Aaron holt Bronze

Am 10.4. fand das Berliner Finale des Schul- Crosslaufes statt. Die Teilnehmerfelder waren riesig, mit teilweise über 100 Startern in einem Lauf.
Unser Team um Melina, Louis, Sean, Luca und Aaron hat unsere Schule würdig vertreten.
Dabei holte Aaron einen fantastischen 3. Platz.
Auch Luca überzeugte in diesem Lauf mit einer Platzierung in der Top Ten (9. Platz).
Herzlichen Glückwunsch!
K. Glaeser, FB Sport

 

Shalom - Lisrom -
„Just call me Jeremy“

Eine deutsch-israelische Jugendbegegnung

Diese Worte klingen uns noch im Ohr, nachdem wir die israelische Schülergruppe zum Flughafen gebracht haben: Frieden und die Dinge fließen lassen.
Davon war auch unsere einwöchige Begegnung geprägt. Vierzehn Schüler und Schülerinnen der Atid Lod Highschool in der Nähe von Tel Aviv wurden vor Beginn  der Abschlussveranstaltung zur Projektwoche mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ von Frau Knobelsdorf herzlich willkommen geheißen und von den Rathenau-Schülern durch die „Galerie der Projektwochenergebnisse“ geführt.
Sehr schnell gingen die israelischen und deutschen Schüler aufeinander zu. Bereits in der ersten Pause saßen sie in einem großen Kreis zusammen,
aus dem wir englische, deutsche und hebräische Wortfetzen vernahmen.
Zeit zu haben, miteinander zu sprechen, zu tanzen und zu spielen; diese Phasen des einwöchigen Besuchsprogramms bezeichneten viele Schüler beider Gruppen als  das Allerwichtigste.
Die Schüler zeigten sich berührt von der nachmittäglichen Begegnung mit Leon Schwarzbaum, einem Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz/ Birkenau. Ihm war es mit seinen 97 Jahren wichtig, der deutsch-israelischen Schülergruppe persönlich zu begegnen. Der Dokumentarfilm über sein Leben: „Der letzte Jolly Boy“ wird demnächst in einer englischen Fassung auch in Israel zu sehen sein.  Mehr gibt's hier ...
Martina Dethloff, ev. Religion
Stefanie Packmohr-Herzig, kath. Religion

 

Unsere Projektwoche 2019

Unsere Projektwoche - diesmal zum Themenkomplex "Nachhaltigkeit" (25. - 29. März) - war wieder ein voller Erfolg!

Die Ergebnisse findet man hier ...

 

Autorin Judith Hermann bei uns zu Gast

„Der größte Fehler beim Schreiben ist, sich zu sicher zu sein, dass das, was man schreibt, wirklich gut ist.“
Judith Hermann

Die Autorin Judith Hermann war zu Gast am WRG. Sie las aus ihrem Debut "Sommerhaus, später" und ihrem letzten Band mit Erzählungen "Letti Park".
 
 
Im Anschluss an ihre Lesung hatten die SchülerInnen des 10. Jahrgangs die Möglichkeit eines langen und intensiven Gesprächs mit der Schriftstellerin, wobei es um einen Austausch über ihr Werk sowie über das Schreiben und Schreibversuche ging, die sehr interessante Einblicke und Erkenntnisse gaben. Eine Impression des nachhaltig beeindruckenden Besuchs der berühmten Autorin ist auf der Shyft-Seite zu lesen.
 
Antje Körting-Dornieden (FB Deutsch), März 2019

 

Fontane

Lesung mit Robert Rauh

 

Am Dienstag, dem 12.3., konnten wir den Fontane-Experten Robert Rauh an unserer Schule begrüßen. Die Lesung - im Fontane-Jahr 2019 - richtete sich
an alle Deutsch-Kurse in der Sekundarstufe II, die sich mit Theodor Fontane bereits im Unterricht beschäftigt hatten.
Robert Rauh las in einem beschwingten Ton, der fast an Fontane selbst erinnerte, aus seiner Fontane-Adaption "Fontanes Frauen" vor. Er verfolgt in seinem Werk einen topographischen Ansatz, der sich mit historischen Orten und Personen beschäftigt, die Fontane als Vorlage für seine literarischen Figuren genommen hat. So verewigte er z.B. Elisabeth von Ardenne in seinem Roman "Effi Briest" und seine Tochter Martha im Roman "Frau Jenny Treibel". Die Zuhörer erfuhren, dass Elisabeth von Ardenne wenig gemein mit der fiktiven Romanfigur hat. In der literarischen Figur der Corinna Schmidt aus dem Roman "Frau Jenny Treibel" finden sich jedoch viele Gemeinsamkeiten mit Martha Fontane, die zeitlebens nach einem luxuriösen Leben und einem ihr intellektuell ebenbürtigen Ehemann suchte.
Im Anschluss an die Lesung entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Insgesamt ergänzte die Veranstaltung den literarischen Ansatz des Deutsch-Unterrichts durch den topographisch-historischen Ansatz von Herrn Rauh in besonderer Weise und regt zur weiteren Auseinandersetzung mit Theodor Fontane und seinem Werk an.
Dr. Ulrike Vorwald, Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften

 

Podiumsdiskussion

Spannende Diskussion
mit Klaus-Dieter Gröhler (MdB)

Am 7. März folgte Herr Klaus-Dieter Gröhler (CDU) einer Einladung in das Walther Rathenau Gymnasium zu einer Podiumsdiskussion.
Herr Gröhler, der das Direktmandat für Charlottenburg- Wilmersdorf sowohl 2013 als auch 2017 errungen hat, beantwortete Fragen, die von zwei Moderatorenteams bestehend aus Annshaumia, Selma, Benedict und Fabian, souverän gestellt wurden.
Die Fragen hatten Schülerinnen und Schüler des Grund- und Leistungskurses Geschichte entwickelt. Dazu gehörten die Themenfelder der Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche von Herrn Gröhler im deutschen Bundestag, die Digitalisierung in Deutschland sowie die im Mai 2019 stattfindende Europawahl. Interessiert verfolgten die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs Herrn Gröhlers verständlichen und klar strukturierten Ausführungen. Abschließend nutzten etliche Schüler die Möglichkeit, Fragen zu sie interessierenden Themen zu stellen. So wurden aktuelle und brisante innen- und außenpolitischen Themen, wie die Versäumnisse im NSU Prozess und die Bedeutung des amerikanischen Rückzugs aus internationalen Abkommen angesprochen.
Wir bedanken uns bei Herrn Gröhler für die engagierte und zum Nachdenken anregende Podiumsdiskussion!
Yunus Becker,12. Jahrgang
Claudia Plaumann-Jung, FBL Gesellschaftswissenschaften

 

8b in Cambridge

Viele Grüße vom King‘s College in Cambridge von der 8b!

 

Liederbörse

Der Rundfunkchor Berlin hat am 23.02.2019 zur alljährlichen Liederbörse eingeladen, an der wir als Schulchor des Walther–Rathenau–Gymnasiums erstmalig teilgenommen haben!

Zum Thema "Music for a while" haben 14 Schulchöre sowie der Rundfunkchor Berlin ein sehr vielfältiges, wunderschönes Programm unterschiedlicher Epochen und Gattungen dargeboten. Drei Stücke wurden vorher in den Schulchören erarbeitet, um sie dann  mit allen Teilnehmer*innen, einschließlich des Rundfunkchores, gemeinsam zur Aufführung zu bringen. Die anderen zwölf Stücke wurden jeweils von einem der  Schulchöre bzw. vom Rundfunkchor vorgetragen.

Es war ein unvergesslich schönes Erlebnis, mit dem berühmten Rundfunkchor  und so vielen anderen wunderbaren Chören gemeinsam singen zu dürfen und den Kammermusiksaal zum Klingen zu bringen.

Die Chorsänger*innen des Walther–Rathenau–Gymnasiums sind sich einig:
Das machen wir nächstes Jahr wieder!

F. Stöcker/ FL Musik

 

Mother Language Day 2019

Am 21. Februar besuchten die Leistungskurse Geschichte und Geographie den vom Institut für Afrika- und Asienwissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin veranstalteten "Mother Language Day - Vielfältige Sprachwelten". Die Veranstaltung wurde anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache ins Leben gerufen. Dieser seit dem Jahr 2000 begangene Tag hat das Ziel, das Bewusstsein für Minderheitensprachen zu stärken und dadurch die sprachliche Vielfalt sicherzustellen. Insbesondere wegen der erschreckenden Erkenntnis, dass jede zweite Sprache „vom Aussterben bedroht” ist.
In halbstündigen Schnupperkursen konnten wir aus 12 Sprachen mehrere uns interessierende auswählen und erste Grundlagen wie die Aussprache und Betonung gängiger Phrasen erlernen. Darüber hinaus wurden die jeweils unterschiedlichen Besonderheiten im Verhalten der Menschen, des Landes und der Sprache thematisiert. Ein Highlight war die Anprobe traditionell usbekischer Kleidung sowie die Bewirtug in der Mittagspause mit kulinarischen Spezialitäten aus Afrika und Asien.
Neben den Schnupperkursen fanden auch Workshops statt, in denen neben spannenden und informativen Vorträgen von Lehrenden auch Studierende des Fachs Regionalstudien Afrika/Asien ihre neusten Projekte und Forschungsergebnisse vorstellten. Diese einmalige Gelegenheit nutzten wir auch, um uns über das Studium und mögliche Zukunftsperspektiven aus erster Hand zu informieren.
Der "Mother Language Day - Vielfältige Sprachwelten" hat viele neue Anregungen für außergewöhnliche Themenbereiche geboten, die keine große Bekanntheit genießen, und war wie eine kurze Reise nach Afrika und Asien.
Yunus Becker und Annshaumia Sountharanathan

 

Regionalwettbewerb
„Jugend debattiert“

Zum zweiten Mal war am 31. Januar 2019 auch das Walther-Rathenau-Gymnasium beim Regionalwettbewerb „ Jugend debattiert“ im Schulverbund Berlin IV  mit der Altersgruppe 2 (Klasse 10 und Oberstufe) vertreten.  Zum Kennenlernen der Debattanten aus fünf Gymnasien fand in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien ein Workshop für die Schulsieger bei uns in der Schule statt, geleitet von zwei ehemaligen Landessiegern von „Jugend debattiert“.
Wir konnten mit drei Debattanten und einer Schüler-Jurorin am Wettbewerb teilnehmen. In schulübergreifenden Teams  bereiteten sich die Debattanten im Werner-von-Siemens-Gymnasium zum Wettbewerb  vor, nahmen dann die zugeteilten doppelt besetzten Rollen von Pro und Contra ein und debattierten in zwei Qualifikationsrunden. Schüler-Juroren vergaben Bewertungs-Punkte und gaben den Debattanten eine Rückmeldung.
Da die Teilnehmer der anderen Schulen schon seit der 9. Klasse debattieren, war der Wettbewerb eine große Herausforderung für unsere Schüler Valentin,  Yunus,  Benedict und Giulia als Jurorin. Nach den Qualifikationsrunden verkündeten die Juroren die Ergebnisse: Den dritten Platz bekam Valentin Seyberlich, eine ganz starke Leistung nach nur wenigen Monaten Training in unserer AG „Jugend debattiert“.  Er vertrat uns anschließend überzeugend im Finale mit dem interessanten Thema „Soll der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark umbenannt werden?“  
Nun wird motiviert nach den Winterferien weiter debattiert: Die Schüler des 12. Jahrgangs bleiben noch bis zum Abitur im April, nun kommt es auf die 10. Klassen an, Zuwachs ist sehr willkommen!  
Claudia Plaumann-Jung (FBL Gesellschaftswissenschaften)

 

Ein Blick auf die Unsichtbaren

Die Klasse 7b erkundet Berlin-Mitte mit dem ehemaligen Obdachlosen Uwe Tobias.
Am Freitag, den 25.01.2019, waren wir mit unseren Klassenlehrern Frau Schmeisser und Herrn Bode auf einer Exkursion im verschneiten Berlin-Mitte unterwegs. Dort zeigte uns der ehemalige Obdachlose Uwe, wo er früher geschlafen hat und wie es ist, auf der Straße zu leben. Uwe hat uns vieles über sein Leben und seine Krankheit erzählt. Das alles zu erfahren, war für uns sehr interessant.
 
Als erstes hat uns Uwe erzählt, dass er sieben Jahre lang obdachlos war und jetzt glücklich in seiner Wohnung lebt. Danach hat er uns viel über seine Kindheit in der DDR erzählt. Als Uwe erwachsen war, kam er für zehn Jahre in den „Knast“, weil er eine Meinung hatte, die damals in der DDR verboten war. Nach der Haftstrafe hatte Uwe keinen Job mehr bekommen und so auch keine Wohnung. Deshalb lebte er sieben Jahre lang auf der Straße und schlief öfters auf einer Bank. Er zeigte uns, wie man sich aus Decken und Pappe auf einer Bank so einrichten kann, dass man dort schlafen kann und im Winter nicht so viel friert.    
Uwe hat uns auch vieles über seine schlechte Gesundheit erzählt und dass er viele Jahre alkoholkrank war. Das jahrelange Trinken und das Leben auf der Straße haben leider dazu geführt, dass es Uwe gesundheitlich immer noch schlecht geht.  
Trotz der teilweise sehr traurigen Geschichten fanden wir es sehr interessant zu erfahren, wie der Alltag von obdachlosen Menschen aussieht. Wir sehen sie zwar täglich, sprechen aber nicht mit ihnen.
Die gesamte Klasse 7b, Frau Schmeisser und Herr Bode bedanken sich ganz herzlich bei Herrn Tobias und dem querstadtein e.V. für die interessante Führung.
Text: Zerrin Sevim, Fotos: Cheyenne Mahn

 

Tag der offenen Tür 2019

 

Unsere Schwimmer wieder top!

Am 19.12. fand in der beeindruckenden Schwimmhalle an der Landsberger Allee der Wettkampf für die Oberstufe statt. In diesem Jahr starteten 22 Schulen aus ganz Berlin.
Unsere Mannschaft konnte sich, wie schon im letzten Jahr, in der Top Ten platzieren. Ein toller Erfolg für unsere kleine Schule. Unser Team musste sogar von Schülern der SEK 1 aufgestockt werden. Um so stärker ist der  10. Platz zu bewerten. Denn immerhin traten auch sportbetonte und zahlenmäßig große Schulen an.
Herzlichen Glückwunsch an das Team:
Inga, Philine, Selma, Janina, Assya, Aaron, Ben, Alan, Gor und Paul.

K. Glaeser - FB Sport

 

Wir debattieren miteinander!

Der diesjährige Debattierwettbewerb des Walther Rathenau Gymnasiums fand am 11. Dezember 2018 statt. Engagierte Schüler und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft “Jugend debattiert” traten zu Themen wie z.B. zur Abschaffung von privatem Silvesterfeuerwerk oder zur Einführung eines Schulfachs „praktische Lebensführung“ an. In zwei zwölfminütigen Qualifikationsrunden wurden vom Pro- und Contra-Team Argumente ausgetauscht, gegeneinander gestellt und erörtert. Begleitet und bewertet wurden die Debatten von einer Jury, die an Hand von Kriterien Punkte vergab.
Aus starken Qualifikationsrunden erreichten die vier Teilnehmer mit den meisten Punkten das Finale. Hier setzte sich auf Platz 1 Valentin Seyberlich, gefolgt von Yunus Becker und  Benedict Borgas, durch. Sie werden unsere Schule am 31. Januar 2019 beim Regionalwettbewerb vertreten.
Frau Plaumann-Jung leitet für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10 die AG, in welcher wir über spannende und aktuelle Fragen debattieren. Wenn Euer Interesse geweckt ist, meldet Euch, denn ab April 2019 werden einige Plätze von uns Abiturienten freigemacht.
Yunus Becker, Jahrgang 12
Claudia Plaumann-Jung, FBL Gesellschaftswissenschaften

 

Besuch im Buddhistischen Haus

Klasse 10b – 10.12.2018

Im Rahmen unseres Ethik-Unterrichtes haben wir, die Klasse 10b, das Buddhistische Haus in Frohnau besucht. Vorher hatten wir im Unterricht bei Frau Plaumann-Jung die Anfänge und Grundlagen des Buddhismus behandelt.
Das Buddhistische Haus stammt aus dem Jahr 1928 und liegt auf einem kleinen Hügel am Ende des Edelhofdamms in Frohnau. Neben dem Haupthaus gibt es einen kleinen Tempel, in dem der in der Anlage lebende Mönch regelmäßig meditiert. Der Mönch lebt dort mit einigen Helfenden und einer zugelaufenen Katze mit rotem Fell, die die Lehre der Achtsamkeit und Stille im Haus zu mögen schien.

Im Gespräch mit dem Mönch erfuhren wir mehr über die Lehre des Buddhismus. Der Mönch kommt aus Sri Lanka, ist jetzt 70 Jahre alt und hat sich durch „Dhamma“ von seinem früher rebellischen Dasein abgewandt. Dhamma ist die Erkenntnis der buddhistischen Wahrheit, Buddha habe erkannt, dass man nur ein guter Mensch werden könne, wenn man bestimmte Regeln befolge. Jeder Mensch sollte sich seiner Taten bewusst werden und andere Menschen mit Respekt behandeln. Besonders wichtig ist die „Achtsamkeit“, das ruhige Beobachten und Entscheiden.
Uns hat das Leben des Mönches mit Meditationen und Lehrgesprächen für andere, angewiesen auf Unterstützung durch Spenden, beeindruckt.    

Benjamin Weber, Jakub Kodzik

 

Die neue Shyft ist da ...

 

 

Vorlesewettbewerb 2018

Am 07.12.2018 um 10 Uhr war es wieder soweit. Die Aula war gefüllt mit schwatzenden Siebtklässlern und Fünftklässlern der Grunewald-Grundschule. Ganz vorn hatten bereits sechs Kinder Platz genommen, die dicke Bücher umklammerten: Julian und Alina (7a), Victor und Helena (7b), Magdalena und Miray (7c). Sie würden gleich in die letzte Runde des Vorlesewettbewerbs eintreten, denn in ihren Klassen waren sie bereits zu Siegern gekürt worden. Nun ging es darum, wer Lesefavorit oder Lesefavoritin des WRG wurde.
Besonders aufregend war dieser Wettbewerb auch, weil die Autorin des zu lesenden Fremdtextes persönlich anwesend war. Die KandidatInnen lasen aus Rike Reinigers Romandebüt „Wolfsliebe“. Nachdem sich das Publikum während „The Pink Panther“, gespielt von Jonas (7b), beruhigt hatte, begann ein spannender Vormittag mit vielen Lektüreanregungen und einem sehr professionell agierendem Moderatorenteam (Anton (9a) und Johannes (7b)). Sie führten uns auf sehr charmante Weise durch den Wettbewerb und ein sehr interessantes Gespräch mit der Autorin und Regisseurin.

Schließlich hatte die Jury entschieden: Magdalena Hufnagel war die Gewinnerin 2018. Herzlichen Glückwunsch!

Ein großer Dank geht an den Förderverein, der wieder eine große finanzielle Unterstützung war und an die Helferinnen und Helfer vor allem aus der 7b, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs geholfen haben.
Antje Körting-Dornieden (FB Deutsch)

 

Deutsches Historisches Museum

Mit der 7a und der 7b auf Exkursion

Die Geschichtslehrer Frau Glaeser und Herr Bode gingen mit uns auf Exkursion in das Deutsche Historische Museum in Berlin. Die Fahrt dauerte etwa eine halbe Stunde. Sobald wir da waren, mussten wir erst einmal eine Weile warten, bis unsere Lehrer uns in drei Gruppen eingeteilt hatten. Jede Gruppe hatte einen Museumsführer. Als Thema hatten wir das Mittelalter, mit dem wir uns in den letzten Geschichtsstunden beschäftigten. Die Highlights waren eine Pferde- und Ritterrüstung, eines der ältesten erhaltenen Dokumente mit deutscher Schrift darauf und eine Holzskulptur eines Mannes mit der Pest. Jede Gruppe hatte eine leicht veränderte Führung, um sich später im Unterricht darüber austauschen zu können. Die Führung dauerte eine Stunde, auch wenn es mir kürzer vorkam. Meine Gruppe war ziemlich leise und schien (bis auf ein paar Schüler) ziemlich interessiert. Nach der Führung haben alle noch auf die letzte Gruppe gewartet und alle gingen zurück zum Bahnhof, von dem manche alleine nach Hause gingen und der Rest zurück zur Schule ging.
Johannes Wolf und David Ebling

 

Besuch im Haus der Wannseekonferenz

Am Mittwoch, den 21.11.2018 besuchte der Leistungskurs Geschichte unserer Schule das Haus der Wannseekonferenz, eine prachtvolle Fabrikantenvilla aus dem Jahre 1915 und von 1941 bis 1945 Gäste- und Tagungshaus der SS. Am 20.01.1942 kamen hier 15 Männer, u.a Reinhard Heydrich, Adolf Eichmann und Roland Freisler, zusammen, um die „Endlösung“ der Judenfrage zu klären.

Wir besuchten die Ausstellung über die Wannsee-Konferenz und den Völkermord an den europäischen Juden. Das zentrale Thema des Hauses ist es, die Bedeutung der Konferenz zu dokumentieren sowie die Akteure der Organisation, die Ausführung des Völkermords, die Ausgrenzung, Entrechtung, Vertreibung und Deportation der Juden dazustellen. Zuerst beschäftigten wir uns mit der historischen Entwicklung der Judenfeindschaft und des Rassismus, der Integration der Juden in die deutsche Gesellschaft und zugleich mit deren Bedrohung. Danach informierte uns die pädagogische Mitarbeiterin über die propagandistische Konstruktion der „Volksgemeinschaft“ nach 1933.
Nach einer kleinen Mittagspause arbeiteten wir in kleinen Gruppen zu den Themen „Arisierung“ in Deutschland und zur Reaktion der Deutschen auf die Deportation der Juden und stellten diese Ergebnisse in Form von Kurzvorträgen vor.
Es ist sehr schockierend, dass diese Konferenz nur 90 Minuten dauerte und dass in diesen 90 Minuten diese wenigen Männer über die Ermordung von 11 Millionen Menschen geredet haben, als wäre dies eine kleine nicht sonderlich wichtige Angelegenheit. Erschütternd, dass es die Gedenkstätte erst seit 1992 gibt und sie zuvor als Schullandheim des Bezirks Neukölln diente. Es gehört zur Geschichte Deutschlands, dass es ein Grauen dieser Art hier bei uns, in gar nicht so ferner Umgebung gab. Aber diese Ereignisse dürfen nie in Vergessenheit geraten! Denn: Nur wer über die Vergangenheit Bescheid weiß, kann in seiner eigenen Gegenwart für die Zukunft handeln!
Annshaumia Sountharanathan (LK Geschichte)

 

Die Erinnerung wachhalten –
9. November 1938

Schüler*innen gegen Rassismus,
Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit

Das war ein bewegender, runder Tag, sagte mir eine Schülerin als wir abends nach dem Schweigemarsch und der Gedenkveranstaltung, auf der Eliana von Amsberg, Sinya Coupar, Assya Jomrok sowie Samuel und Elisabeth Reich für unsere Schule sprachen, vor den brennenden Kerzen am Mahnmal von Gleis 17 standen.
Er hatte morgens mit einer Berlinpremiere des Films: „Der letzte Jolly Boy “  für die zehnten Klassen und die Oberstufe begonnen.

Der Film  erzählt die Lebensgeschichte von Leon Schwarzbaum , der zwei Jahre im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz / Birkenau inhaftiert war und darüberhinaus noch zwei Todesmärsche überlebt hat.
Er ist jetzt 97 Jahre alt und hat unsere Schule seit April 2016 schon mehrfach als Zeitzeuge besucht. Im Jahr 2017 stellten Schüler*innen eine Gedenktafel auf dem Gelände des ehemaligen  Außenlagers Bobrek / Auschwitz auf. Dort musste er als Häftling für die Firma Siemens  Torpedomotoren fertigen. Während unserer Treffen erzählte er jedes Mal von dem Film über sein Leben.
Nun konnten wir den vielschichtigen, berührenden und bei aller Schwere der Themen auch leichtfüßig daher kommenden Film am Freitagmorgen bei uns in der Aula anschauen.
Am Abend zuvor hatte  „ Der letzte Jolly Boy“ Deutschlandpremiere in Hannover. Deshalb konnten Leon Schwarzbaum und Hans Erich Viet nicht bei der Aufführung in unserer Schule dabei sein. Wir freuen uns aber sehr, dass der bewegende Film nun auch in den deutschen Kinos zu sehen ist.  
Es lohnt sich herauszufinden, was es mit „dem letzten Jolly Boy“ auf sich hat.
Martina Dethloff, ev. Religion

 

Interkultureller Austausch

Das Walther-Rathenau-Gymnasium empfängt Gäste aus 7 europäischen Ländern zum interkulturellen Austausch
„Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes von 2008 mit dem Ziel einer Vernetzung von Schulen mit besonderer Deutschlandbindung. Beispielhaft für die Vernetzungsidee von PASCH steht die Online-Schülerzeitung KLICK, die journalistische Beiträge aus rund 20 Schulen der Region Mittelosteuropa auf einem gemeinsamen Blog in deutscher Sprache veröffentlicht.
In Zusammenarbeit mit dem WRG organisiert das Goethe-Institut Budapest regelmäßige Begegnungen zwischen den jungen Redaktionsteams und Berliner SchülerInnen.
Der Kontakt des WRG mit den jugendlichen KLICK-Redakteurinnen und -redakteuren besteht seit 2016 und hat damit mittlerweile Tradition an unserer Schule. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit spielen insbesondere die kulturelle Vielfalt am WRG und das große Interesse unserer SchülerInnen am konkreten Erfahrungsaustausch mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern eine entscheidende Rolle. So sind an den jährlichen Treffen das Team der Schülerzeitung „Shyft“ und der Seminarkurs „Internationale Partnerschaft und Integration“ beteiligt als auch Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen neu in Deutschland sind und auf Erfahrungen in Willkommensklassen zurück blicken können.
Wir gratulieren dem PASCH-Team zum zehnjährigen Jubiläum und bedanken uns bei der erfolgreichen Kooperation mit Eva Pritscher vom Goethe-Institut Budapest.
 
 
 
Antje Körting-Dornieden und Dorothee Poche / Fotos: David Feldbusch

 

Besuch im Haus der GiZ

Die Geographie-Leistungskurse von Frau Poche und Herrn Bode nahmen am 10.10. an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kinderrechte in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“ teil. Ort der Veranstaltung war der Sitz der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GiZ) am Reichpietschufer. Die Diskutanten waren Dr. Maria Flachsbarth, Staatsekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Dana Golombek, Schauspielerin und Botschafterin von Plan International Deutschland. Des Weiteren war ein Mitglied des Africa-EU Youth-Lab, Wadzanai Motsi-Khatai, anwesend. Nach einer Vorstellung der oben genannten, begann die Podiumsdiskussion. Zu späterem Zeitpunkt konnten dann Fragen aus dem Publikum gestellt werden. Anschließend standen kleine Leckereien bereit, bei deren Verzehr ein weiterer munterer Austausch stattfand.
Noha von Redei - 12. Klasse, Leistungskurs Geographie

 

Lateintag an der Universität Potsdam

Der 5. Oktober stand für den Latein Grundkurs ganz im Zeichen des 14. Lateintages.
Wir fuhren, wie die anderen 500 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, auf den Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam.
Das diesjährige Thema lautete „Im Schatten der Gesellschaft? Roms Umgang mit sozialen Randgruppen“. Ziel war es, uns den Umgang mit Randgruppen der Gesellschaft in der Antike näherzubringen und zu einem Vergleich mit aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen anzuregen.
 

 

Gedenken


Anlässlich des 151. Geburtstages von Walther Rathenau hat die Klasse 7a einen Kranz am Gedenkstein an der Koenigsallee Ecke Erdener Straße (Ort des Attentats) niedergelegt.

 

Eindrücke

Schulfest / Rathenau-Tag 2018

 

EU - Zukunftswerkstatt

Am Donnerstag, den 20. September 2018 nahmen die Schülerinnen und Schüler aller drei Politikwissenschaft-Kurse an der von der Deutschen Gesellschaft e.V. initiierten EU-Zukunftswerkstatt teil. Diese  richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel, durch eigene Ideen und Zukunftsvorstellungen, neue Lösungsansätze zu derzeit bestehenden Problemen zu entwickeln.
In einer Einführung wurde das Gründungsmotiv der EU angesprochen und auf das Weißbuch der EU, in dem fünf mögliche Zukunftsszenarien vorgestellt werden, eingegangen. Darüber hinaus wurden aktuelle, noch zu meisternde Herausforderungen - vom Brexit über die Schuldenkrise bis hin zum Erstarken nationaler Parteien - kurz thematisiert.
In der nachfolgenden Arbeitsphase wurden vier Gruppen gebildet, die sich mit Hilfe der nun anwesenden Experten auf die Thermenbereiche Sicherheit und Justiz, Migration und Digitalisierung sowie Wirtschaft und Soziales konzentrierten.
Wir begannen mit einer Problemanalyse, in der jeder Teilnehmer äußern konnte, welche Richtlinien oder geltende Prinzipien ihn bezogen auf das Gruppenthema stören.
Danach wurden in der sogenannten Utopiephase Lösungsvorschläge entwickelt, bei denen hemmende Faktoren, wie z. B. finanzielle Schranken, außer Acht gelassen wurden.
In einem weiteren Schritt wurden, in Zusammenarbeit mit den Experten, realisierbare Ansätze ausgearbeitet und auf einer Wandzeitung anschaulich mit Grafiken festgehalten.
In der Abschlussveranstaltung wurden die Lösungsansätze im Plenum den anderen Gruppen vorgestellt und erläutert.
Die EU-Zukunftswerkstatt war ein spannendes Projekt, welches sich besonders durch die Idee, dass jeder Einzelne eigene Lösungsansätze finden kann, auszeichnete.
Unsere Ergebnisse werden wir am 6. Dezember 2018 Vertretern der europäischen Kommission präsentieren.
Yunus Becker 3. Semester / Fachbereich Gesellschaftswisenschaften

 

Bundestag

Besuch bei Herrn Klaus-Dieter Gröhler, MdB

Die Exkursion des GK Politikwissenschaften von Herrn Vladimirov führte uns am 04.09.2018 in den Bundestag. Der Abgeordnete des Wahlkreises Charlottenburg-Wilmersdorf Herr Klaus-Dieter Gröhler begrüßte uns in einem Sitzungsraum und beantwortete zunächst einige unserer vorbereiteten Fragen. Anschließend führte Herr Gröhler uns durch das Paul-Löbe-Haus und das Reichstagsgebäude. Während dieses Rundgangs konnten wir einen Eindruck von der Arbeit des Abgeordneten bekommen und uns die Arbeitsstätte der Parlamentarier genauer ansehen. Natürlich hat uns Herr Gröhler neben der Geschichte der Gebäude auch einige Anekdoten aus seinem parlamentarischen Alltag erzählt. Insgesamt war diese Exkursion eine interessante Möglichkeit, die Arbeit des Parlaments aus nächster Nähe zu sehen und eine abwechslungsreiche Ergänzung zum PW-Unterricht.
Julius P. Strutz, Q3 & Herr Vladimirov

 

Newsletter

zum neuen Schuljahr 2018/19

Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler,
liebe Freundinnen und Freunde des Walther-Rathenau-Gymnasiums!

Mehr hier im Newsletter August 2018!

 

Walther-Verleihung 2018

Nach der schulweiten Umfrage und der Sitzung der Jury wurde auch in diesem Jahr der Walther in fünf Kategorien für besonderes Engagement verliehen.

Bei schönstem Sonnenschein versammelte sich die ganze Schule auf dem Hof und lauschte den herzlichen und durchdachten Laudationes.

Ausgezeichnet wurden:

Frau Stöcker (Schulevent und Schüleraktivitäten)

Frau Körting (Schulentwicklung)

Herr Korgel (Mut und Unterstützung)

Frau Zeybak (Motivierendste Lehrkraft)

Tim Storck (Ehrenpreis)

 

Walther-Jury

 

*** Abiturfeier 2018 in der Aula ***



Herzlichen Glückwunsch
an unsere AbiturientInnen 2018!

 

Walther-Rathenau-Gymnasium
37 Nationalitäten - eine Schule

Der Grundkurs Kunst hat im Rahmen einer Einheit zur interkulturellen Erziehung ein Plakat für unsere Schule gestaltet. Das Plakat zeigt den Aspekt der kulturellen Vielfalt am Walther-Rathenau-Gymnasium und drückt aus, dass wir diesen zu schätzen wissen.
Die Schüler haben das Plakat selbst gestaltet und auf eine Leinwand übertragen. Diese wurde nun in der letzten Schulwoche an der Außenwand der Schule präsentiert.
Lisa Bendau, FB Kunst

 

Rudercamp 2018

Auch in diesem Jahr fand das Rudercamp am Wannsee statt.
27 Schüler und Schülerinnen zeigten an 4 Tagen großen Sport und Teamgeist und erkundeten in unseren schuleigenen Booten die Gewässer rund um den Wannsee.
Auch im neuen Schuljahr sind Anfänger und Fortgeschrittene zur AG, freitags ab 15:15 Uhr willkommen.
Ein besonderer Dank gilt der Stiftung Grunewald Gymnasium. Dank Ihrer großartigen Unterstützung, können die schuleigenen Boote gut gewartet werden.
K. Glaeser/ U. Müller
FB Sport

 

Klassenfahrt nach Straßburg

Am 25.6.18 startete unsere Klassenfahrt am Hauptbahnhof, wo wir in den ICE Richtung Straßburg stiegen. Als wir am Nachmittag in der Jugendherberge in Kehl ankamen, erkundeten wir zunächst das schöne Gelände, das direkt am Rhein lag. Danach machten wir uns auf den Weg in die kleine Stadt Kehl, die wir mit einer Stadtrallye erkundeten. Am zweiten Tag übten wir uns mit einem Trainer im Bogenschießen und Teambuilding. Abends machten wir gemeinsam einen Spaziergang auf der französischen Seite des Rheins.
Die Besichtigung der Stadt Straßburg stand am Mittwoch auf dem Programm und unsere Französisch-Kenntnisse auf dem Prüfstand… Wir machten zunächst eine Rundfahrt mit dem Bus, auf der wir auch das Europa-Viertel sahen, welches sehr beeindruckend war. Danach ging es mit einer Reiseleiterin zu Fuß durch die Altstadt weiter. Im Straßburger Münster konnten wir die astronomische Uhr bewundern, die eine besondere Attraktion darstellte. Mittags kehrten wir zu einem gemeinsamen Flammkuchen-Essen in ein nahegelegenes Restaurant ein, um uns für die anschließende Stadtrallye, natürlich auf Französisch, zu stärken.
Unser letzter Tag führte uns in den Europa Park nach Rust, wo wir uns den ganzen Tag mit den verschiedensten Achterbahnen und anderen Attraktionen vergnügten. Es war ein sehr abwechslungsreicher Tag, bei dem auf der Looping-Achterbahn leider auch ein Sonnenhut verloren ging...
Nach einer ereignisreichen Woche fuhren wir am Freitag zurück nach Berlin.
Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit und auch sehr viel Spaß.
Ein Reisebericht der Klasse 8a

 

Paul gewinnt!

Einen unglaublichen Erfolg konnten die Schwimmer unserer Schule beim traditionellen Langstrecken-Schwimmen "Rund um Scharfenberg" am 22. Juni erzielen.
Über 700 Schüler trotzten Kälte, Sturm und Regen und stürzten sich in den Tegeler See. 600m waren zu schwimmen. Schon im ersten Lauf zeigten Ben und Alan, dass "was ging". Sie belegten den 2. und 3. Platz. Weitere Top-Platzierungen erzielten Inga (4.), Marnick (5.)., Philine (8.) und Selma (10.).
Aber besonders hervorzuheben ist natürlich der Sieg von Paul (7a) in Konkurrenz mit etwa 60 Teilnehmern.
Herzlichen Glückwunsch! Wir sind sehr stolz auf euch!
Ein herzliches Dankeschön an Frau Nardini, Frau Scholz, Gor, Kerem und Benedict für die tatkräftige Unterstützung.
K. Glaeser, FB Sport

 

Kursfahrt 2018

der Bio-Leistungskurse nach Kroatien

 

Lysistrata

DS-Aufführung vom 31.05.2018

Da standen wir nun, alle aufgereiht am Rand der Bühne, schwitzend, lächelnd, im Bühnenlicht und Applaus. 17 Schülerinnen und Schüler, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, schafften es mit- und voneinander zu lernen und ein Stück mit ihrer Lehrerin zu entwerfen.
Zum Theater gehört so viel mehr als bloß das Talent der Schauspieler. Vielmehr ist die Leitung wichtig, die die Gruppe zusammenbringt, aufbaut, unterstützt und ermutigt.
Unsere Lehrerin hat uns Führung wie auch Selbstständigkeit gegeben, indem sie generell auf unsere Ratschläge, auch mit Kompromissen, eingegangen ist. Wir fühlten uns verstanden und frei in unseren Umsetzungsmöglichkeiten.
Das war nötig, denn das Stück „Lysistrata“ ist ein durchaus komplexes, eigenes Stück, welches uns an manchen Stellen einiges abverlangt hat.
Es ging um die Frauen des antiken Griechenlands, die ihren Männern die Liebe verwehrten, solange die nicht aufhörten Krieg zu führen. Lysistrata, eine junge Athenerin, ist überzeigt, dass Frauen die Macht besitzen, ihre Männer vom Krieg abzubringen und für Frieden in ganz Griechenland zu sorgen. Obwohl die anderen Frauen sich skeptisch zeigen, schließen sie sich Lysistrata an und schmieden einen Plan, um die Männer mit Raffinesse und Geschick zu bezwingen und den Frieden herbeizuführen.
Und während wir spielten, begannen wir das Problem der Unterdrückung von Frauen, die nicht Teil an der Politik haben durften, zu hinterfragen, in manchen Teilen der Welt ist das noch heute aktuell. Zusammen erfassten wir den tieferen Sinn des Spiels und eigneten es uns an, als wären unsere Rollen unsere zweite Persönlichkeit.
Wir wurden zu einer Gruppe, die aus ihrer Komfortzone trat und auf der Bühne letzten Endes harmonierte.
Danke an unsere Lehrerin Frau Plaumann-Jung und alle Mitspieler des DS Kurses, ohne die „Lysistrata“ nie zum Erfolg geworden wäre!
Nil-Berfin Cakmak

 

Diskussion
mit Bundestagsvizepräsidentin

Am Donnerstag, 24.05.2018 folgte die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Die Linke) der Einladung des Walther-Rathenau-Gymnasiums und stellte sich ausgearbeiteten Fragen des Leistungskurses Geschichte (von Frau Knobelsdorf), welcher die Veranstaltung moderierte.
Informationsreich und klar antwortete Frau Pau auf ein breites Spektrum von Fragen, unter anderem zu ihrer Parlamentsarbeit und der veränderten Debattenkultur im Deutschen Bundestag.
Anwesend war die gesamte 11. Jahrgangsstufe, die die finale, offene Fragerunde in vollem Umfang auskostete.
Abschließend möchten wir uns bei Frau Pau herzlich für ihr Kommen bedanken und würden uns über ein zukünftiges Wiedersehen freuen!
Niels Geisler, 11. Jahrgang               
Claudia Plaumann-Jung, FBL Gesellschaftswissenschaften

 

Geo-Exkursion

... ins Deutsche GeoForschungsZentrum (gfz)

In Begleitung von Frau Kolb und Herrn Bode machte sich die 10w am 2. Mai auf den Weg nach Potsdam, um dort das Deutsche GeoForschungsZentrum (gfz) zu besuchen. Nach zwei Zugausfällen und mit reichlich Verspätung erreichte die Gruppe erschöpft den Potsdamer Telegrafenberg. Dort wurde die Klasse von den freundlichen Mitarbeiterinnen des gfz empfangen und in die Räume für Schulklassen geleitet, wo ein dreistündiger Workshop stattfinden sollte. Das Thema des Projektvormittags lautete "Plattentektonik und Erdbeben". Zwar kannten die meisten der Schülerinnen und Schüler diese Themen bereits aus der Schule in ihren Herkunftsländern, hatten diese aber noch nicht in Deutschland behandelt. Der einleitende Vortrag der Referentinnen half deshalb in erster Linie dabei, die Fachtermini in deutscher Sprache zu verinnerlichen. Danach folgte eine Reihe von Experimenten. So stellten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mithilfe von Sand und verschiedenen Schablonen die Prozesse an den unterschiedlichen Plattengrenzen der Erdkruste nach. Danach wurde der Klasse erklärt, welche Forschungsfelder das gfz untersucht und am Beispiel der Erdbeben-Forschung exemplarisch vertieft. Den Abschluss des Projektvormittags bildete die Arbeit mit einer Erdbebendatenbank des gfz. In kleinen Gruppen untersuchten die Schülerinnen und Schüler an Tablets die Häufigkeit und Verteilung von Erdbeben auf der Erde und lernten, welche Rolle Einrichtungen wie das gfz bei der Erforschung dieser Phänomene spielen. In ihren geographischen Kompetenzen gestärkt verabschiedete sich die 10w danach vom gfz und machte sich auf den Weg zurück nach Berlin.

M. Bode, FB Geographie

 

Teamgeist

... holt Bronze!

Am 2. Mai fand der Staffeltag der Wilmersdorfer Schulen statt. Das Team der Mädchen (9./10. Klasse) musste mit 2 Ersatzläuferinnen der 7. und 8. Klasse aufgestockt werden. Trotzdem gelang es, eine Bronzemedaille für unsere Schule zu erlaufen. Herzlichen Glückwunsch an Lara, Melanie, Anna-Maria, Henriette, Inga und Finia.
Ein Dank an alle Schülerinnen und Schüler, die ihr Bestes gegeben haben.
K. Glaeser, FB Sport

 

Schreibworkshop

mit der Autorin Helene Bukowski

Am 27. April 2018 besuchte uns eine junge Autorin aus Berlin, die mit 14 Jahren beim Wettbewerb Schreib-Kunst durch ihre kleine Geschichte Night entdeckt worden war. Uns hat diese Geschichte sehr fasziniert und inspiriert.
Bei ihrem Besuch las Bukowski nicht nur aus ihrem bislang noch unveröffentlichten Debütroman Milchzahn, sondern erzählte in einem Interview von ihrem Weg zur Schriftstellerei und gab Tipps für unsere eigenen Schreibversuche. Dabei erfuhren wir, dass sie sich beim Schreiben stark von Bildern lenken lässt. So war es in dem anschließenden Workshop auch ein Bild, das als Inspirationsquelle für unsere eigenen Texte diente.
Inwischen hat die mittlerweile mehrfach preisgekrönte Bukowski ihr Studium Kreatives Schreiben fast beendet und wird ihren ersten Roman demnächst veröffentlichen.
Wir danken der jungen, sympathischen Autorin, da sie unsere Schreibarbeit auch nach ihrer Rückkehr nach Bielefeld noch weiterbetreut hat und erwarten ihr Debüt mit großer Spannung.
Außerdem danken wir dem Förderverein des WRG, der uns diese besondere Erfahrung ermöglicht hat.
Klassen 9a, 9b und Antje Körting-Dornieden (FB Deutsch)

 

Auszeichnung

WRG ist DELF-Partnerschule

Seit mehr als 10 Jahren bereitet das Walther-Rathenau-Gymnasium interessierte Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf die Prüfungen des internationalen französischen Sprachzertifikats DELF vor.
Bei einer Feier im Institut Français am Kurfürstendamm ist unsere Schule deshalb mit einem DELF-Partnerschulen-Schild ausgezeichnet worden, worüber wir uns sehr freuen. Das Schild wurde von der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes an Wibke Kolb, seit 10 Jahren DELF-Beauftragte des WRG, und Susanne Künster, Fachbereichsleiterin Fremdsprachen, übergeben. Es hängt nun am Eingang unseres Schulgebäudes.

 

Podiumsdiskussion
mit Marianne Birthler

Marianne Birthler, vielen bekannt als ehemalige Bundesbeauftragte der Stasi-Unterlagen-Behörde, war am Mittwoch, dem 21.3.18, zu Besuch am Walther-Rathenau-Gymnasium.

Nach einer kurzen Begrüßung beginnt Marianne Birthler, die 1948 geboren wurde, von ihren ersten politischen Erinnerungen an rollende Panzer am 17.

Juni 1953 beim Volksaufstand in der DDR zu erzählen. Für sie gab es als Kind zwei Welten: Sie musste zwischen dem, was zu Hause gedacht und gesagt wurde, und dem, was die Schule lehrte, unterscheiden. Sie machte den Zuhörern*innen deutlich, wie ihr und vielen anderen Menschen in der DDR ständig abverlangt wurde, eine Entscheidung zwischen Anpassung und Widerstand zu treffen oder mit  diesem Zwiespalt zu leben. So entschied sie sich in der 9. Klasse, von ihrem Schulleiter vor die Wahl gestellt, aus der FDJ auszutreten und Mitglied der Jungen Gemeinde zu bleiben. Ein mutiger Schritt, mit dem sie sich ihre berufliche Zukunft hätte verbauen können. Marianne Birthler ging dennoch ihren Weg, machte ihr Abitur, begann eine Ausbildung und studierte.

Diese Erzählungen verknüpfte sie mit Passagen aus ihrer Autobiographie „Halbes Land. Ganzes Land“, aus denen sie den gebannt lauschenden Zuhörern*innen vorlas. Diese lebendigen und persönlichen Erinnerungen bildeten die Überleitung zur Podiumsdiskussion, die von Ferdinand Meißner aus dem Leistungskurs Geschichte sehr souverän moderiert wurde. Die Schüler*innen stellten viele Fragen zum Alltag in der DDR und zum Leben mit der Staatssicherheit, die Marianne Birthler sehr ausführlich beantwortete.

Insgesamt war es eine  interessante und lehrreiche Geschichtsstunde, aus der wir die Erkenntnis mitnehmen, dass wir auf die Freiheit, in der wir heute leben, stolz sein können und sie nicht für selbstverständlich halten.

Dr. Vorwald, Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften

 

Besuch im ARD-Hauptstadtstudio

„Der Einfluss der Medien auf unsere Gesellschaft“

... ist das Unterrichtsthema, mit dem sich der Leistungskurs Englisch im 4. Semester beschäftigt. Passend dazu hatten wir am 15.3.18 die Möglichkeit, wie der Leistungskurs 2017 bereits auch, an einem Besuch des ARD-Hauptstadtstudios teilzunehmen.
Wie wir lernten, ist das ARD-Hauptstadtstudio in Mitte für bundespolitische Nachrichten für Fernsehen, Hörfunk und Internet zuständig.
Nach der herzlichen Begrüßung wurden wir durch das große Gebäude geführt. Zunächst betraten wir das Fernsehstudio, das man aus Sendungen wie Bericht aus Berlin oder der Elefantenrunde kennt. Anschließend durften wir auch einen Blick in ein Tonstudio werfen.
Geendet hat unser Besuch mit einem intertessanten Gespräch eines dort arbeitenden Journalisten. Diskutiert wurden der „typische Tag eines Korrespondenten“, den es im Hauptstadtstudio eigentlich nie gibt, die Wichtigkeit der öffentlichen Medien, aber auch die journalistische Verantwortung.
Johanna Schmitz, Q4 LKE/Kst

 

Besuch von Stephan Krawczyk

Von der Bühne her ertönt plötzlich Hundegebell und Hühnergegacker. Die Schüler aus drei verschiedenen Geschichtskursen schauen ein wenig verdutzt, aber keinesfalls desinteressiert, drein. Es handelt sich um den Teil eines Liedes, eines Liedes der unerfüllten Wünsche, ein Lied, in dem die Liebe durch die Sprache gestoppt wird, ein Lied, indem die Unmöglichkeit der Sprache zu Schmerzen führt. Doch, wer ist dieser recht sympathische, 62-jährige Mann mit der Halbglatze, der in seinem Lied eben jene Geräusche unterbringt?

Es handelt sich um den Liedermacher und Autor Stephan Krawczyk, welchen die drei Geschichtskurse am Mittwoch, 14.03.2018, live erleben durften. Zentrum der Präsentations- und anschließenden Diskussionsrunde bildete das Thema der gegenseitigen Akzeptanz in einer demokratischen Welt. So las Krawczyk eine Stunde lang einen Ausschnitt aus seinem Buch vor und sang passend dazu verschiedene seiner Lieder. Das Thema des Buchausschnittes: Ein Jugendlicher, welcher vernachlässigt und misshandelt durch seine Familie, in die Neonazi-Szene gerät, sich aus dieser allerdings befreien kann.

Krawczyk schneidet damit wichtige politische Themen innerhalb einer Demokratie an, wie zum Beispiel die Akzeptanz jeder Meinung, solange sie nicht verfassungswidrig ist. Dies ist gerade dann möglich, wenn man die unterschiedlichen Beweggründe versteht und nachvollziehen kann. Dadurch wird auch eine Grundlage für die Bekämpfung extremistischer Wurzeln beider politischer Seiten geschaffen. Es schließt sich hier der Kreis, indem dieser Aspekt des Verstehens in direktem Zusammenhang mit dem Anfangslied Krawczyks steht.

In der sich dem Vortrag anschließenden Diskussionsrunde wurde dieses Thema vertieft und durch kompetente Antworten Krawczyks intensiviert. Lediglich die biografische Vergangenheit Krawczyks, welcher durch seine kritischen Werke in der DDR verhaftet und ausgewiesen wurde, konnte aufgrund von Zeitmangel nicht mehr angesprochen werden.

Ferdinand Meißner, 4. Semester

 

Europa – Grenzen überwinden!

Besuch von „Klick“ aus Budapest

Klick ist die Schülerzeitung des Goethe-Instituts in Budapest.

Das Besondere an Klick ist, dass junge Redakteure aus acht Ländern in der Fremdsprache Deutsch bloggen. Sie waren in diesem Jahr zum dritten Mal am WRG zu Besuch.
Die Schüler-Redakteure interessierten sich dieses Mal besonders für unsere Band, geleitet von Herrn Zingler. So trafen sie einige Bandmitglieder zum Interview und sahen ihnen danach bei der Arbeit im Bandraum zu. Hier der Klick-Beitag: Eine junge Schüler Band aus Berlin!
Außerdem tauschten sich die Jungredakteure wie jedes Jahr mit unseren Schüler*innen aus Klassen mit verstärktem Deutschunterricht aus. Das Treffen fand unter dem Motto statt: Europa – Grenzen überwinden!
Wir danken Eva Pritscher für die Organisation!

Bis zum nächsten Mal,
Dorothee Poche und Antje Körting-Dornieden

 

Was für ein Theater!

Es war wieder einmal soweit! Die diesjährigen Abiturienten/Innen hatten im Unterricht Darstellendes Spiel zwei überaus sehenswerte Theaterstücke auf die Beine gestellt.
Dabei orientierte sich der Kurs von Frau Schaeffer an Frank Wedekinds Drama „Frühlings Erwachen“. Die Schülerinnen und Schüler hatten eine geschickte und innovative Variante gefunden, um dem Zuschauer die Themen des Dramas zugänglicher zu machen. Die erwachende Sexualität, deren Unterdrückung und die deutlich zu erkennende Distanz zwischen Jugendlichen und Eltern wurden von den Schauspielerinnen und Schauspielern am 13. März  in einer zuvor noch nie dargestellten Weise präsentiert! Der Kurs von Frau Hofmann lag zeitlich nicht weit entfernt:

 

„Tanz auf dem Vulkan - Berlin in den 20er Jahren" nahm die Zuschauer mit auf eine spannende Zeitreise.
Yunus Mohammed, Patricia Schaeffer, Grit Hofmann (FB DS)

 

Bilingual

 

Stadtentwicklung

am Beispiel der HafenCity / Hamburg

Die Geographie-Leistungskurse der 11. Jahrgangsstufe waren am 31. Januar in Hamburg unterwegs.
An keinem Ort der Welt kann man Städteplanung so hautnah nachvollziehen wie in der Hamburger HafenCity.
Das dachten sich auch die Leistungskurse der 11. Klasse von Frau Poche und Herrn Bode, welche sich im Unterricht mit diesem Thema beschäftigt hatten.
So plante man einen Ausflug nach Hamburg. Dieser Plan wurde in die Tat umgesetzt! Wir fuhren in den frühen Morgenstunden mit dem Bus vom Zentralen Omnibusbahnhof los, um so viel Zeit wie möglich in Hamburg zu haben. Dort angekommen, fuhren wir mit der U-Bahn in die HafenCity und wurden sogleich Zeugen der guten infrastrukturellen Vernetzung.
Wir hatten zuerst einen Termin im "Pavillon der Nachhaltigkeit". Nachhaltigkeit stelle einen wichtigen Aspekt in der Bebauung des Areals HafenCity dar, wie uns unser Stadtführer zu berichten wusste.
Wir nahmen im Anschluss ein Mittagessen in der HafenCity Universität ein und suchten danach das Internationale Maritime Museum Hamburg auf. Thema dort war die Entwicklung der Schifffahrt und der strukturelle Wandel des Hamburger Hafens, welcher auch den Weg für die HafenCity ebnete.
Als die Dunkelheit in die Stadt einkehrte bekamen wir noch etwas Freizeit um die Stadt von einer anderen Seite kennenzulernen. Um 20 Uhr begann dann die Rückfahrt. Auf dieser war den Reisenden die Erschöpfung anzumerken, doch freudige Gefühle überlagerten die Müdigkeit.
Noah von Redei, Leistungskurs Geographie

 

Wie entsteht Geld?

Herr Dr. Naser vom Stab des Präsidenten der Deutschen Bundesbank Berlin hielt am Montag 29.1.18 einen sehr informativen Vortrag „Wie entsteht Geld? – Welche Rolle spielen die Notenbank und die Geschäftsbanken bei der Geldschöpfung oder wie betreibt eigentlich die EZB Geldpolitik?“  für die Leistungskurse Politikwissenschaft und Mathematik.
Die Frage, wer regelmäßig an einem Automaten Bargeld abhebe, beantwortete die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler mit erfahrenem Nicken. Die darauffolgenden Erläuterungen zur Entstehung  von Zentralbankgeld und unbarem Zahlungsverkehr erwiesen sich dann als ungewohnter Einblick in die Geldpolitik. Eloquent und sehr informativ leitete Herr Dr. Naser seine aufmerksamen Zuhörer durch Funktionen des Banken- und Finanzsystems. Als sinnvolle Hilfestellung erwies sich neben der Präsentation auch ein Ausdruck für jeden Teilnehmer, der das eigene Lesetempo und das Nachvollziehen unterstützte. Neben einem Basiswissen vermittelte der Vortrag aber auch schon einen Blick in die Zukunft anspruchsvoller universitärer Vorlesungen. So konnte Schulunterricht hier auch Neugier für potentielle Studiengänge wecken.
Claudia Plaumann-Jung - Fachbereichsleiterin Gesellschaftswissenschaften

 

Eindrücke

Winterkonzert 2018


Fotos: David Feldbusch

 

„Im Westen nichts Neues“

... in Bild und Schrift - ein Vergleich

Einige Tage vor Weihnachten folgten vier Oberstufenkurse der Fächer Kunst und Geschichte den Ausführungen von Oberst Prof. Dr. Rogg zur Verfilmung des Werks von Erich Maria Remarque „Im Westen nichts Neues“ in der Aula des Walther-Rathenau-Gymnasiums.
Im Mittelpunkt dieser Schulveranstaltung vom 21.12.2017 stand die filmanalytische Betrachtung des Films „Im Westen nichts Neues“ von Lewis Milestone aus dem Jahr 1930. Dabei hinterfragt Professor Rogg vor allem die „traditionellen“ Sehgewohnheiten von Kinofilmen.
Zuvor zeigte er den Schüler/innen anschaulich und konkret die historischen Vernetzungen zwischen den Ereignissen des Ersten Weltkrieges, der Lektüre und der Verfilmung. Nach der Vorführung bewiesen die Schüler/innen in der Diskussion ein hohes Interesse an dem Thema. Sie verglichen den Inhalt beider Medien und hinterfragten historische Kontexte.
Wir bedanken uns für die angenommene Einladung und den Besuch von Prof. Rogg, der alle Beteiligten, zum einen thematisch fesselte und zum anderen durch seine Persönlichkeit und den Schülern zugewandte Art, zu großer Aufmerksamkeit während des gesamten Vormittags beitrug.

Antje Börs (Fb Kunst) und Dr. Ulrike Vorwald (Fb Geschichte)

 

The Young Americans

am Walther-Rathenau-Gymnasium

vom 20.-22. November 2017

Zum 3. Mal nun seit 2007 und 2009 waren die <> an unserem Gymnasium und haben mit knapp 200 Schülerinnen und Schülern eine einstündige Revue innerhalb von 2 Tagen einstudiert, die sie dann am 22.11.2017 abends in der Gretel-Bergmann-Sporthalle aufgeführt haben, nachdem sie ihre eigene Show präsentiert hatten. Es war fantastisch!

Die Young Americans sind seit den 1960er Jahren ein fester Begriff in den USA und begeistern seitdem durch eine Mischung aus Tanz, Gesang und Musik ihr Publikum. Inzwischen bietet eine Gruppe, bestehend aus rund 40 jungen ausgebildeten Künstlern, auch außerhalb der USA Mitmach - Workshops in vielen Ländern der Welt an. Ihr Ziel ist es, den Schüler*innen künstlerische Impulse zu geben und ihr Vertrauen in die eigenen kreativen Kräfte zu entwickeln. Der Gedanke der interkulturellen Begegnung, die Erweiterung der Sprachkompetenz im Englischen und die Förderung der Teamfähigkeit spielen ebenfalls eine herausragende Rolle. Insbesondere jedoch im Bereich der Motivation ist die Arbeit der Young Americans äußerst ansprechend (www.youngamericans.eu)

Dieses Projekt ist auch dieses Mal wieder außerordentlich gelungen, die SchülerInnen waren begeistert und wollen es so schnell wie möglich wieder erleben!

SchülerInnen - Äußerungen wie „Zum Glück haben Sie mich überredet mitzumachen - es war <>“, oder „Man kann vorher nicht wissen, wie toll es ist, wenn man es noch nicht erlebt hat! Sie waren alle so lieb und nett, und man hatte so viel Spaß!“, oder „Man kann nicht wissen wie es ist, wenn man es nicht gefühlt hat.“, oder „Ich habe etwas fürs Leben mitgenommen!“ werde ich nicht vergessen.

(Friederike Stöcker, FL Musik)

 

Rathenau 150

Mehr gibt's hier!

 

 

„Hast du Lust auf ein Date
mit der Demokratie?“

Shyft trifft den Regierungssprecher Steffen Seibert

Mit diesem Angebot warb die Bundesregierung um einen Besuch am Tag der offenen Tür bei ihren Ministerien am 26. Und 27. August 2017.
Wir, die Shyftredaktion, hatten nicht nur Lust, sondern wurden sogar persönlich auf ein Date eingeladen.

Mehr hier!

 

Rathenau-Schüler an der TU

Hier seht ihr Yunus Becker, Alan Gelmond, Victoria Meißner und Noah von Redei – alle aus den 10.Klassen. Sie haben im zweiten Halbjahr in den Fachbereichen Informatik und Wirtschaft an einem Schülerstudium der TU teilgenommen. Für besonders leistungsstarke und begabte Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, bereits vor dem Abitur an Seminaren der Universität teilzunehmen und sogar schon “Scheine” zu erwerben, wenn die Klausuren bestanden sind. Diese Bescheinigungen können dann bei einem späteren Studium angerechnet werden. Natürlich müssen die Eltern sowie die unterrichtenden Lehrer einem solchen Studium zustimmen, da die Schulleistungen nicht darunter leiden dürfen. Hier ein paar kurze Erfahrungsberichte :

“Mir gefällt die Uni sehr gut. Die Vorlesung ist interessant, da wir jetzt nach der Einleitung volkswirtschaftliche Regeln und Prinzipien kennen lernen. Der Professor erklärt uns die Thematik zuerst mit Fachbegriffen und danach mit einem Beispiel, sodass der Stoff gut verständlich ist. “ (Yunus)
Patricia Schaeffer

 

Gedenktafel

für das KZ-Außenlager Bobrek / Auschwitz in Polen

Auch in diesem Jahr besuchte eine Gruppe der 10.Klassen unserer Schule unter Leitung von Frau Dethloff die Gedenkstätte Auschwitz, sowie die nahegelegene Stadt Krakau. Doch neben dem regulären Besuch in der Gedenkstätte, gab es noch eine andere besondere Veranstaltung:
Die Einweihung einer Gedenktafel, die an ein KZ-Außenlager in Bobrek, das nur einige Kilometer von Auschwitz entfernt liegt, erinnert.
Bereits im letzten Jahr führten Schüler*innen der 10. Klasse ein Gespräch mit dem Auschwitzüberlebenden Leon Schwarzbaum. Herr Schwarzbaum, der in der Nähe unserer Schule lebt, berichtete von seiner Zeit im KZ Auschwitz Birkenau. Er erzählte auch von dem Lager Bobrek. Zusammen mit Mithäftlingen baute er dort eine Fabrik  auf, in der sie später Zwangsarbeit für die Siemens Schuckert Werke verrichten mussten.
Nach diesem Gespräch besuchten wir im Mai 2016 das Außenlager im Rahmen einer  Gedenkstättenfahrt. Nachdem sich dort kein öffentlichen Hinweis auf die Vergangenheit des Ortes fand, beschlossen Beyza Günaydin, Marc Ligdas, Antonia Schiewe und ich gemeinsam mit Frau Dethloff, dass wir dies ändern wollten. In Zusammenarbeit mit der heutigen Alluminiumfabrik in Bobrek und finanziert durch die Firma Siemens gelang es uns dort eine Gedenktafel aufzustellen.
Die Einweihung der Tafel fand am 21.6. 2017 in Anwesenheit von Schülern aus Bobrek, dem Bürgermeister und einer Berliner Reisegruppe von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste während der Gedenkstättenfahrt der jetzigen 10. Klassen statt.  Frau Dethloff moderierte die Veranstaltung bei der auch Herr Klecz, der Eigentümer der Alluminiumfabrik, sowie Frau Stanska von der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Auschwitz sprachen. Ich berichtete über die Entstehung der Tafel und Alan Gelmond (10b) und Kasper Skarpetowski (10a) verlasen den Text der Tafel auf deutsch und polnisch. Fasiha und Feroza Fiaz (10b) legten einen Blumengruß von uns an der Tafel ab.
Emma Möbius (2. Semster)

 

Bundestagspräsident 

Norbert Lammert zu Besuch
am Walther-Rathenau-Gymnasium

 

Am Mittwoch, dem 8. März 2017, war der Bundestagspräsident
Prof. Dr. Norbert Lammert unser Gast und diskutierte mit unseren Oberstufenschüler/innen über aktuelle politische Themen. 

Nach der Begrüßungsrede von Frau Knobelsdorf eröffnete das erste Moderatorenteam (Clara Ming u. Niklas Gebhardt, 12. Jahrgang) die Podiumsdiskussion mit dem ersten Themenkomplex. Nach ca. 40 Minuten wurde das Thema und auch das Moderatorenteam gewechselt. Nun übernahmen Emma Möbius und Malte Lorenz (11. Jahrgang) die Diskussion mit dem Bundestagspräsidenten. Prof. Lammert äußerte sich nicht nur zu außenpolitischen Themenbereichen, wie z.B. der Beziehung zwischen Deutschland und den USA (TTIP), sondern ging auch auf den Populismus in Deutschland als nationales Problem und die Gefahr des internationalen Populismus ein, welcher sich in den letzten Jahren zunehmend entwickelt hatte. Zuletzt appellierte er an das gesamte Publikum, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen:
“Eine Demokratie braucht politisch engagierte Bürger und Bürgerinnen, die Gebrauch von ihrem Wahlrecht machen, denn Fanatiker und Fundamentalisten hören als letzte mit ihrem Engagement auf“.

Besonders waren wir auch von Prof. Lammerts Rhetorik und  seinen analytischen Fähigkeiten beeindruckt. Mit einer gehörigen Portion Humor ließ er eine größere Distanz zwischen der Spitze der deutschen Politik und seiner Zuhörerschaft gar nicht erst entstehen.

Die Diskussion mit unserem Bundestagspräsidenten war eine Politikstunde der besonderen Art, in der wir viele gelernt und Denkanstöße erhalten haben, die uns zu einem weiteren Austausch im Unterricht anregen werden.

Ferdinand Meißner, LK Geschichte

Der Eintrag in unserem Gästebuch

 

Prix franco-allemand

Zum ersten Mal haben 2016 die beiden Länder Deutschland und Frankreich beschlossen, im Turnus von einem Jahr einen internationalen Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu verleihen.

Der Profilkurs Französisch und Schüler des Grundkurses Französisch waren für diesen feierlichen Akt am 1. Dezember 2016 zu Besuch im Auswärtigen Amt. Es wurden viele engagierte Hilfseinsätze wie beispielsweise von Pietro Bartolo, Arzt auf Lampedusa, Sarah Bella, Rechtsanwältin gegen die Todesstrafe in Pakistan oder die Weißhelme, Organisation des syrischen Zivilschutzes präsentiert und mit dem Preis honoriert.

Wir folgten an diesem Nachmittag der Einladung des Deutsch-Französischen Jugendwerks.

A. Börs, Fachbereich Französisch

 

Interview
mit Rabbiner Daniel Alter

Am Montag, dem 21.11.16, hatten wir das Vergnügen, den Rabbiner Herrn Daniel Alter in unserem Leistungskurs Geschichte empfangen zu dürfen.

Nach einer kurzen Vorstellung, erklärte er sich bereit, ein Interview mit uns zu führen. Mit der Interviewtechnik und der Ausarbeitung der Fragen haben wir uns bereits vorher im Unterricht beschäftigt und fünf Themenkomplexe zusammengestellt:

1. Fragen zur Person, 2. Jüdische Gemeinden in Deutschland, 3. Antisemitismus, 4. Jüdische Religion und gesellschaftliche Realität, 5. Israel.
Wir stellten Herrn Rabbiner Alter u.a. Fragen zu seiner Entscheidung, Rabbiner zu werden oder zu der Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Deutschland nach dem Zusammenbruch der UDSSR.
Im Anschluss an das Interview entwickelte sich eine sehr interessante und angeregte Diskussion zwischen dem Kurs und Herrn Rabbiner Alter.

Nach einer ausführlichen und sehr informativen Doppelstunde bedankten wir uns herzlich bei Herrn Alter für seinen Besuch und verabschiedeten ihn.

Ramina Yousefi-Asl  & Seda Gül

Leistungskurs Geschichte/1.Semester

 

Mathe mit Tablet

Seit Schuljahresbeginn erproben wir den Einsatz von Tablets im Mathematik-Unterricht der Mittelstufe. Zurzeit konstruieren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a damit unter Verwendung des Programms GEOGEBRA Dreiecke.
Ermöglicht wurde das Projekt dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Stiftung Grunewald-Gymnasium.

Dr. L. Kaschluhn, Fachbereich Mathematik

 

Enthüllung!

Ein Buddy Bear für unsere Schule

In Anwesenheit von Herrn Dr. Klaus Herlitz wurde am 19. Juli der vom Leistungskurs Bildende Kunst in den Farben unserer Schule bearbeitete Buddy Bear feierlich enthüllt. Unter der Anleitung von Frau von Achenbach war der Buddy Bear nach dem Designentwurf von Milena Wolski neu gestaltet worden.

 

Gedenkstättenfahrt

nach Krakau und Auschwitz

„Krakau ist eine so schöne Stadt“ äußerten die SchülerInnen spontan bei unserem ersten abendlichen Bummel über den großen Marktplatz, der uns mit seinem  mediterran anmutenden Flair empfing.

Auf unserem Weg nach Auschwitz/Birkenau suchten wir in Bobrek die heute aluminiumverarbeitende Fabrik auf, in der Leon Schwarzbaum damals als Häftling für die Siemenswerke arbeiten musste. "Was Auschwitz war, versteht man erst, wenn man einmal auf diesem Gelände gewesen ist", sagten einige der SchülerInnen.

.

Zurück in Krakau folgten wir den Spuren von Teofila Silberring, einer jüdischen Krakauerin und besuchten  das ehemalige Ghetto sowie die Fabrik von Oskar Schindler.  Die eindrucksvolle Fronleichnamsprozession, der wir bei unserem Stadtrundgang am Donnerstagmorgen begegneten, brachte uns die Bedeutung der katholischen Kirche in der Polnischen Gesellschaft sehr anschaulich ins Bewußtsein. Im jüdischen Viertel Kasimierz erfuhren wir beim Besuch einer Synagoge,  dass dort  am gleichen Tag das Fest Lag Baomer gefeiert wird.

Martina Dethloff, ev. Religion

 

Chemie ist überall

Besuch des LK Chemie bei der BAYER Pharma AG

Informativ und spannend war der Besuch bei der BAYER Pharma AG im Wedding. Voller Begeisterung und ganz in seinem Element hielt uns der Leiter des Ausbildungsservice Martin Rimkus einen Vortrag über die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten sowie über die Ausbildungsmöglichkeiten bei BAYER. Einen Rundumblick zur Entwicklung der heutigen Chemie lieferte er gleich mit. Und so wurde klar: Chemie ist überall!
In den Ausbildungslaboren staunte der Kurs über die hochmodernen teuren Gerätschaften, von denen Chemieschülerinnen und -schüler in der Schule nur eine Ahnung bekommen.

Heidi Riens, FB Chemie

 

Une journée franco-allemande

Im Rahmen des jährlich stattfindenden deutsch-französischen Entdeckungstages bekamen die Oberstufenschüler des Grundkurses Französisch unter anderem die Möglichkeit Einblick in das Arbeitsfeld der "taz. die tageszeitung" und der "Le Monde diplomatique" zu nehmen. In den Verlagsräumen der Rudi-Dutschke-Straße lauschten wir der lebhaften Blattkritik, die sich auf die tagesaktuelle Zeitungsausgabe bezog und erhielten eine Führung im Verlagshaus der "taz",  bevor uns die deutsch-französische Zusammenarbeit innerhalb der "Le Monde diplomatique" eine Straßenecke weiter durch Madame d'Aprile näher erläutert wurde. Unsere französischen Sprachassistentin Dorine begleitete uns.

A. Börs, FB Französisch

 

Innenleben

Wie sieht ein Fisch von innen aus? Das klärte die Klasse 9A beim Besuch der Lise Labs des Lise-Meitner-Oberstufenzentrums. Die Präparationen gewährten tiefe Einblicke in das Innenleben von Rotfedern.

Heidi Riens, FB Biologie

 

„It’s Rocket Science“

Ein Beispiel für die Möglichkeiten eines Ingenieurstudiums

In der dritten und vierten Stunde versammelten sich sämtliche Zehntklässler und Schüler des 2. Semesters aus den naturwissenschaftlichen Kursen in der Aula, um dem Vortrag des frisch aus Texas eingeflogenen ehemaligen Rathenau-Schülers Professor Dr. Laufer von der Baylor University zu lauschen. 

Dieser brachte uns auf ebenso amüsante wie interessante Weise das Berufsfeld der Ingenieurswissenschaften und der Raumfahrt näher, wobei er die Schüler durch lebhafte Erzählungen, aber auch durch das Verteilen von Süßigkeiten für annähernd richtig beantwortete oder klug gestellte Fragen zu fesseln wusste.
Lisa Starogardzki

 

Dietrich Bonhoeffer -
einer von uns - er widerstand

Eine Ausstellung unserer Schule

Es ist über 70 Jahre her, dass der evangelische Theologe und Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, der an unserer Schule 1923 sein Abitur machte, von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Am gleichen Tag wurde auch sein Schwager der Jurist Hans von Dohnanyi, ebenfalls ein Schüler des Grunewaldgymnasiums im KZ Sachsenhausen hingerichtet.

Aus diesem Anlass zeigen wir, die von Schülern zur Hundertjahrfeier unserer Schule im Religionsunterricht erarbeitete Ausstellung, noch einmal im Aulavorraum. Außerdem beteiligen sich Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a mit einem Film zu dem Gedicht Bonhoeffers “Wer bin ich?“ an einem Wettbewerb der Internationalen Bonhoeffergesellschaft.

Martina Dethloff, Ev. Religion

 

Der Vergangenheit ein Gesicht geben

Das Walther-Rathenau-Gymnasium in SWR2 Tandem

"Eine Schule und ihre Geschichte"
Von Annika Erichsen

in der Sendung vom Mo, 26.1.2015 | 19.20 Uhr

Den Podcast zu dieser Sendung finden Sie hier:

Der Vergagenheit ein Gesicht geben

 

Widerstandskämpfer gegen Hitler

- auch aus dem Grunewald-Gymnasium -
heute Walther-Rathenau-Gymnasium

Eine Wanderausstellung der Gedenkstätte  Deutscher Widerstand mit dem Titel „ Was konnten sie tun?“  wird bis Anfang März im Vorraum der Aula des Walther Rathenau-Gymnasiums gezeigt.  Unter den dort aufgeführten Widerstandskämpfern findet sich ein Schüler des Grunewalds- Gymnasiums  Dietrich Bonhoeffer.

Wir nehmen diese Ausstellung zum Anlass auch an viele weitere Schüler  und Schülerinnen des Grunewald Gymnasiums zu erinnern, die aktiv am Widerstand gegen Hitler beteiligt waren. 

Sie gehörten alle zu konservativen  Gruppierungen des Widerstandes  um Claus Graf Schenk von Stauffenberg bzw. zum Kreisauer Kreis.

Für den Fachbereich Geschichte
Gertrud Fischer-Sabrow

 

Stolpersteine

Kerzen und Saxophonmusik für Bärbel Utermarck

Als wir am Montag, dem 8.9. gegen 18 Uhr in der Breiten Strasse 24 in Schmargendorf eintrafen, waren neben Frau Acker schon viele Leute da.
Im August diesen Jahres war dort vor dem Haus ein Stolperstein verlegt worden, der an Bärbel Utermarck, die ältere Schwester von Frau Acker erinnert.
Bärbel war ein Kind mit Downsyndrom und wurde mit 4 Jahren und 5 Monaten am 18.2.1944 in einem Kinderheim  der Inneren Mission in Züllichau ermordet.
Sie war eines der Opfer des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms, der so genannten Aktion T4.
Frau Acker hatte uns Anfang diesen Jahres bei einigen persönlichen Treffen die Geschichte ihrer Schwester erzählt.
Sie begrüßte uns sehr herzlich, trotzdem bemerkten wir das ihre Stimmung gedrückt war. Nach einem kurzen Saxophonstück, las Frau Ackers Mann einen von ihr verfassten Text über ihre ältere Schwester, die sie aber nie bewußt erleben durfte, vor. Uns allen traten Tränen in die Augen. Sie beschrieb so voller Emotionen, vor allem natürlich Traurigkeit, aber auch sehr liebevoll das Wenige, was sie über das Leben von ihrer Schwester  Bärbel wusste.
Sie zitierte auch das Attest der Fürsorgestelle zur Heimeinweisung:
Bärbel Utermarck leidet an typischen Mongolismus. Eine Heimunterbringung ist zur weiteren Entwicklung des fast einjährigen Schwesterchen dringend erwünscht. Das einjährige Schwesterchen war Frau Acker.
Wir hatten ja bei unseren Besuchen auch schon ein Bild gesehen, dass sie von ihrer Schwester nach einem alten Foto gemalt hatte und konnten uns schon damals nicht vorstellen, wie so ein waches und lebendiges Kind seine Schwester beeinträchtigen sollte.
Auch wir und Frau Dethloff sprachen dann noch einige Worte in Erinnerung an  Bärbel und bedankten uns bei Frau Acker, dass sie uns an ihrer Familiengeschichte hat teilhaben lassen. Wie Frau Acker uns danach einzeln angesehen hat und ebenfalls mit Tränen in den Augen gesagt hat 'Ihr seid toll', hat uns sehr berührt und das werden wir nie vergessen.

 


Es war ein sehr bewegender Abschluss unseres  Stolpersteinprojektes, aus dem wir alle viel gelernt und mitgenommen haben!
Vanessa Hylton, Pia Krause, Jil Lippert, Josefine Oyomote (1. Semester)

 

1914 – 2014. Hundert europäische Jahre

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 27. Juni, am Vorabend des 100. Jahrestages des Attentats von Sarajewo, zu einem Tag der Erinnerung und des Ausblicks ins Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Schwerpunkte des Tages waren die unterschiedlichen europäischen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg, die Entwicklung Europas in den vergangenen 100 Jahren und die internationale Theaterproduktion "Front".
Dieser Abend hat gezeigt, wie wichtig historisches Bewusstsein und die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit für unsere Zukunft ist.


Vielen Dank an Frau Poche und Frau Körting-Dornieden, die uns diese Erfahrung ermöglicht haben!
Alexander Dubrovskij, Abiturient 2014

 

Lebendige Erinnerungskultur

Das Walther-Rathenau-Gymnasium übernimmt zum Gedenken an die Geschwister Else und Werner Barasch, ehemalige Schüler des Grunewald Gymnasiums, eine ideelle Patenschaft für das Gartengrundstück in der Wissmannstraße 11. Dort lebte die jüdische Kaufmannsfamilie bis 1939. Der Vater Artur Barasch starb 1942 im KZ Sachsenhausen, seine Frau Irene und die beiden Kinder hatte er noch ins sichere Ausland bringen können. Die Nachfahren der Familie Barasch leben heute in Kalifornien, USA. Das Grundstück ist  gegenwärtig im Besitz eines Berliner Immobilienmaklers, der darauf eine Privatvilla bauen lassen will.
Eine Gedenkinitiative aus Berlin-Grunewald will die Bebauung des Grundstücks verhindern. Der Garten in der Wissmannstraße 11 soll erhalten bleiben und zu einem öffentlichen Ort umgestaltet werden, in dem die ehrende Erinnerung an das Schicksal der Familie Barasch, stellvertretend für das Leiden der in Berlin lebenden Juden zur Zeit des Nationalsozialismus, durch  Kultur- und Bildungsarbeit bewahrt werden soll.
Für ein erstes gemeinsames Projekt der politischen Bildung ist geplant, dass Schülerinnen und Schüler des Walther-Rathenau-Gymnasiums das Fluchttagebuch von Werner Barasch  in Reinschrift übertragen, damit es anschließend von Historikern geprüft werden kann.

Weitere Informationen finden Sie hier: Bürgergarten der Erinnerung
Manuela Ambrosi, Fachbereich Geschichte/PW

 

Dokumentation

Seit 1983 setzt sich die Walther Rathenau-Schule mit dem dunklen Kapitel ihrer Geschichte in der Nazizeit in öffentlichen Ausstellungen auseinander. Jüdische Eltern mussten aufgrund der „Rassegesetze“ ihre Kinder von der Schule abmelden. Diese Abmeldebriefe liegen jetzt in Form einer Dokumentation vor.

Dr. Ute Kniepen und Marga Quiring, die beide viele Jahre an der Walther Rathenau-Schule, wie das Grunewald-Gymnasium seit 1946 heißt, tätig waren, haben diese Briefe in ehrenamtlicher Arbeit wieder „lesbar“ gemacht.

Das Buch ist im Oktober 2012 erschienen und in der Schule, im Buchhandel oder direkt bei der Stiftung Grunewald-Gymnasium, Waltraudstr. 25, 14169 Berlin für 29,80 € zu erhalten.

Steffan Rimbach - Stiftung Grunewald Gymnasium

Termine aktuell

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Terminplan 2018/19   2. Halbjahr

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Folienvortrag 2019

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Walther Rathenau 150

Unser Namenspatron

Liebe Freunde des Walther-Rathenau-Gymnasiums, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage! Am 29. September 2017 wurde an vielen Orten nicht nur in Berlin an den 150. Geburtstag von Walther Rathenau erinnert.  Als Sohn des AEG-Gründers Emil Rathenau und Vorsitzender im Aufsichtsrat der...

Rathenau-Projekt

••• Rathenau und die AEG in Berlin Oberschöneweide ••• Rathenau und das Judentum ••• Villa Rathenau ••• Der Politiker Rathenau ••• Das Attentat ••• Gedenken •••

Neue 7. Klassen 2019

Anmeldung

Vom 12. – 20.02.2019 sind die Anmeldungen für die 7. Klassen in unserem Sekretariat jeweils von 8:00 bis 15:00 Uhr und am Dienstag, den 12.02.2019 bis 17:00 Uhr möglich.   Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zur Anmeldung mit:   ·  Förderprognose für die Sekundarstufe I (Original...

Beratung

Eltern von Schülerinnen und Schülern ohne Gymnasialempfehlung vereinbaren bitte im Vorfeld einen individuellen Beratungstermin mit uns. Zur Terminabstimmung erreichen Sie unser Sekretariat unter 030-890299-0. Vielen Dank! Hinweis: Bei einer Durchschnittsnote von 3,0 oder höher müssen Sie bis...

Jugend debattiert

Jetzt wieder mittwochs von 14:45 bis 15:45 Uhr

Das erfolgreiche Projekt geht weiter!

Bücherlisten 2018/19

Downloads

Bücherlisten 2018/19 für die Eltern: Klasse 7, Klasse 8, Klasse 9, Klasse 10, Q-Phase (Oberstufe)  

Sekundarstufe I

Kurswahlen Oberstufe

Hinweise zu den Sportkursen sind ergänzend veröffentlicht. Weitere Informationen und Hilfen finden Sie unter Schulinfos - Oberstufe - Qualifikationsphase - Kurswahlen    

Sekundarstufe II

Schulinspektion 2015