikation zwischen Eltern, Lehrkräften und Schulleitung gesorgt hat, und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Solveig Knobelsdorf

 

 

Unser Mutmacher-Padlet 
für alle Schülerinnen und Schüler

 

Interview

Wir treffen die Autorin Kirsten Fuchs

Die Klassen 7a/7c haben während der Monate der zweiten Schulschließung intensiv zu einem Buchprojekt gearbeitet: Der Roman heißt „Mädchenmeute“.
Am Walther-Rathenau-Gymnasium gibt es - wenn eine Klasse sich mit einem Buch beschäftigt - eine kleine Tradition und zwar, dass die Autorin oder der Autor persönlich in die Schule kommt, damit die Kinder sie oder ihn kennenlernen können. Und diesmal war es Kirsten Fuchs. Mehr gibt's hier ...

 

Das Shyftarchiv


 

Alle Zeitungen der Shyft gibt es jetzt hier!

 

Jugend debattiert

Erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb Berlin

Mitten im Abitur 2021, einen Tag nach den mündlichen Prüfungen, fand der Landeswettbewerb Berlin statt. Engagiert nahm Sinya Coupar ihre Teilnahme wahr, für die sie sich beim Regionalwettbewerb qualifiziert hatte.

Insgesamt debattierten 24 Schüler:innen aus ganz Berlin in verschiedenen digitalen Räumen der App Alfaview unter den erfahrenen Augen ehemaliger Landessieger aus ganz Deutschland. Die Themen für die Jahrgänge 10-12 waren Fragen nach einer Kostenübernahme für Damenhygiene-Produkte durch den Staat und das Verbot der Reichkriegsflagge. Den Teilnehmer:innen wurden dabei festgelegte Pro/Contra-Rollen zugewiesen.

Sinya bekam von den Juroren für Ihre Überzeugungskraft, den souveränen Überblick und ihr Ausdrucksvermögen positive Rückmeldungen und für uns zuschauende Lehrerinnen war es ein Vergnügen, diesen Debatten auf anspruchsvollem Niveau zu folgen.

Claudia Plaumann-Jung und Annalena Vitz    

 

Neues aus Sri Lanka

 

Weiter erfolgreich!

Qualifikation zum Landesfinale Berlin
bei Jugend debattiert erreicht

Nach den Klausuren der Leistungskurse fand am Freitag, 5.3.21 das Finale des Regionalwettbewerbs Jugend debattiert statt. Digital ging es mit der App Alfaview mit drei weiteren Berliner Gymnasien um die Frage: Sollen Krankenhäuser ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden? Am Nachmittag debattierte Sinya, begleitet von Giulia und Niklas als Juroren dieses herausfordernde Thema. Die Schüler-Juroren entschieden nach den Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft, wer die zwei begehrten Gewinne eines dreitägigen Coaching-Seminars und die Berechtigung beim Landeswettbewerb Berlin anzutreten gewinnen sollte. Zur großen Freude unserer außerordentlich solidarischen Schülergruppe und von uns Lehrerinnen gewann Sinya den 2. Platz und kann damit erneut am Training zum Landeswettbewerb teilnehmen.

Nun wünschen wir allen unseren bislang an den Wettbewerben beteiligten SchülerInnen weiter überzeugenden Erfolg auch beim Abitur!   

Annalena Vitz und Claudia Plaumann-Jung      FB Gesellschaftswissenschaften

 

„Virtueller Tag der offenen Tür 2021“

Das Walther-Rathenau-Gymnasium lädt herzlich ein!

 

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen!

Für Sie und euch steht die Entscheidung über den Wechsel zu einer weiterführenden Schule an. Um Eltern, Schülerinnen und Schüler bei dieser Entscheidung zu unterstützen, möchten wir unsere Schule mit ihrer Ausstattung und ihren Besonderheiten gerne vorstellen.

In diesem Jahr ist dies leider nicht in Präsenzform möglich, auch Telefongespräche und Videokonferenzen vermitteln nur einen unzureichenden Eindruck des Schullebens. Wir bieten Ihnen daher die Möglichkeit, sich ganz ungestört durch unser Schulhaus zu bewegen, die Fachräume vom Wohnzimmer aus zu betrachten und anhand von Videosequenzen den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern bei der Arbeit zuzusehen. Auf dieser Startseite finden Sie den Link zum „Virtuellen Schulrundgang“ und in den einzelnen Fächern noch eine Fülle von Fotos und Videos aus unserem Schulleben.

Ich hoffe, dass der Rundgang euch und Ihnen Spaß macht! Für weitere telefonische Fragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Solveig Knobelsdorf, Schulleiterin

 

 
 

 

 
 

Die Videos im Einzelnen ...

 

Das Walther-Rathenau-Gymnasium stellt sich vor

 
 

Theater, Theater

 

Günter Herz

Geschichten hinter der Karteikarte

Nicht alle jüdischen Schülerinnen und Schüler des Grunewald-Gymnasiums, der Vorgängerschule des Walther-Rathenau-Gymnasiums, haben den nationalsozialistischen Terror überlebt. Zu denen, die ein Auschwitz ermordet wurden, gehört auch Günter Herz, an den ich mit einem Text auf der Archivseite erinnern möchte. Zugleich stellt dieser Text auch die Familie  Herz, besonders seinen Vater, einen Bürgermeister von Kreuzberg vor, und einen in die USA emigrierten Schulkameraden, den Soziologen Reinhard Bendix. Zum vollständigen Artikel ...

Gertrud Fischer-Sabrow,
ehemalige Fachbereichsleiterin Fremdsprachen, jetzt Mitarbeiterin im Schularchiv

 

Schulwettbewerb „Jugend debattiert“
08.12.2020

In guter Tradition fand im Dezember wieder unser Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ statt, in diesem Jahr mit Abstand, Masken und häufigem Lüften. Zwei Altersgruppen waren dabei, Schüler: innen aus der 8. Klasse und Schüler: innen aus dem 10./12. Jahrgang. Engagiert wurde diesmal nur im Finale öffentlich debattiert, mit jeweils zwei Pro- und Contra-Debattanten Argumente ausgetauscht, um mit Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit und Ausdruckskraft die Juroren, zwei Lehrer: innen und drei Schüler:innen, zu überzeugen.  Die Vorbereitung der Debattanten erfolgte im Unterricht im Fach Deutsch und im Leistungskurs Geschichte sowie in der AG „Jugend debattiert“.
 
 
Im Finale siegten dann aus den 8. Klassen Leonie und Stephan (beide 8b), im 10./12. Jahrgang setzten sich erneut Erik Lorenz und Sinya Coupar durch. Die Gewinner und die Schüler-Juroren werden unsere Schule am 28. Januar 2021 beim diesmal digitalen Regionalwettbewerb mit Teilnehmern aus 5 anderen Gymnasien der Region vertreten.
 
Stefan Fooß, Schulkoordinator „Jugend debattiert“
Claudia Plaumann-Jung, FBL Gesellschaftswissenschaften

 

Ein Enkel aus der Familie Bonhoeffer erzählt:

„Im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Tobias Korenke hat dieses Jahr ein Buch veröffentlicht: „Widerstand aus  Loyalität“.

Aus diesem will er für die SchülerInnen der 10b lesen.

Aber das Buch bleibt geschlossen. Stattdessen fängt er an zu erzählen. Von seiner Großmutter Ursula Schleicher, einer Schwester von Dietrich Bonhoeffer, mit der man nicht spielen, aber wunderbar über politische Fragen diskutieren konnte. Und über seinen Großvater Rüdiger Schleicher, der Ende April 1945 von den Nationalsozialisten wegen seiner Widerstandstätigkeit ermordet wurde. War der Widerstand den Einsatz des eigenen Lebens wert, hat er sich manchmal gefragt und diese Frage schließlich mit ja beantwortet. „Daraus kann und muss man lernen. Das ist das Wesentliche.“

Wichtig, so Korenke, ist es genau hinzuschauen und den Dingen auf den Grund zu gehen, Wahrheit und Lüge unterscheiden zu lernen.

„Die Verächtlichmachung demokratischer Institutionen und der  Arbeit von PolitikerInnen durch eine bestimmte Partei sehe ich mit Sorge“, antwortet Tobias Korenke auf eine Schülerfrage.

„Engagiert euch, ob in einer Partei, einem Verein einer Initiative oder in der Schule. Unsere demokratische Gesellschaft braucht die Beteiligung möglichst vieler Menschen“, ermuntert er die SchülerInnen.
Martina Dethloff, ev. Religion
Lisa Frank, Ethik

 

Vorlesewettbewerb 2020

Die besten Leser und Leserinnen des 7. Jahrgangs werden in diesem Jahr leider nur in einem kleinen Kreis gehört. Es sind: Arda Kaya, Ivan Vasilyev und Maya Uyulmaz aus der 7a, Louisa Weber, Anselm Schumann und Marko Duric aus der 7b und Sarah Kundler, Maxim Ryzchone und Lucas Scandiuzzi aus der 7c.
Die Moderatoren kamen dieses Mal aus dem 8. Jahrgang. Ulrich Kämmerlings und Raffael Schroth führten die Lesekinder durch das Finale und in die Fremdtextlektüre: „Mädchenmeute“ von Kirsten Fuchs. (Die Autorin wird uns hoffentlich im Frühsommer besuchen können.)
Am Ende kam es laut Jury zu einem sehr engen Rennen mit kleinsten Punktedifferenzen:
Den 1. Platz errang Marko Duric, gefolgt von Maxim Ryzchon und Louisa Weber.   Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank an die Mitwirkenden in der Jury und vor allem an den Förderverein für die Unterstützung dieser Veranstaltung.
Text: Antje Körting-Dornieden (FB Deutsch)
Fotos: Anna Kystruha (7b)

 

Besuche

von Bov Bjerg und Jana Hensel im Walther-Rathenau-Gymnasium.
 
 

 

Charity Projekt Sri Lanka

Ein Euro für Sri Lanka!

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit 2 Jahren unterstützen wir eine Schule für geistig behinderte Kinder in Sri Lanka in der Nähe von Negombo.
 
Wir haben nach dem Schulfest 2018 und 2019 jeweils rund 1000€ an Spenden gesammelt. Dazu kamen Sachspenden, wie Spielzeug und Kuscheltiere.
Leider konnte das Schulfest in diesem Jahr nicht stattfinden. Folglich gab es auch keine Spenden. Mehr dazu gibt's hier ...

 

Rudern im Herbst

Die Ruder AG

immer freitags ab 15:00 Uhr am Kleinen Wannsee
mit Frau Glaeser und Herrn Müller!

 

Diskussion

mit einem Jugendoffizier der Bundeswehr

zum Thema „Die Wehrmacht in der geschichtspolitischen Diskussion“
Zum Schwerpunktthema des 3. Semesters „Die Wehrmacht in der geschichtspolitischen Diskussion“ hatte der Leistungskurs Geschichte einen Jugendoffizier der Bundeswehr am 11. November 20 eingeladen. Hauptmann Jan Czarnitzki, ein ehemaliger Schüler unseres Gymnasiums, beantwortete in einer angeregten Diskussion Fragen zur Beteiligung der Wehrmacht an Verbrechen im Zweiten Weltkrieg insbesondere im Ostfeldzug ebenso wie Überlegungen zum Verhalten heutiger Soldaten angesichts schwieriger Einsätze in Krisen- und Kriegsgebieten. Im intensiven Gespräch vergingen 90 Minuten sehr konzentriert und die Schüler:innen konnten ihre eigenen Fragen stellen, sich zum historischen Themenbereich sowie auch aktuellen außenpolitischen Aspekten orientieren und positionieren.  
Claudia Plaumann-Jung    
Fachbereichsleiterin Gesellschaftswissenschaften

 

9. November 2020

Gedenkveranstaltung am Gleis 17
per Livestream

In diesem Jahr musste der Schweigemarsch leider ausfallen.

Die Veranstaltung fand im kleinen Rahmen mit dem Gottfried Keller Gymnasium und der Polizeiakademie Berlin am Gleis 17 statt.

Von uns sprachen Schüler:innen der Klassen 10 und 12.

Wer dabei sein wollte, konnte am Montag, den 9.11. um 17:00 Uhr die Veranstaltung im Livestream verfolgen:

Hier die Aufzeichnung des Livestreams zum 9. November 2020

Martina Dethloff, ev. Religion

 

Ein Richter zu Besuch

Am Montag, dem 5.10.20, konnten wir im GK Recht (Q1) Herrn Zivier, der Richter am Berliner Kammergericht ist, im Unterricht empfangen. Er erzählte uns sehr anschaulich von seiner Arbeit als Richter und von seiner Tätigkeit in der Juristenausbildung. Danach stellte Herr Zivier drei Fälle aus dem Zivilrecht vor, die die Schülerinnen  und Schüler mit seiner fachlichen Unterstützung und ihren Kenntnissen aus dem Unterricht gut lösen konnten.

Besonders motivierend war für den Kurs, einem Richter auch Fragen zu aktuellen Fällen aus dem Alltag stellen zu können.

Es war eine sehr interessante Doppelstunde, die den Unterricht bereichert und den Schülern/innen einen sehr guten Einblick in die juristische Praxis gegeben hat.

Dr. Ulrike Vorwald, Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften

 

Who is Who

Die Liste bekannter ehemaliger Schülerinnen und Schüler des Grunewald-Gymnasiums und des Walther Rathenau-Gymnasiums ist jetzt in einer Neubearbeitung unter der Rubrik Schul-Archiv - Who is Who zu finden!

 

Staatsbesuch

10.12.2019


Copyright: Bundesregierung
 
Anlässlich des Staatsbesuches der singapurischen Präsidentin Halimah Yacob konnten Schülerinnen und Schüler der 9b und 10b an der offiziellen Begrüßung am Schloss Bellevue teilnehmen und ein paar Worte mit der Präsidentin sowie mit unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier wechseln.
L. Siemer, FB Gesellschaftswissenschaften

 

„Habibi Tel Aviv“ 

„We love our country Israel“ - Begegnungen

„Habibi Tel Aviv“ hören wir  einige unserer SchülerInnen  hinter uns singen.  Wir stehen auf der Treppe des Flugzeugs, das uns nach Berlin zurück bringt.
Unsere SchülerInnen haben das Lied von den israelischen SchülerInnen bei deren Familien sie in den vergangenen acht Tagen zu Gast waren kennengelernt.
Auf den gemeinsamen Busfahrten nach Tel Aviv, Bethlehem, Yad Vashem, dem Kibbuz Dorot ,Jerusalem, Masada und dem Toten Meer wurde Musik gehört, gesungen, viel geredet und diskutiert. Alle kannten sich ja bereits von dem Berlinbesuch der israelischen SchülerInnen im April .
„We love our country Israel“ war ein Satz, den wir während unseres Aufenthaltes  von verschiedenen Seiten hörten. Uns hat neben der landschaftlichen Schönheit  besonders die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Menschen beeindruckt.
Von unseren vielfältigen Erlebnissen und Eindrücken möchten wir zu einem späteren Zeitpunkt  allen Interessierten aus unserer Schulgemeinschaft  gerne mehr erzählen. Den Termin geben wir rechtzeitig bekannt.

Martina Dethloff , ev. Religion
Stefanie Packmohr-Herzig, kath. Religion

 

Segeltörn

Die 8c grüßt von Ihrer Klassenfahrt:
Segelreise in die Dänische Südsee (KW39)
W. Kolb

 

Shalom - Lisrom -
„Just call me Jeremy“

Eine deutsch-israelische Jugendbegegnung

Diese Worte klingen uns noch im Ohr, nachdem wir die israelische Schülergruppe zum Flughafen gebracht haben: Frieden und die Dinge fließen lassen.
Davon war auch unsere einwöchige Begegnung geprägt. Vierzehn Schüler und Schülerinnen der Atid Lod Highschool in der Nähe von Tel Aviv wurden vor Beginn  der Abschlussveranstaltung zur Projektwoche mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ von Frau Knobelsdorf herzlich willkommen geheißen und von den Rathenau-Schülern durch die „Galerie der Projektwochenergebnisse“ geführt.
Sehr schnell gingen die israelischen und deutschen Schüler aufeinander zu. Bereits in der ersten Pause saßen sie in einem großen Kreis zusammen,
aus dem wir englische, deutsche und hebräische Wortfetzen vernahmen.
Zeit zu haben, miteinander zu sprechen, zu tanzen und zu spielen; diese Phasen des einwöchigen Besuchsprogramms bezeichneten viele Schüler beider Gruppen als  das Allerwichtigste.
Die Schüler zeigten sich berührt von der nachmittäglichen Begegnung mit Leon Schwarzbaum, einem Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz/ Birkenau. Ihm war es mit seinen 97 Jahren wichtig, der deutsch-israelischen Schülergruppe persönlich zu begegnen. Der Dokumentarfilm über sein Leben: „Der letzte Jolly Boy“ wird demnächst in einer englischen Fassung auch in Israel zu sehen sein.  Mehr gibt's hier ...
Martina Dethloff, ev. Religion
Stefanie Packmohr-Herzig, kath. Religion

 

Fontane

Lesung mit Robert Rauh

 

Am Dienstag, dem 12.3., konnten wir den Fontane-Experten Robert Rauh an unserer Schule begrüßen. Die Lesung - im Fontane-Jahr 2019 - richtete sich
an alle Deutsch-Kurse in der Sekundarstufe II, die sich mit Theodor Fontane bereits im Unterricht beschäftigt hatten.
Robert Rauh las in einem beschwingten Ton, der fast an Fontane selbst erinnerte, aus seiner Fontane-Adaption "Fontanes Frauen" vor. Er verfolgt in seinem Werk einen topographischen Ansatz, der sich mit historischen Orten und Personen beschäftigt, die Fontane als Vorlage für seine literarischen Figuren genommen hat. So verewigte er z.B. Elisabeth von Ardenne in seinem Roman "Effi Briest" und seine Tochter Martha im Roman "Frau Jenny Treibel". Die Zuhörer erfuhren, dass Elisabeth von Ardenne wenig gemein mit der fiktiven Romanfigur hat. In der literarischen Figur der Corinna Schmidt aus dem Roman "Frau Jenny Treibel" finden sich jedoch viele Gemeinsamkeiten mit Martha Fontane, die zeitlebens nach einem luxuriösen Leben und einem ihr intellektuell ebenbürtigen Ehemann suchte.
Im Anschluss an die Lesung entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Insgesamt ergänzte die Veranstaltung den literarischen Ansatz des Deutsch-Unterrichts durch den topographisch-historischen Ansatz von Herrn Rauh in besonderer Weise und regt zur weiteren Auseinandersetzung mit Theodor Fontane und seinem Werk an.
Dr. Ulrike Vorwald, Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften

 

Liederbörse

Der Rundfunkchor Berlin hat am 23.02.2019 zur alljährlichen Liederbörse eingeladen, an der wir als Schulchor des Walther–Rathenau–Gymnasiums erstmalig teilgenommen haben!

Zum Thema "Music for a while" haben 14 Schulchöre sowie der Rundfunkchor Berlin ein sehr vielfältiges, wunderschönes Programm unterschiedlicher Epochen und Gattungen dargeboten. Drei Stücke wurden vorher in den Schulchören erarbeitet, um sie dann  mit allen Teilnehmer*innen, einschließlich des Rundfunkchores, gemeinsam zur Aufführung zu bringen. Die anderen zwölf Stücke wurden jeweils von einem der  Schulchöre bzw. vom Rundfunkchor vorgetragen.

Es war ein unvergesslich schönes Erlebnis, mit dem berühmten Rundfunkchor  und so vielen anderen wunderbaren Chören gemeinsam singen zu dürfen und den Kammermusiksaal zum Klingen zu bringen.

Die Chorsänger*innen des Walther–Rathenau–Gymnasiums sind sich einig:
Das machen wir nächstes Jahr wieder!

F. Stöcker/ FL Musik

 

Mother Language Day 2019

Am 21. Februar besuchten die Leistungskurse Geschichte und Geographie den vom Institut für Afrika- und Asienwissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin veranstalteten "Mother Language Day - Vielfältige Sprachwelten". Die Veranstaltung wurde anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache ins Leben gerufen. Dieser seit dem Jahr 2000 begangene Tag hat das Ziel, das Bewusstsein für Minderheitensprachen zu stärken und dadurch die sprachliche Vielfalt sicherzustellen. Insbesondere wegen der erschreckenden Erkenntnis, dass jede zweite Sprache „vom Aussterben bedroht” ist.
In halbstündigen Schnupperkursen konnten wir aus 12 Sprachen mehrere uns interessierende auswählen und erste Grundlagen wie die Aussprache und Betonung gängiger Phrasen erlernen. Darüber hinaus wurden die jeweils unterschiedlichen Besonderheiten im Verhalten der Menschen, des Landes und der Sprache thematisiert. Ein Highlight war die Anprobe traditionell usbekischer Kleidung sowie die Bewirtug in der Mittagspause mit kulinarischen Spezialitäten aus Afrika und Asien.
Neben den Schnupperkursen fanden auch Workshops statt, in denen neben spannenden und informativen Vorträgen von Lehrenden auch Studierende des Fachs Regionalstudien Afrika/Asien ihre neusten Projekte und Forschungsergebnisse vorstellten. Diese einmalige Gelegenheit nutzten wir auch, um uns über das Studium und mögliche Zukunftsperspektiven aus erster Hand zu informieren.
Der "Mother Language Day - Vielfältige Sprachwelten" hat viele neue Anregungen für außergewöhnliche Themenbereiche geboten, die keine große Bekanntheit genießen, und war wie eine kurze Reise nach Afrika und Asien.
Yunus Becker und Annshaumia Sountharanathan

 

Interkultureller Austausch

Das Walther-Rathenau-Gymnasium empfängt Gäste aus 7 europäischen Ländern zum interkulturellen Austausch
„Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes von 2008 mit dem Ziel einer Vernetzung von Schulen mit besonderer Deutschlandbindung. Beispielhaft für die Vernetzungsidee von PASCH steht die Online-Schülerzeitung KLICK, die journalistische Beiträge aus rund 20 Schulen der Region Mittelosteuropa auf einem gemeinsamen Blog in deutscher Sprache veröffentlicht.
In Zusammenarbeit mit dem WRG organisiert das Goethe-Institut Budapest regelmäßige Begegnungen zwischen den jungen Redaktionsteams und Berliner SchülerInnen.
Der Kontakt des WRG mit den jugendlichen KLICK-Redakteurinnen und -redakteuren besteht seit 2016 und hat damit mittlerweile Tradition an unserer Schule. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit spielen insbesondere die kulturelle Vielfalt am WRG und das große Interesse unserer SchülerInnen am konkreten Erfahrungsaustausch mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern eine entscheidende Rolle. So sind an den jährlichen Treffen das Team der Schülerzeitung „Shyft“ und der Seminarkurs „Internationale Partnerschaft und Integration“ beteiligt als auch Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen neu in Deutschland sind und auf Erfahrungen in Willkommensklassen zurück blicken können.
Wir gratulieren dem PASCH-Team zum zehnjährigen Jubiläum und bedanken uns bei der erfolgreichen Kooperation mit Eva Pritscher vom Goethe-Institut Budapest.
 
 
 
Antje Körting-Dornieden und Dorothee Poche / Fotos: David Feldbusch

 

EU - Zukunftswerkstatt

Am Donnerstag, den 20. September 2018 nahmen die Schülerinnen und Schüler aller drei Politikwissenschaft-Kurse an der von der Deutschen Gesellschaft e.V. initiierten EU-Zukunftswerkstatt teil. Diese  richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel, durch eigene Ideen und Zukunftsvorstellungen, neue Lösungsansätze zu derzeit bestehenden Problemen zu entwickeln.
In einer Einführung wurde das Gründungsmotiv der EU angesprochen und auf das Weißbuch der EU, in dem fünf mögliche Zukunftsszenarien vorgestellt werden, eingegangen. Darüber hinaus wurden aktuelle, noch zu meisternde Herausforderungen - vom Brexit über die Schuldenkrise bis hin zum Erstarken nationaler Parteien - kurz thematisiert.
In der nachfolgenden Arbeitsphase wurden vier Gruppen gebildet, die sich mit Hilfe der nun anwesenden Experten auf die Thermenbereiche Sicherheit und Justiz, Migration und Digitalisierung sowie Wirtschaft und Soziales konzentrierten.
Wir begannen mit einer Problemanalyse, in der jeder Teilnehmer äußern konnte, welche Richtlinien oder geltende Prinzipien ihn bezogen auf das Gruppenthema stören.
Danach wurden in der sogenannten Utopiephase Lösungsvorschläge entwickelt, bei denen hemmende Faktoren, wie z. B. finanzielle Schranken, außer Acht gelassen wurden.
In einem weiteren Schritt wurden, in Zusammenarbeit mit den Experten, realisierbare Ansätze ausgearbeitet und auf einer Wandzeitung anschaulich mit Grafiken festgehalten.
In der Abschlussveranstaltung wurden die Lösungsansätze im Plenum den anderen Gruppen vorgestellt und erläutert.
Die EU-Zukunftswerkstatt war ein spannendes Projekt, welches sich besonders durch die Idee, dass jeder Einzelne eigene Lösungsansätze finden kann, auszeichnete.
Unsere Ergebnisse werden wir am 6. Dezember 2018 Vertretern der europäischen Kommission präsentieren.
Yunus Becker 3. Semester / Fachbereich Gesellschaftswisenschaften

 

Walther-Rathenau-Gymnasium
37 Nationalitäten - eine Schule

Der Grundkurs Kunst hat im Rahmen einer Einheit zur interkulturellen Erziehung ein Plakat für unsere Schule gestaltet. Das Plakat zeigt den Aspekt der kulturellen Vielfalt am Walther-Rathenau-Gymnasium und drückt aus, dass wir diesen zu schätzen wissen.
Die Schüler haben das Plakat selbst gestaltet und auf eine Leinwand übertragen. Diese wurde nun in der letzten Schulwoche an der Außenwand der Schule präsentiert.
Lisa Bendau, FB Kunst

Schulpräsentation

Schulrundgang

Start hier ...                    

Folienvortrag

Start hier ...

Stellenangebote

Wir suchen Sie!

Wir suchen dringend Lehrkräfte mit den Fächern Chemie, Geographie und/ oder Kunst. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Sekretariat.

Bücherlisten 2022/23

Downloads für das neue Schuljahr

7. Klassen - 8. Klassen -   9. Klassen (aktualisiert) - 10. Klassen - SEK II  

Service

Schließfächer

An unserer Schule stehen Mietra-Schließfächer für Sie bereit. Schulsachen wie Sportbekleidung, Zeichenmaterialien und Schulbücher sowie persönliche Wertgegenstände können in einem Schließfach sicher verstaut werden. Der Rücken wird entlastetet und die Schülerinnen und Schüler können sich deutlich...

dBildungscloud

Neue 7. Klassen 2022

Flyer 2022

Die neuesten Ausgaben unserer Info-Flyer sind hier zu finden: Schulinfos

Unterstützung & Hilfe

Wenn es Dir nicht gut geht, ...

... du Probleme in der Schule, mit Freund*innen oder zu Hause hast, melde dich gerne bei uns (Jugendsozialarbeit am WRG). ad.lati Jugendsozialarbeit am Walther-Rathenau-Gymnasium                   ...

Walther Rathenau 150

Unser Namenspatron

Liebe Freunde des Walther-Rathenau-Gymnasiums, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage! Am 29. September 2017 wurde an vielen Orten nicht nur in Berlin an den 150. Geburtstag von Walther Rathenau erinnert.  Als Sohn des AEG-Gründers Emil Rathenau und Vorsitzender im Aufsichtsrat der...

Rathenau-Projekt

••• Rathenau und die AEG in Berlin Oberschöneweide ••• Rathenau und das Judentum ••• Villa Rathenau ••• Der Politiker Rathenau ••• Das Attentat ••• Gedenken •••

Sekundarstufe II

letzte Schulinspektion